VR Nopf
VR Nopf

Von wegen nur eine kleine Meerjungfrau – lautstarker Startschuss beim Basaltheater

Parkstein. Wie kommt „Arielle, die kleine Meerjungfrau“ unter den Basaltkegel? Das Basalttheater Parkstein mit rund 60 Schauspielern erzählt in einer wunderschönen Geschichte die Wandlung von der Nixe aus der Tiefe des Meeres zur Braut eines Prinzen.

Von wegen nur eine kleine Meerjungfrau – lautstarker Startschuss beim Basaltheater

Theresa Bösl spielt die Arielle. Foto: Walter Beyerlein

Bei der Premiere des Stückes “Arielle, die kleine Meerjungfrau” des Basalttheaters waren die Besucher, auch die vielen Kinder, begeistert von den Leistungen der Darsteller und der gesamten Inszenierung.

Die Ausgangsgeschichte des Stückes ist schnell erzählt: Die kleine Meerjungfrau rettet dem Menschenprinzen Eric entgegen allen Angeboten des „Lebens“ unter Wasser das Leben und verliebt sich rettungslos in ihn. Doch das gefällt dem Meereskönig Triton überhaupt nicht. Und wie in vielen anderen Märchen auch, kommt da eine Hexe, hier die Meereshexe Hydra ins Spiel. Sie nämlich wurde von König Triton in Verbannung geschickt und möchte sich rächen …

Da hat wirklich alles gepasst

Tanz, Musik und Schauspiel – einfach wunderbar. Foto: Walter Beyerlein
Foto: Walter Beyerlein
Foto: Walter Beyerlein
Theresa Bösl spielt die Arielle. Foto: Walter Beyerlein

Das Bühnenbild unterhalb der Basaltwand zeigt in der passenden Abfolge zum Theaterstück zum einen die Untiefen des Meeres, auf der anderen Seite das Schloss des Menschenkönigs. Genauso wunderbar wie das Bühnenbild abgestimmt ist, passt auch die Begleitmusik – natürlich alles live – zum gesamten Theaterstück. Alle Schauspielerinnen und Schauspieler sind viel Herzblut bei diesem Theaterstück dabei, das den Blick des Zuschauers knappe eineinhalb Stunden lang fesselt.

Ein tolles Ensemble

Theresa Bösl spielt die „Arielle“, Sebastian „der Hummer“ ist Florian Simmerl, Flippi (Kerstin Reichl), Triton (Daniel Füssl), Thethys (Sabine Piller), Ocena (Magdalena Spörer), Hydra (Christian Witt), Diablo (Josefine Spörer), Prosciutto (Clemens Hauer), Prinz Eric (Simon Reichl), Skipper (Jonas Funk), der mit seinem „original“ sächsischen Dialekt fast Zweifel an seiner örtlichen Herkunft aufkommen lässt, König Karl Gustav (Noah Schraml), Mette (Leni Götz) und Harald (Johanna Nowak).

Die choreografischen Einlagen sind Josefine Spörer zu verdanken.

Dazu „schwimmen“ auf der Bühne eine große Zahl sehr beweglicher Fische, die Quallen bereichern den Meeresgrund ebenso wie Schnecken und Wasserpflanzen. Nicht zu übersehen, die Matrosen als komplette Besatzung eines Schiffes, das im Sturm gewaltig ins Straucheln kommt.

Sport Signage – Stellenanzeigen
Sport Signage – Stellenanzeigen

Dass das alles in wunderbar stimmig dargestellt wird, verdankt das Basalttheater auch seinen vielen freiwilligen Schneiderinnen. Mit viel Beifall am Schluss wurde natürlich besonders Susanne Spörer als Regisseurin und Johanna Hauer als Assistenz bedacht. Und für die begeisterten Besucher gab es als Dank nochmals ein gemeinsames Schlusslied aller Mitwirkenden.