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Patrozinium als Zeichen der Hoffnung in Altenstadt gefeiert

Altenstadt bei Vohenstrauß. Bei Sommerhitze feierte die Pfarrgemeinde am Johannitag das Patrozinium ihrer Simultankirche zu Ehren des heiligen Johannes des Täufers. Musik und Predigt stärkten Hoffnung und Gemeinschaft.

Altenstadt bei Vohenstrauß. Bei Sommerhitze feierte die Pfarrgemeinde am Johannitag das Patrozinium ihrer Simultankirche zu Ehren des heiligen Johannes des Täufers. Musik und Predigt stärkten Hoffnung und Gemeinschaft.
Bild: Jenny Hofmeister

Patrozinium als Zeichen der Hoffnung in Altenstadt gefeiert

Patrozinium in Altenstadt gefeiert – Johannes der Täufer als Wegweiser der Hoffnung

Feierliches Patrozinium in Altenstadt

Altenstadt bei Vohenstrauß. Bei hochsommerlichen Temperaturen feierte die Pfarrgemeinde in Altenstadt am Johannistag das Patrozinium ihrer Simultankirche zu Ehren des heiligen Johannes des Täufers. Zahlreiche Gläubige, Vereine und Ehrengäste nahmen an den Feierlichkeiten teil und setzten damit ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit mit ihrer Kirche und ihrem Patron.

Kirchenzug und Gottesdienst

Den Auftakt bildete ein festlicher Kirchenzug vom Gemeindehaus zur Kirche. Angeführt von der Trachtenkapelle Waldthurn, dem liturgischen Dienst und Pfarrer Alexander Hösl, Pater Joseph und Pfarrer i.R. Wilhelm Bauer zogen die Altenstädter Vereine, die Mitglieder der Pfarrgemeinderäte und Kirchenverwaltungen der Pfarreiengemeinschaft sowie dritter Bürgermeister Alfons Raab mit einigen Mitgliedern des Stadtrates zur Simultankirche. Dort wurde das Patrozinium in einem feierlichen Gottesdienst begangen.

Die musikalische Gestaltung übernahmen der Vohenstraußer Kirchenchor sowie die Trachtenkapelle und verliehen der Feier einen würdigen und festlichen Rahmen. Dagmar Mittelmeier übernahm den Lektorendienst.

Musikalischer Rahmen und Predigt

In seiner Predigt stellte Dekan Hösl den heiligen Johannes den Täufer als einen Menschen vor, der Hoffnung vermittelt und auf Christus hinweist. Unter dem Leitwort „Du bist gemeint“ erinnerte er daran, dass jeder Mensch von Gott beim Namen gerufen und mit einer Aufgabe beschenkt sei. Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen angesichts gesellschaftlicher Herausforderungen resignierten, sei die Botschaft des Johannes aktueller denn je: „Wo Menschen sagen: ‚Da kann man nichts mehr machen‘, sieht Gott neue Möglichkeiten.“

Der Geistliche ermutigte die Gläubigen, selbst zu Wegbereitern für andere zu werden – durch Aufmerksamkeit, Hilfsbereitschaft und ein glaubwürdiges christliches Leben. Nicht große Worte oder spektakuläre Taten seien entscheidend, sondern die kleinen Gesten des Alltags, durch die Gottes Liebe sichtbar werde.

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Bild: Jenny Hofmeister

Gedenken an Jutta Zenefels

Im Rahmen der Fürbitten wurde auch der verstorbenen Jutta Zenefels gedacht, die gemeinsam mit ihrem Ehemann über viele Jahre die Geschicke des Altenstädter Kirchenchores mitgeprägt hatte und die kürzlich in Lappersdorf verstorben ist.

Angesichts der großen Hitze waren viele Gottesdienstbesucher dankbar für die angenehme Kühle des historischen Kirchenraumes. Nach dem Gottesdienst klang das Patroziniumsfest in geselliger Runde beim Schlosswirt aus. Dort sorgte die Trachtenkapelle erneut für beste Unterhaltung und trug zu einem gemütlichen Beisammensein bei, bei dem die Besucher Gelegenheit zu Begegnung und Austausch hatten.

Ausklang beim Schlosswirt

So verband das Altenstädter Patrozinium auf schöne Weise Glauben, Gemeinschaft und Tradition und erinnerte daran, dass die Botschaft des heiligen Johannes des Täufers auch heute nichts von ihrer Aktualität verloren hat.

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