Robby Williams und Beatles-Lied im Blasmusik-Gewand
Robby Williams und Beatles-Lied im Blasmusik-Gewand
Ihre Liebe zur volkstümlichen Blasmusik können und will die Musikkapelle Dießfurt nicht verbergen. Deshalb musste das Publikum im Dießfurter Schlosshof bei den ersten beiden Stücken, einem polnischen Armeemarsch und einem Oberkrainer-Lied „Hallo kleine Maus“ nicht darauf verzichten.
Die Anfänge der Boygroups
Aber danach wurde die Tradition und das Moderne verknüpft und „in Blasmusik-Gewand gepackt“, so wie es Moderator Werner Schreml nannte. Dazu gab es auch eine Quizfrage: „Um welches Lied handelt es sich wohl, wenn immer wieder „na na na…“ gesungen wird? Das Publikum bekam schnell heraus, dass es sich um den „Beatles“-Hit „Hey Jude“ handelt, der damals für John Lennons Sohn Jules geschrieben wurde. Schreml ging auch auf die Anfänge der Boygroups mit den „Backstreet Boys“ und Co. ein. „Für die Dießfurter Musikanten als Boyband plus den drei Mädels könne man ruhig auch die BHs auf die Bühne werfen“, meinte Schreml verschmitzt. Gespielt wurde das Lied „Angel“ von Robbie Williams, das Matthias Götz interpretierte.
Abba-Medley
Als musikalischen „Herkules-Chef“ bezeichnete der Moderator Jonas Schreml, der die Noten für das Abba-Medley: „Super Trouper“, „The Winner takes it all“, „Voulez-Vous“ und „Gimme gimme“ geschrieben hat. Aber auch als Trompeten-Solist von „My Way“ machte der 24-jährige eine gute Figur. Apropos Solisten, die gab es immer wieder mit den Instrumenten, aber auch als Sänger und Sängerin, wie beispielsweise Sophia Weber, die Vorsitzende der Musikkapelle Dießfurt.
Ehrenmitglied Max Ficker
Weber hatte außerdem eine schöne Aufgabe, als sie Max Ficker zum Ehrenmitglied ernannte und sich bei ihm für seine Treue als aktives Mitglied bedankte. Gleichzeitig bedeutete es aber, dass der 64-jährige nach 50 Jahren nicht mehr bei der Musikkapelle Dießfurt spielen wird.
Sound of Silence und Music
Mit „Sound of Silence“ von Simon and Garfuncel und „Music“ von John Miles konnten die Gegensätze der gespielten Lieder nicht größer sein. „Music“ ertönte wunderbar, gleichsam als Hymne mit einer einzigartigen Rhythmik. Bevor die „Sitzplatzwanderung“ einsetzte, um nach der Serenade noch gemeinsam zu feiern, wurde dem Burgherrn Hermann mit Helen Dank gesagt.


