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Singing Witt begeistert in Speinshart mit Vielfalt

Speinshart. Der Mitarbeiterchor „Singing Witt“ der Witt-Gruppe begeisterte mit einem vielfältigen Konzert von Klassik bis Pop im Innenhof der Prämonstratenserabtei. Unter der Leitung von Stefanie Zühlke-Schmidt und der musikalischen Begleitung von Hans Joachim Grajer am Piano, zog der Chor mit über 50 Sängern etwa 600 Besucher unter freiem Himmel in seinen Bann.

Singing Witt begeistert in Speinshart mit Vielfalt

Mit einem fulminanten Kontrastprogramm von Klassik bis zu Filmmusik, von Alpenrock bis Pop begeisterte der Mitarbeiterchor „Singing Witt“ unter Leitung von Stefanie Zühlke-Schmidt im idyllischen Innenhof der Prämonstratenserabtei Speinshart. Foto: Robert Dotzauer
Glockenreiner Gesang, viel Temperament und eine bemerkenswerte Harmonie kennzeichnen die musikalische Erfolgsgeschichte des Witt-Chores, die auch in Speinshart fortgeschrieben wurde. Begeistert umjubelte das Publikum den spektakulären Auftritt von Singing Witt in Speinshart. Foto: Robert Dotzauer

Der Wäsche- und Modeverkäufer Witt kann auch singen, und wie! Als „Singing Witt“ verzaubert der Firmenchor die Besuchermassen in Speinshart. Ein fröhliches Lied ist eine Wohltat und hebt die Stimmung. Gesang macht Menschen glücklich. Am Freitagabend ist es in Speinshart Singing Witt, der die Menschen verzückt und mit Liedern und Songs ergreifend, sehnsuchtsvoll und tiefgründig Geschichten erzählt.

Singen als Muttersprache der Menschen

Yehudi Menuhin, der berühmte Geiger, hat das Singen als die eigentliche Muttersprache der Menschen bezeichnet. Diese „Muttersprache“ vervollkommnete Singing Witt, der Laienchor der Witt-Gruppe, im Innenhof der Speinsharter Prämonstratenserabtei mit einem betörenden Melodienreigen. Der Chor entführte in die weltumfassende Wirkung der Musik. Im Geiste ging es über Kontinente, von Geschichte zu Geschichte, von Lied zu Lied. Zum Repertoire gehörte auch ein isländischer Zungenbrecher. Ein Konzertprogramm mit dem Titel „About Life – Spirit & World“ mit Juwelen aus den Notenalben vieler Komponisten. Schon auf dem Weg zur Bühne boten die Witt-Gladiatoren in schwarzer und roter Festkleidung einen bezaubernden Kontrast zum folgenden fulminanten Programm.

Die Witt-Protagonisten arbeiten und singen „für die beste Zeit des Lebens“, so das Leitmotiv der Witt-Gruppe. Eine Lebensphilosophie, die längst auch musikalisch mit einem Chor der Extraklasse demonstriert wird. Dirigiert von Einkaufschefin Stefanie Zühlke-Schmidt und begleitet von Hans Joachim Grajer am Piano hatte der wohl bayernweit in Größe und Format einmalige Amateurchor mit über 50 Sängerinnen und Sängern „Reizvolles“ im Gepäck. Die Modevielfalt erstreckte sich auch auf musikalisch Verlockendes. Ein zündendes Feuerwerk mit einem Kontrastprogramm von Klassik und Romantik bis zu Pop und Filmmelodien. Breitgefächert ging es in den Muttersprachen „über Gott und die Welt“ und über die „Sehnsucht nach Frieden“. Ein Klangerlebnis übertrumpfte das Andere.

Rund 600 Besucher begeistert

Ein Sängerfest, das die zirka 600 Besucher unter dem weiß-blauen Abendhimmel in der lauschigen Innenhof-Atmosphäre der Abtei zu Beifallsstürmen hinriss. Klangbilder, die schon im ersten Teil des Konzertabends mit Dietrich Bonhoeffers Trostspender „Von guten Mächten“ und „Machet die Tore weit“ bezauberten. „Machet die Herzen weit“ hieß es dann beim „Ave Maria“. Heimatleuchten verspürte das Publikum beim alpenländisch-volkstümlichen „Heast as net, wia die Zeit vergeht“ des Rockpoeten Hubert von Goissern. In perfekter Harmonie erklangen Jodelelemente und auch das „Amoi seg ma uns wieder. Amoi schau i a von obm zua“ des Alpenrockers Andreas Gabalier ging mit Blick auf einen Todesfall in Mitarbeiterkreisen unter die Haut.

Das Repertoire des Firmenchores war so richtig nach dem Geschmack der Hörerschaft. Gut gelaunt und mit mitreißenden Temperamentsausbrüchen bot die Witt-Mannschaft an „heiliger Stätte“ anstelle von Wäsche und Mode einen musikalischen Sommernachtstraum. Viel Bewegung folgte beim Rock’n’Roll-Hit „Great Balls of Fire“. Beim „Hit the Road, Jack“ gab eine schöne Frau ihrem langweiligen Gatten den Laufpass. Überraschende Wendungen und Arrangements mit origineller Präsentation. Gewürzt mit hinreißenden Solobeiträgen, etwa von Sandra Prem, glänzte der Chor mit weiteren beeindruckenden Ensemble-Leistungen. Mit immer neuen Ideen versprühten die Witt-Leute Lebenslust. „We are the Champions“ von Queen, das „Hallelujah“, das funkensprühende „You raise me up“ und die klingende Friedensbotschaft „We are the world“ gehörten zum fulminanten Endspurt.

Erlös geht an das Kloster

Ein Abend voller Schönklang endete ganz selbstverständlich mit zwei Zugaben und dem gemeinsam mit dem Publikum gesungenen „Der Mond ist aufgegangen“. Nach Dankesworten von Bürgermeister Albert Nickl, Elisabeth Fichtner und Moritz Kellner als Repräsentanten des Fördervereins und der Internationalen Begegnungsstätte begleiteten stehende Ovationen der Hörerschaft den Abgang des Chores. Der Erlös des Benefizkonzertes fließt in die Erhaltung des Klosters. Weitere Konzertevents zusammen mit den Hofer Symphonikern kündigte Chorleiterin Stefanie Zühlke-Schmidt im November und Dezember 2024 in der Max-Reger-Halle in Weiden an.

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