1700 Mal Howdy – Bruno Wilfahrt und seine Reise durch die Countrywelt
1700 Mal Howdy – Bruno Wilfahrt und seine Reise durch die Countrywelt
Es gibt Stimmen, die kennt jeder Country-Fan in der Region. Die von Bruno Wilfahrt ist so eine. Warm, ruhig, mit einem Hauch Fernweh. Seit April 1993 begleitet sie Woche für Woche ihre Hörer durch die Welt der Countrymusik. Über 40 000 Songs hat der Weidener seither gespielt. Das ist eine Bilanz, die in Deutschland ihresgleichen sucht.
Elvis Presley’s Schlagzeuger im Studio
Doch Wilfahrt ist keiner, der nur moderiert. Er lebt, was er sendet. Er kennt die Szene, ihre Geschichten und ihre Menschen. Selbst der ehemalige Schlagzeuger von Elvis Presley war schon bei ihm im Studio, was als Ritterschlag für jeden Countryfan gilt.
Country-Bruno
Seine eigene „Adelung“ erlebte Wilfahrt allerdings an einem besonderen Ort: Am Fuße des Mali Alan in Kroatien. Dort, wo in den Karl-May-Verfilmungen die berühmte Szene um Nscho-tschis Tod gedreht wurde, kniete im Beisein von „Winnetou-Witwe“ Hella Brice ein Fan aus Arzberg spontan vor ihm nieder, als er erfuhr, wer da vor ihm stand. Für Leute wie ihn ist Wilfahrt längst mehr als ein Radiomoderator: Er ist „ihr“ Country-Bruno.
Vom Polarkreis bis zum Grand Canyon
Dass dieser Mann das Abenteuer sucht, passt ins Bild. Mit 30 ließ er sich am Polarkreis aussetzen, kämpfte sich durch die Wildnis Finnlands. Er reiste ins kanadische Hope, auf den Spuren von „Rambo“, wurde in Texas in die „Hall of Fame“ der Texas Rangers aufgenommen und biss sich sogar mit gebrochenem Knöchel aus dem Grand Canyon zurück nach Hause durch.
Musikalische Zeitreise
Die Jubiläumssendung am Samstag war entsprechend mehr als nur ein Rückblick. Sie wurde zur musikalischen Zeitreise. Auch “Copperhead Road” war zu hören. Es war der erste Song den Wilfahrt 1993 auflegte. Dazu gab es Klassiker, Wegbegleiter und viele Emotionen.
Ein Jubiläumsständchen von „Tunes for Two“
Für einen der bewegendsten Momente sorgte das Duo „Tunes for Two“ mit Johanna Gerber und Andreas Demleitner. Spontan standen sie vor der Studiotür und spielten am Live-Mikrophon zwei Songs für Wilfahrt. Als sie „Thank God for the Radio“ eigens auf ihn und seine Sendung umtexteten, wurde selbst der erfahrene Moderator kurz still. Dass das Publikum begeistert dabei war, zeigte sich am ständigen Aufploppen der Glückwünsche auf dem Studiomonitor. Unter den Gratulanten: Johnny Hill und der Ex-Truck-Stopper Uwe Lost.
Nähe und Echtheit
Vielleicht ist es genau das, was „Ramasuri Country“ ausmacht: Die Nähe, die Echtheit. Und die Fähigkeit, Menschen zu berühren. Auch nach 1700 Sendungen ist für Bruno Wilfahrt nicht Schluss. Jeden Samstag heißt es weiter: zwei Stunden Country, zwei Stunden Freiheit.






