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Jubilarin Edith Häusler feiert 95. Geburtstag in Kaltenbrunn

Kaltenbrunn. Edith Häusler, älteste Bürgerin, feierte ihren 95. Geburtstag im Goldenen Posthorn mit Familie und Freunden. Glückwünsche kamen von Pfarrern, Gemeinde und Politik; sie trotzte mehreren Brüchen.

Kaltenbrunn. Edith Häusler, älteste Bürgerin, feierte ihren 95. Geburtstag im Goldenen Posthorn mit Familie und Freunden. Glückwünsche kamen von Pfarrern, Gemeinde und Politik; sie trotzte mehreren Brüchen.
Edith Häusler (vorne Mitte) mit ihren ebenfalls noch fitten 91-jährigen Schwägerinnen Betty und Berta ( v.li.), dahinter Kinder, Verwandte, Pfarrer Varghese Puthenchira und Bürgermeistervertreter Julian Kraus. Bild: Siggi Bock

Jubilarin Edith Häusler feiert 95. Geburtstag in Kaltenbrunn

Den 90. Geburtstag konnte sie wegen Corona-Pandemie-Einschränkungen nicht feiern. Umso mehr hat sich deshalb Edith Häusler riesig über die Gratulationen zu ihrem 95. Geburtstag gefreut. Sie konnte am Freitag im Kreis ihrer Angehörigen, Verwandten und Freunden im Gasthof „Zum Goldenen Posthorn“ ihren 95. Geburtstag feiern. Die älteste Einwohnerin von Kaltenbrunn hat mehrere Stürze mit drei Brüchen – zuletzt am 9. Dezember, die Klinikaufenthalte erforderten – erstaunlich gut überstanden und immer wieder weggesteckt. Eine Stehauf-Frau, wie man sie selten findet.

95. Geburtstag in Kaltenbrunn: Familie und Freunde feiern

Die rüstige Jubilarin liest gerne, besonders ausgiebig die Heimatzeitung und ebenso den inhaltsreichen „Wochenbrief – nicht nur für Kranke“, der ihr ins Haus gebracht wird. Im Fernsehen interessieren sie eigentlich nur noch die Gottesdienstübertragungen. Bei schönem Wetter dreht sie ihre Runde mit dem Rollator, der Halt gibt.

Edith Häuslers Lebensweg: Damenschneiderin, Kirchenchor, Familie

Über Jahrzehnte war Edith Häusler als Damenschneiderin gefragt und geschätzt. Tagsüber genossen die Kinder Annerose und Kurt Vorrang, der Beruf wurde nachts ausgeübt. 36 Jahre brachte sie ihre Altstimme in den Kirchenchor ein. Kurz vor dem diamantenen Ehejubiläum im November 2014 starb ihr Mann Willi. Ihren Lebensabend verbringt Häusler im eigenen Haus, bestens betreut von ihren Kindern. Zusätzliche Freude bringen Besuche der vier Enkel und beiden Urenkel.

Glück- und Segenswünsche überbrachten Pfarrer Varghese Puthenchira und Josef Schweiger für die Pfarrei sowie der zweite Bürgermeister Julian Kraus im Namen der Gemeinde. Zu den Gratulanten zählte auch der Frauen-Stammtisch „Laternenclub“. Für die Geburtstagsüberraschung sorgte der frühere Pfarrer Irudayaraj Devadass per E-Mail aus Südindien. Zum 100. will er persönlich kommen. Mit Briefkarten gratulierten Ministerpräsident Markus Söder, MdL Dr. Stephan Oetzinger und Landrat Andreas Meier.

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