Reihe Punkt zwölf startet stimmungsvoll in St. Josef Weiden

Reihe Punkt zwölf startet stimmungsvoll in St. Josef Weiden
Gastbeitrag von Stefan Schultes
Am Samstag startete in der Stadtpfarrkirche St. Josef in Weiden die diesjährige Reihe „Punkt 12“. Um 12 Uhr begrüßte Lektor Dr. Thomas Kreuzer die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer und eröffnete die Mittagsandacht mit einem Zitat des heiligen Franziskus: „Schon ein ganz kleines Licht kann viel Dunkel erhellen.“ Damit verbunden war der Wunsch, dass die Zuhörerinnen und Zuhörer, berührt von Musik, Wort und Stille, gestärkt in die neue Woche gehen können.
Im Verlauf der Andacht trug Thomas Kreuzer die zweite Lesung (Röm 8, 9.11–13) sowie das Evangelium (Mt 11, 25–30) vor und schloss die Feier mit einem Segensgebet ab.
Werke von Karg-Elert und Brahms
Die musikalische Gestaltung lag in den Händen von Organist Piotr Pająk, der ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm präsentierte. Den festlichen Auftakt bildete „Nun danket alle Gott“ (Marche triomphale) von Sigfrid Karg-Elert. Es folgte „Herzlich tut mich verlangen“ von Johannes Brahms, bei dem besonders die Melodieführung im Bass eindrucksvoll zur Geltung kam.
Mit „Allein Gott in der Höh sei Ehr“ (BWV 676) von Johann Sebastian Bach stellte Pająk seine Virtuosität unter Beweis und meisterte das technisch äußerst anspruchsvolle Werk souverän. Den Höhepunkt bildete die „Suite gothique“ von Léon Boëllmann mit ihren vier Sätzen, die in einer klangschönen, typisch französischen Registrierung interpretiert wurden. Besonders die abschließende, bekannte Toccata beeindruckte durch ihre Strahlkraft.
Eindrucksvoller Auftakt
Die gelungene Verbindung von Wort und Musik machte die erste Andacht der Saison zu einem eindrucksvollen und vielversprechenden Auftakt der Reihe „Punkt 12“.
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