Jetzt für Gustav-von-Schlör-Schule abstimmen: Film für History-Award 2026 aus Weiden

Jetzt für Gustav-von-Schlör-Schule abstimmen: Film für History-Award 2026 aus Weiden
313 Schüler aus acht deutschen und zwei österreichischen Bundesländern haben insgesamt 34 Filmprojekte für den History Award 2026 des TV-Senders The HISTORY Channel ins Rennen geschickt. Darunter befindet sich auch ein Team der Gustav-von-Schlör-Schule Weiden.
Weidener Team beim HISTORY-AWARD 2026
Die Gewinner des Video-Wettbewerbs werden durch ein Online-Voting und die Stimmen einer Expertenjury ermittelt. Bis zum 5. April kann unter www.history-award.de für die Beiträge abgestimmt werden. Zu gewinnen gibt es eine GoPro Hero13. Die Preisverleihung, moderiert von Nina Eichinger, findet am Dienstag, 12. Mai, im Rahmen des DOK.fest München statt.
Der Beitrag aus Weiden: „Menschlichkeit – Das immer Undefinierbare“
Für den History Award 2026 konnte sich die Projektgruppe der Klasse F11Sb2 der Gustav-von-Schlör-Schule, Staatliche FOSBOS Weiden, nicht auf eine einzige Herangehensweise einigen. Daher beschlossen die Teilnehmenden, zu zweit oder zu dritt jeweils ein Minifilmchen im TikTok-Stil zu drehen, die dann von einer Rahmenmoderation zusammengehalten wird. Hier der Link zum Beitrag.
Moderieren sollte vielleicht ein Wesen, das die Menschen von außen betrachten und versucht, sich die Menschlichkeit zu erschließen. Ein Alien? Ein Pinocchio oder eine KI, die gerne menschlich wären? Eine Pinocchia aus der KI war dann ein Ansatz, aber das war den Teilnehmenden dann zu künstlich, sie haben dann doch ihre eigenen Stimmen bevorzugt, statt die computergenerierten Laute zu verwenden.
So nutzte man Wissen aus dem Geschichts- und Ethikunterricht, um die Herkunft der Menschlichkeit und ihren Wandel zu untersuchen und darzustellen. Man analysiert heutige Dilemmata wie die Todesstrafe aus diesem Blickwinkel. Man befragt Zeitzeugen aus der unmenschlichen Zeit des Zweiten Weltkriegs. Man blickt in die Zukunft und fragt, was die KI noch vom Menschen trennt. Und man fragt sich auch, ob der Mensch nicht per se ein böses Wesen ist, das gefährlichste Raubtier auf dem Planeten, und ob Menschlichkeit nicht sogar ein Problem ist.
Aus den Skripten wurden dann Texte, eingesprochene Audios und schließlich Videos in den Händen der CapCut-Expertin der Klasse. Das Ergebnis entspricht den Medienkonsum-Gewohnheiten dieser Generation. Schnell, bunt, überdreht, aber nicht nur oberflächlich, sondern mit etlichen gedanklichen Haken und Ösen zum Hängenbleiben versehen. „Menschlichkeit – das immer Undefinierbare“ ist der Titel, auf den man sich am Ende einigt.
Das Thema des bereits zum 14. Mal ausgerichteten Awards rückt Menschlichkeit, Menschsein und Zusammenhalt in den Fokus und knüpft an die von Marcel Reif am 31. Januar 2024 im Deutschen Bundestag vermittelte Botschaft „Sei ein Mensch!“ an, mit der Reif bei einer Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus an Mitgefühl, Haltung und Verantwortungsbewusstsein appellierte.
Die Schirmherrschaft des HISTORY-AWARD 2026 haben Marcel Reif und die Influencerin Melina Hoischen („Miss History“) übernommen. Das zentrale Ziel des HISTORY-AWARD ist die Anerkennung von aktiver und kreativer Auseinandersetzung mit einem geschichtlichen und gesellschaftlichen Thema in Form eines Videos.
Jury und Unterstützer
Nina Eichinger, die dem HISTORY-AWARD seit Jahren verbunden ist, verstärkt neben ihrer Rolle als Moderatorin der Preisverleihung die hochkarätig besetzte Jury des Wettbewerbs. Diese setzt sich aus unterschiedlichen Expertinnen und Experten zusammen, neben Nina Eichinger sind dies Maya Reichert (DOK.fest und DOK.education), Prof. Dr. Eva Stadler (Hochschule der Medien Stuttgart), Kathrin Palesch, Sanna Stibitz (beide Hearst Networks Germany), Niko Lamprecht (Verband der Geschichtslehrerinnen und -lehrer Deutschlands e.V.), Prof. Dr. Johannes Moser (LMU München), der Leiter des Referats für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München Florian Kraus, der Journalist und Medienunternehmer Helmut Markwort sowie der Historiker und Autor Dr. Sascha Priester.
Teilnehmende Projekte
- „Die Schmetterlinge des Gottfried Kirchbichler“, Volksschule Absam-Dorf (Österreich)
- „Feliz Navidad“, John-F.-Kennedy-Schule Bad Vilbel
- „Ein Mensch sein“, Fünf-Täler-Schule Bad Wildbad-Calmbach
- „Feminismus“, Fünf-Täler-Schule Bad Wildbad-Calmbach
- „Was bedeutet es, Mensch zu sein?“, Fünf-Täler-Schule Bad Wildbad-Calmbach
- „Weihnachtsfrieden“, Fünf-Täler-Schule Bad Wildbad-Calmbach
- „Sei ein Mensch“, Gustav-Stresemann-Gymnasium Bad Wildungen
- „Sei ein Mensch“, Gymnasium Remigianum Borken
- „Die Suche nach der Menschlichkeit“, Albert-Schweitzer-Gymnasium Erfurt
- „Kein Märchen“, Albert-Schweitzer-Gymnasium Erlangen
- „Władysław Szpilman“, Vicco-von-Bülow-Gymnasium Falkensee
- „Lichtblick“, Pestalozzischule Fürth
- „Geretsried – entstanden aus Verlust. Gewachsen durch Menschlichkeit“, Mittelschule Geretsried
- „Zwei Frauen“, Hohenstaufen-Gymnasium Göppingen
- „Erika Runge“, Gymnasium Martineum Halberstadt
- „Friedliche Revolution“, Gymnasium Martineum Halberstadt
- „Reconstruction of Halberstadt“, Gymnasium Martineum Halberstadt
- „Schwerter zu Pflugscharen“, Gymnasium Martineum Halberstadt
- „Unsere Entscheidung: Mensch sein“, Realschule Himmelsthür Hildesheim
- „WIR“, Mittelschule Kettenbrücke Innsbruck (Österreich)
- „Sei ein Mensch“, Freihof-Realschule Kirchheim unter Teck
- „Yom Kippur“, Gymnasium Adolfinum Moers
- „Menschlichkeit“, Dante-Gymnasium München
- „Menschsein“, Mittelschule Neuaubing, München
- „Sei ein Mensch“, Geschwister-Scholl-Gymnasium Münster
- „Die Geister der Vergangenheit“, Peter-Hille-Schule Nieheim
- „Häftling 1407 – Ein Stolperstein für Moritz Zahnwetzer“, Wilhelm-Leuschner-Schule Niestetal
- „Digital verbindet“, Grundschule Nördlingen-Mitte
- „Henry Dunant“, Bundesrealgymnasium Reutte (Österreich)
- „Sei mehr Mensch als unmenschlich“, Grund- und Mittelschule Rott am Inn
- „Die Fernbedienung“, Staatliche Gemeinschaftsschule Tonna
- „Menschlichkeit – Das immer Undefinierbare“, Gustav-von-Schlör-Schule Weiden
- „Trotzdem“, Berufskolleg Elberfeld Wuppertal
- „Kinderarbeit“, Sportmittelschule Yspertal (Österreich)




