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Museumstag in Kemnath lockt rund 80 Besucher

Kemnath. Beim Internationalen Museumstag lockten Musik im Musikeum, Flohmarkt im Fronvestehof und eine Schau mit Werken von Gottlieb Scharff rund 80 Besucher an. Der HAK kündigte zudem eine Stadtführung am 2. August ab 14 Uhr an.

Kemnath. Beim Internationalen Museumstag lockten Musik im Musikeum, Flohmarkt im Fronvestehof und eine Schau mit Werken von Gottlieb Scharff rund 80 Besucher an. Der HAK kündigte zudem eine Stadtführung am 2. August ab 14 Uhr an.
Museumstag in Kemnath. Foto: Bernhard Piegsa

Museumstag in Kemnath lockt rund 80 Besucher

Kaffee, Kuchen und gediegene musikalische Kost im „Musikeum“, ein Flohmarkt im Fronvestehof und ein Ausstellungs-Leckerbissen für Stadtgeschichts- und Kunstfreunde im Heimatmuseum: Zum Internationalen Museumstag zog der Heimatkundliche Arbeits- und Förderkreis (HAK) alle Register. Und die Mühe hat sich gelohnt: Rund 80 Besucher zählten die Kemnather Geschichts- und Kulturfreunde am Sonntag.

Vielfältiges Programm zum Internationalen Museumstag

Etliche von ihnen hatten auch weite Anreisewege auf sich genommen, um im historischen Kemnather Gefängnisgebäude die gleichermaßen dokumentarischen wie stimmungsvollen Zeichnungen und Aquarelle des Kemnather Künstlers Gottlieb Scharff zu betrachten und im „Meisterhaus“ dem Musikautomaten aus der von Anton Heindl betreuten Sammlung zu lauschen. Von Miniatur-Spieluhren über Kuriositäten wie dem „sprechenden Bilderbuch“ von 1893 bis zur prächtigen mechanischen „Aeolian Grand“-Orgel von 1908 illustriert sie die vielgestaltige Entwicklung einer heute fast vergessenen Techniksparte, die den Menschen ihrer Zeit das zu geben versuchte, was später Schallplatten- und CD-Spieler, Musikboxen und Diskotheken, „Tonies“ und Musikstreaming leisteten.

Stadtführung für alle: Anmeldung bis 30. Juli

Der HAK nutzte die Gelegenheit, um auf sein nächstes „Highlight“ hinzuweisen: Am Sonntag, 2. August, bietet der Verein eine „Stadtführung für alle“ an, die mit „spannenden Geschichten und faszinierenden Hintergründen“ nicht nur „Neubürger“ mit ihrer neuen Heimat bekannt machen, sondern auch „Urgesteine“ auf womöglich bislang Unbekanntes oder Übersehenes aufmerksam machen soll. Anmeldungen nimmt der Verein bis 30. Juli per E-Mail an stadtfuehrung@hakkem.de sowie per Nachricht über Instagram (hak_kemnath) und Facebook (Heimatkundlicher Arbeits- und Förderkreis …) entgegen. Treffpunkt wird um 14 Uhr am Seeleiteparkplatz („Platz der Begegnung“) sein, die Teilnahme ist frei, und zum Abschluss lädt der HAK zu einem „gemütlichen Beisammensein mit Getränken“ im Museumshof ein, „um ins Gespräch zu kommen und neue Leute kennenzulernen“.

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