Wunderbare Musik als Zeichen der Verbundenheit
Wunderbare Musik als Zeichen der Verbundenheit
Als Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit trat der Chor mit seinem Dirigenten Rienus M. Oude Kempers (Adjudant a. D.) aus der Niederlande zusammen mit der Stadtkapelle Grafenwöhr unter der Leitung von Hans Rettinger auf.
Stadtkapelle Grafenwöhr instrumental und gesanglich
Schirmherr Bürgermeister Edgar Knobloch begrüßte das Publikum in der Stadthalle zu dem „ganz besonderem Benefizkonzert“. Neben der militärischen Musikformation tritt ein „tollkühner Haufen“ in Form der Stadtkapelle Grafenwöhr auf, die außer ihren Instrumenten bei einem Lied sogar ihre Stimme einsetzten. Gestartet wurde mit einer gewaltigen „Intrada“.
„You Never Walk Alone“
Nicht minder gewaltig waren die Stimmen des Chores aus den Niederlanden, als es um ein Schiff ging, das im Eis festgefroren war. „Frobisher Bay“ wurde von Oberstleutnant Ge Rietveld angekündigt. Der Sänger und Ehrenmitglied des Chores führte durch das Programm der Niederländer. „You Never Walk Alone“ wurde der Nato-Partnerschaft zwischen Deutschland und den Niederlanden beziehungsweise den Kameraden gewidmet. Eine Hymne an die Schönheit der Natur war: „What a Wonderful World“. Eine Nebelhorn-Hupe wurde bei dem Lennon/Mc Cartney Klassiker „Yellow Submarine“ eingesetzt. Das irische Volkslied „The Wild Rover“ ist mit der deutschen Version besser bekannt unter dem Titel: „An der Nordseeküste“.
Hits von Udo Jürgens und der „Böhmische Traum“
Die Grafenwöhrer Stadtkapelle wartete mit Superhits der „Boney M“ und Udo Jürgens auf. Erst zehn Jahre alt ist die „Heublumenpolka“, weiß Kulturmanager Pirmin Balk, aber auch, dass der „Böhmische Traum“ auf keinem Fest fehlen darf. Als heimliche Tiroler Landeshymne gilt „Dem Land Tirol die Treue“.
Allein und gemeinsam stark
Als der Chor und die Stadtkapelle gemeinsam agierten, machte sich die musikalische Harmonie bemerkbar, ob beim „Fliegermarsch“ und besonders bei den „Tollkühnen Männern in ihren fliegenden Kisten“ sowie beim grandiosen „Finale ’88“ und ihrem „Glory, Glory Halleluja. „Happy Together“ wurde vom Chor allein gesungen. Aber zusammen glücklich waren schließlich die Sänger, Musizierenden und das Publikum, das kräftig applaudierte. Auch am Sonntag kamen die Kirchgänger nochmals in den Genuss, den Männerchor zu hören. Dieses Mal in der Friedenskirche.


