Passt XIX-Ausstellung in den Räumen des Kunstvereins eröffnet
Passt XIX-Ausstellung in den Räumen des Kunstvereins eröffnet
“Passt XIX – Alles hat seine Zeit” heißt, wie die römische Nummer beweist, eine traditionell gewordene Gemeinschaftsausstellung der Aktionsgemeinschaft Weidener Kunstverein, Oberpfälzer Kunstverein und Arbeitskreis Kunst, die am Freitagabend in den Räumen des Kunstvereins eröffnet wurde. Die Resonanz war riesig. Alle drei Vereine waren vor Jahren übereingekommen, einmal jährlich gemeinsam auszustellen. 44 Künstler, die sich gut auf alle drei Vereine verteilten, folgten heuer der Einladung.
Allein aus Spaß an der Freud
“Unsere Mitglieder dürfen einmal im Jahr ihre Kunstwerke präsentieren”, erklärte Wolfgang Herzer die Methodik hinter dieser tollen Aktion, die von Uwe Müller kuratiert wurde. Ohne Jury und weiteren Auflagen. Allein aus Spaß an der Freud, wie Herzer betonte. “Vor allem auch aus Interesse, um festzustellen, welches Gesamtbild sich ergibt, wenn man alle Stilrichtungen nach dem Zufallsprinzip zu einem großen Ganzen zusammensetzt.” Natürlich könne man die Kunstwerke käuflich erwerben.
Konzeptioneller Kommunikationsraum
Das Wunderbare an diesem Projekt sei, dass sich hier Leute treffen, die unter normalen Umständen gar nicht zusammenkommen würden, sagte Herzer. “Wir erweitern den ästhetischen, konzeptionellen Kommunikationsraum.” Dieses Jahr sei dies sehr gut gelungen. “Ich weiß nicht, wann wir jemals so viele Teilnehmer gehabt haben, wie diesmal.” Dabei habe alles spannend angefangen, weil sich zunächst zu wenige Aussteller bereit erklärt hätten. “Wir haben immer wieder nachgezählt. Es waren zu wenige.” Dann tröpfelte es immer mehr rein. “Jetzt müssen wir aufpassen, dass die Decke nicht durchbricht.”
Experimentieren im Vordergrund
Vertreten wurden die drei Kunstvereine durch Silke Winkler (Arbeitskreis Kunst), Irene Fritz (Oberpfälzer Kunstverein) sowie Wolfang Herzer, Robert Hammer und Carolin Schiml (Kunstverein Weiden). Zum Großteil wartet Liebhabereimalerei auf die Besucher. Darunter durchaus beachtliche Leistungen. Die Freude am Malen und am Experimentieren steht dabei im Vordergrund. Die Ausstellung dauert bis zum 26. Januar 2025.


