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 Fiaccolata 2023: Das Licht der Hoffnung und Menschlichkeit weiterreichen

Weiden/Neustadt/WN. Das Jugendrotkreuz im BRK Kreisverband durfte im Rahmen des Fackellaufs "Fiaccolata 2023" den Empfang des Lichtes im Einzugsgebiet organisieren.

 Fiaccolata 2023: Das Licht der Hoffnung und Menschlichkeit weiterreichen

Natalie Wölfl, Thomas Rauch, Stephanie Busch und Isabella Seitz (von links). Foto: Melanie Dirscherl

Seit 1992 erinnern tausende Menschen aus der ganzen Welt alljährlich rund um den 24. Juni bei einem Fackelzug (italienisch “Fiaccolata”) des Italienischen Roten Kreuzes von Solferino nach Castiglione delle Stiviere an die Anfänge der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Auch das Deutsche Rote Kreuz möchte an seine Wurzeln erinnern und sich mit dem Lauf nach Solferino beteiligen. Nach der Art eines Staffellaufs wird das „Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“ weitergereicht, bis es dann am 24. Juni Solferino in Norditalien erreicht.

Spalier zum Empfang, Foto: Melanie Dirscherl
Foto: Melanie Dirscherl

Beim Kreisverband Weiden und Neustadt/ WN wurde das Licht in einer gemeinschaftsübergreifenden Aktion aus Bereitschaft, Bergwacht, Jugendrotkreuz, Wasserwacht und Wohlfahrts- und Sozialarbeit entgegengenommen. Vertreterinnen und Vertreter aus dem Kreisverband haben sich gemeinsam mit Dr. Michael Papacek auf den Weg in den Nachbarkreisverband Amberg-Sulzbach gemacht, um das Licht an das Clementine-von-Wallmenich-Haus in Amberg zu übergeben.

Die Anfänge

Am 24. Juni 1859 wird der Schweizer Henry Dunantauf einer Geschäftsreise mit den Konsequenzen der Schlacht von Solferino konfrontiert, einer der blutigsten Schlachten der Weltgeschichte. Die Schlacht gilt als Geburtsstunde des Roten Kreuzes: In den Tagen danach wurde die etwa acht Kilometer entfernte Stadt Castiglione delle Stiviere durch die Aktivitäten von Rotkreuzbegründer Dunant zum Mittelpunkt der Hilfeleistungen für die Verwundeten.

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