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Evangelischer Frauenbund Floß: Verantwortung übernehmen für sich und andere

Floß. Der Evangelische Frauenbund Floß feiert 45-jähriges Gründungsfest. Treue Mitglieder freuten sich über Ehrungen. Zugleich wuchs die Gemeinschaft durch Neuaufnahmen.

Evangelischer Frauenbund Floß: Verantwortung übernehmen für sich und andere

Frauenbund
Sie halten der Frauengemeinschaft die Treue. Foto: Fred Lehner

Vier Grundpfeiler sind es, auf denen die Frauenbünde, gleich ob katholisch oder evangelisch, aufgebaut sind: Gemeinschaft erleben, Glauben teilen, Bildung ermöglichen und Frauen eine Stimme geben. Auf diese Grundpfeiler steht auch der Frauenbund in der evangelischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptista.

Die Gründungsfeier am Sonntag im Gotteshaus und anschließend im Gemeindehaus machte dies einmal mehr deutlich. Groß war der Kreis der Ehrengäste, voran die geschäftsführende Vorständin des Landesverbandes in München, Kathrin Geiger. In den Reigen schlossen sich die frühere Vorsitzende Elisabeth Market, Bürgermeister Robert Lindner, Bürgermeister a. D. Fred Lehner, zweite Vorsitzende Renate Bock vom Katholischen Frauenbundes, Vertreterinnen des Frauenbundes aus Vohenstrauß und schließlich die neuen sieben Mitglieder ein.

Im “Kellerhäusl” gegründet

Es war ein kurzer Blick auf das Entstehen des Frauenbundes, der am 4. Juni 1978 im früheren Gasthaus „Kellerhäusl“ unter der Pfarrersfrau Marianne Hirschmann gegründet wurde. 97 Mitglieder hatten sich eintragen lassen. Im August waren es schon 140 und heute sind es 156 Frauen, die sich zur Gemeinschaft bekennen. 45 Jahre wurde das Motto: „Verantwortung übernehmen für sich und andere“ praktiziert.

Christa Riedel zitierte das Gotteswort als Leitgedanken: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Frucht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“. Daran hielt sich der Frauenbund seit 45 Jahren. Für die Vorsitzende und Kassiererin Waltraud Riedel war es eine sichtliche Freude, am Jubeltag zwei Spenden übergeben zu können. Der Frauenbund übernimmt die Kosten für die Anschaffung eines Geländers am neuen Treppenabgang im Friedhof. Außerdem wurden zehn Exemplare des neuen Kindergesangsbuches für den Kindergottesdienst der Kirchengemeinde mit dem Wunsch nach einem gesegneten Gebrauch zur Verfügung gespendet.

Neue Mitglieder

Die frühere Vorsitzende Elisabeth Market durfte ebenfalls für ihr Engagement und Mitverantwortung ein Präsent in Empfang nehmen. Freude drückte Vorsitzende Christa Riedel aus, dass im Jubiläumsjahr acht neue Mitglieder aufgenommen werden konnten. Zur Gemeinschaft gehören jetzt: Christa Thomas, Karin Schmidt, Birgit Meißner, Katrin Hösel, Silvia Zimmerer, Carina Bock, Heike Lang und Tanja Kastl.

Für den Landesverband München überbrachte die geschäftsführende Vorständin Kathrin Geiger die Grüße und Glückwünsche. Sie hob die ökumenische Verbundenheit ebenso heraus wie vier Leitsätze, darunter die 156 Mitglieder als tragende Säulen in der Frauengemeinschaft. Den Frauen eine Stimme geben, forderte Bürgermeister Robert Lindner in seinem Grußwort für den Markt. Er freue sich, dass es diese große Gemeinschaft in Kirche und Gemeinde gebe.

OTH Amberg-Weiden
OTH Amberg-Weiden

Das gute Miteinander stellte 2. Vorsitzende Renate Bock vom Katholischen Frauenbund in ihrem Grußwort heraus. Von Herzen dankbar war die Vertrauensfrau des evangelischen Kirchenvorstandes, Silke Scherm, die zugleich die Grüße von Pfarrer Wilfried Römischer überbrachte. Die Kirchengemeinde wisse um den Wert der Frauengemeinschaft, die sich aktiv und engagiert durch viele Hilfeleistungen mit einbringe. Heute schon richtet sich der Blick auf die kommenden fünf Jahre und auf das Jahr 2028, wenn das 50- jährige Bestehen gefeiert werden kann. Die nach dem offiziellen Teil gezeigte kleine Bildershow über das aktive Geschehen im Frauenbund fand größtes Interesse. Sie war zugleich ein blendender Abschluss einer festlichen und feierlichen Stunde in verbundener Gemeinsamkeit.

Frauen der ersten Stunde

Der Frauenbund ehrte Mitglieder, die seit der ersten Stunde bis heute dabei sind, oder dem Frauenbund schon viele Jahre die Treue halten:

45 Jahre: Elfriede Bergler, Cordia Birner, Else Bock, Hannelore Geisler, Berta Gollwitzer, Emmi Gollwitzer, Frieda Herfurth, Irene Hofmann, Luise Jakob, Helga Japp, Greta Kreiner, Barbara Lang, Erika Lindner, Karin Lindner, Hildegard Max, Elsbeth Meierhöfer, Frieda Meierhöfer, Gerda Meyer, Gerda Münchmeier, Karolina Opitz, Karin Pausch, Gertraud Prölß, Elfriede Reinl, Lisbeth Riedel, Inge Schertel, Gertraud Schieder, Sieglinde Wagner und Ilse Waldmann.

40 Jahre: Inge Ertl, Evi Münchmeier, Irene Ruckdäschel, Elfriede Stahl und Gertraud Stich.

20 Jahre: Rita Vollath.

Für 10 Jahre: Martina Kreiner, Regina Schebek.

Frauenbund
Die Anschaffung eines Geländers am neuen Treppenaufgang im Friedhof übernimmt der Frauenbund, dazu gab es zehn neue Exemplare des Kindergesangbuches. Bild von links: Kassiererin Waltraud Riedel, Vertrauensfrau Silke Scherm, Vorsitzende Christa Riedel und zweite Vorsitzende Kerstin Sommermann. Foto: Fred Lehner
Frauenbund
Mit Anstecknadeln und roten Rosen wurden sie in den Frauenbund aufgenommen. Dafür gab es auch ein Dankeschön vom Landesverband mit Kathrin Geiger (links). Foto: Fred Lehner