SingingWitt begeistert Speinshart mit Benefizkonzert zum 15-jährigen Jubiläum
SingingWitt begeistert Speinshart mit Benefizkonzert zum 15-jährigen Jubiläum
15 Jahre SingingWitt – Berauschendes Benefizkonzert in Speinshart. Mode, die mich mag, heißt einer der Werbeslogans von Witt – Weiden. Doch die Unternehmensphilosophie reicht viel weiter in die Gesellschaft hinein. Mit „SingingWitt“ hat das Versandhaus auch einen Katalog voller Werte, wie sich beim Benefizkonzert in Speinshart zeigt.
Jubiläumskonzert verzaubert den Klosterinnenhof
Lust auf Sommer, Sonne und Entspannung machte am Freitagabend das Jubiläumskonzert von „SingingWitt“ in Speinshart. Mehr als 500 Besucher waren „hinter Klostermauern“ im Innenhof der Prämonstratenserabtei hin und weg vom fulminanten „Statement“ des mächtigen Betriebschors. Die 50 Mitwirkenden, temperamentvoll dirigiert und charmant moderiert von Stefanie Zühlke-Schmidt, bestätigten eindrucksvoll: Singen macht Freude. Das fröhliche Singen hob auch beim erwartungsfrohen Publikum die gute Laune.
Eintauchen in die Gefühlswelt der Töne und Rhythmen – für Akteure und die Besuchermassen waren es in der heimeligen Atmosphäre des Klosterinnenhofs und behütet vom strahlenden Glanz der Klostertürme erhebende Momente. Zackig, launig und verträumt baute das mächtige Ensemble Brücken zwischen Musik und Menschen. Ein Abend voller strahlender Harmonie, der schon beim Einzug der Witt-Gladiatoren berührte. Wie sich rasch herausstellen sollte, blieb der Chor seinem Repertoire treu: Klassik und Pop ohne Scheu miteinander zu einem musikalischen Gesamterlebnis zu verschmelzen. Ein „musikalischer Werkzeugkasten“, der auch mit bemerkenswerter solistischer Performance bereichert wurde – frisch, lebendig, farbig und leidenschaftlich.
Lyrische Frohbotschaften
Schon die emotionale Tiefe von „Senzenina“, dem berühmten Freiheitslied aus Südafrika, mit dem Inhalt „Unsere Sünde ist, dass wir schwarz sind“, beeindruckte beim Einzug des Chores. Auf der Bühne angekommen, hieß die lyrische Frohbotschaft „Gut wieder hier zu sein – gut euch zu sehen“. Breitgefächert und so richtig nach dem Geschmack der rekordverdächtigen Hörerschaft rollte anschließend an „heiliger Stätte“ – dahinschmelzend und glockenrein und dann wieder explosive Stimmgewalt – durch die Abtei. Ein musikalischer Sommernachtstraum, der vielschichtiger nicht sein konnte.
Von „America“ bis ABBA: Programm-Highlights
Andächtig lauschten die Besuchermassen dem emotionalen Ruhepol des „Benedictus“ von Karl Jenkins, um unmittelbar danach den berühmten amerikanischen Traum zu thematisieren. „America“ aus dem Musical West Side Story bewegte Chor und Zuhörermassen. Die Liebe als wildes und manchmal anstrengendes Lebensgefühl beschrieb SingingWitt im weltberühmten Hit „Crazy Little Thing Called Love“. Eine Hommage an den alten Rock ’n’ Roll mit Elvis-Einflüssen. Musikalische Leuchttürme aus aller Welt imponierten beim eigens für die insgesamt vier Jubiläumskonzerte zusammengestellten „Jubiläums-Medley“. Neun Ohrwürmer aus der Welt der Filmmusik, aus ABBA-Klassikern und Pop bis zu Ausschnitten aus der Bayernhymne verzückten das Publikum.
„Küss mich, halt mich, lieb mich“
Spektakulär ging es mit musikalischer Begleitung von Hans-Joachim Grajer am Klavier weiter. Auch leise und lieblich erklang es im weiten Rund, etwa mit „Küss mich, halt mich, lieb mich“, einem Pop-Schlager aus dem Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Mit immer neuen Wendungen neigte sich das spektakuläre Chorkonzert dem Ende zu. Gewürzt mit hinreißenden Solobeiträgen, versank der Chor nach 90 Minuten in romantische Welten. Im „Time to Say Goodbye“ emotionalisierte der Chor das große Gefühl von Abschied, Freiheit und Aufbruch.
Standing Ovations und Ausblick
Stehende Ovationen begleiteten die Witt-Protagonisten beim Verlassen der Bühne. Einige Zugaben mussten dann doch sein. Den endgültigen Abschied mit dem demutsvollen Abendlied „Der Mond ist aufgegangen“ begleitete ein Hauch von Abendstimmung mit romantischer Beleuchtung. Noch einmal beeindruckte das fulminante Chorarrangement. Beim Abgang a cappella erinnerte SingingWitt mit dem Zulu-Gebetslied „Ukuthula“ an die Hoffnung auf Frieden. Ein Abend voller Schönklang mit stimmigen Höhenflügen, auf die sich die Freunde des gepflegten Chorgesangs auch auf beide SingingWitt-Konzerte im November 2026, verstärkt durch die Hofer Symphoniker, in der Max-Reger-Halle in Weiden freuen dürfen.
Hohe Vokalkunst bewies SingingWitt unter Leitung von Stefanie Zühlke-Schmidt bei einem Benefizkonzert im Kloster Speinshart. Mit viel Temperament und Leidenschaft bestätigten die Akteure: Singen macht Freude. Das Programm wurde auch durch bemerkenswerte Solobeiträge bereichert. Fantasievoll zeigte sich der Chor beim Abendlied „Der Mond ist aufgegangen“. Das begeisterte Publikum feierte den Chor mit viel Applaus.
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