Jazz-Zirkel startet mit Spielfreude in den Herbst
Jazz-Zirkel startet mit Spielfreude in den Herbst
Spannung herrschte nach der Sommerpause: Wie würde der Neustart klingen? Die Antwort gab das Juri Smirnov Quartett mit einem abwechslungsreichen und temperamentvollen Konzertabend.
Urgestein
Juri Smirnov, längst ein „Urgestein“ des Jazz-Zirkels, zeigte am Tenorsaxofon und an der Flöte seine musikalische Vielseitigkeit. Der aus Lettland stammende Multiinstrumentalist ist dem Jazz-Zirkel seit Jahrzehnten verbunden und bereits zum 22. Mal Dozent beim Sommerseminar.
Harmonische Wendungen
Neben eigenen Kompositionen präsentierte das Quartett neu interpretierte Jazzstandards. Smirnovs Vorbilder Dexter Gordon, Paul Desmond und Sonny Rollins waren dabei immer wieder spürbar. Deren perkussive Motive und interessanten harmonischen Wendungen prägten seinen Stil.
Einfühlsames Spiel
Am Klavier setzte Jens Magdeburg mit lyrischem, einfühlsamem Spiel atmosphärische Akzente. Winnie Neumann am Kontrabass und der ausdrucksstarke Uwe Hitschfel am Schlagzeug sorgten für ein bewegliches rhythmisches Fundament.
Mix aus Tradition und Interpretation
Am Ende stand ein spannender Mix aus Tradition und individueller Interpretation. Aber auch ein gelungener Start in die neue Jazzsaison.


