Musikalisches Plädoyer gegen Gewalt an Frauen
Musikalisches Plädoyer gegen Gewalt an Frauen
Gewalt gegen Frauen beginnt nicht erst mit einem körperlichen Übergriff. Aber wo fängt diese Gewalt an und wo hört sie jemals auf? Ist es ein Kommentar, ein Schlag oder muss erst ein Mord geschehen, um sie zu sehen? Diesen Fragen widmet sich anlässlich der Orange Days das Konzert „Orange – Farbe der Hoffnung. Ein musikalisches Plädoyer gegen Gewalt an Frauen“ am Freitag, 27. November, um 19 Uhr im Club LaVida in Amberg. Einlass ist ab 18 Uhr.
Orange Days: Hintergrund und Bedeutung
Die UN-Kampagne „Orange Days“ beginnt jedes Jahr mit dem Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen am 25. November und erstreckt sich bis zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember. Zahlreiche Aktionen weltweit machen insbesondere in diesem Zeitraum auf Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam, in dem Bemühen, die geschlechtsspezifische Gewalt zu bekämpfen. Die Farbe Orange steht dabei für Hoffnung und für eine Zukunft ohne Gewalt.
Die Künstlerin Laura Mann hat das Konzert eigens für die diesjährigen Orange Days konzipiert und in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Amberg erarbeitet. Gemeinsam mit Oliver Lederer am Klavier verbindet Laura Mann in dieser Erstaufführung Wort und Musik zu einem besonderen Abend, der aufrütteln, sensibilisieren und gleichzeitig Hoffnung geben möchte.
Fragen, Grenzen und Botschaft des Abends
Im Mittelpunkt stehen Fragen nach den Grenzen von Gewalt: Wer macht mehr Angst – Mann oder Bär, wenn es doch heißt: ‚Not all men, but always a man‘? Wo liegt die Grenze zwischen Romantik und Beziehungsdrama, und was haben toxische Liebeslieder und klassische romantische Komödien damit zu tun? Zwischen Statistiken und Zahlen, zwischen Schicksalen und Geschichten, anonym oder im Rampenlicht, möchte das Konzert betroffenen Frauen eine Stimme geben, den Blick für Gewalt an Frauen schärfen und fragen: Was können Mann und Frau tun?
Organisiert und durchgeführt wird die Veranstaltung von der Evangelischen Erwachsenenbildung Oberpfalz e. V. in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Amberg und dem Soroptimist International Club Amberg-Sulzbach. Ermöglicht wird die Veranstaltung durch die maßgebliche Förderung der Bürgerstiftung Kerscher sowie durch die freundliche Unterstützung des Arbeitskreises gegen sexualisierte Gewalt Amberg/Amberg-Sulzbach.
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