LANDkultur mit stimmungsvollem Marienlob an höchster Stelle
LANDkultur mit stimmungsvollem Marienlob an höchster Stelle
TriAngel überzeugt
Hierbei präsentierten die Protagonisten sehr anspruchsvolle klassische Musikliteratur.
Bereits die ersten Töne erfüllten das Gotteshaus mit einer besonderen musikalischen Atmosphäre. Das Waldthurner Vokaltrio TriAngel mit Steffi Daubenmerkl, Doris Völkl und Andrea Götz eröffnete den Abend a cappella mit dem einfühlsamen Ave Maria (Thibaut). Zu Gehör brachten sie den bekannten „Abendsegen“ von Engelbert Humperdinck aus seiner Oper „Hänsel und Gretel“ und ebenso anspruchsvoll war „Hebe deine Augen auf“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. Beide Werke fügten sich hervorragend in die besinnliche Stimmung des Marienlobs von TriAngel ein.
Musikalische Akzente
Hannah-Sophia Anzer führte mit ihrer ruhigen und ausdrucksstarken Stimme durch die Marienstunde. „Maria, es wird Abend“ und „Maria, Zeit des Aufbruchs“ standen im Fokus.
Für eine besondere Klangfarbe sorgte das Waidhauser Klarinettenquartett „Holzliebe“ mit Anna Nahrhaft, Lena Putzer, Lisa Putzer und Margret Gress. Die vier Musikerinnen setzten mit ihren Instrumentalstücken feine musikalische Akzente und ließen die Klänge durch das abgedunkelte Gotteshaus schweben. Gerade in der Schlussphase verbreiteten sie mit ihrem Spiel eine unglaubliche Zuversicht und Leichtigkeit sowie Beschwingtheit.
Georg Schmidbauer an der Fahrenbergorgel
Georg Schmidbauer, Organist der Fahrenberger Wallfahrtskirche, begleitete die drei TriAngel-Sängerinnen und setzte mit seinem Instrumentalbeitrag einen weiteren Höhepunkt. Lena Putzer wirkte ebenfalls bei der musikalischen E-Piano-Gestaltung in Verbindung mit TriAngel, beispielsweise beim Ave Verum oder auch beim Ave Maria (Kist), perfekt und inspirierend mit.
Das abwechslungsreiche Programm reichte von verschiedenen Vertonungen bis hin zum „Ave Maria“ (Gomez), wobei die Sopranstimme von TriAngel, Andrea Götz, solo im Mittelgang der Wallfahrtskirche sang und die beiden weiteren Stimmen Steffi Daubenmerkl (Mezzosopran) und Doris Völkl (Alt) von der Empore aus zu einer bewundernswerten Gemeinsamkeit agierten.
Musikalische und geistliche Auszeit
Auch Werke wie „Dona pacem, Domine“ bereicherten diese Marienstunde am Heiligen Berg der Oberpfalz. Die Musik wechselte zwischen getragenen, meditativen Passagen und kräftigeren Gesängen. Die Besucher konnten für eine Weile den Alltag hinter sich lassen und sich auf die Botschaft von Hoffnung, Trost und Zuversicht konzentrieren. Mit dem Marienlob bewies LANDkultur Waldthurn einmal mehr, wie sich Musik, Marienverehrung und geistliche Besinnung miteinander verbinden lassen. Die Wallfahrtskirche auf dem Fahrenberg bot dafür den passenden Rahmen – und so wurde der Abend für die zahlreichen Besucher zu einer besonderen musikalischen und geistlichen Auszeit.
Nachdem LANDkultur-Waldthurn-Koordinator Hans-Peter Reil mit Worten des Dankes an die Protagonisten den Abend beschloss, endete der musikalische Vortrag mit dem Ave Maria – Loreto-Wallfahrtslied –, ergänzt durch den Gebetsruf „Ave, Ave, Ave Maria“ der vielen Gläubigen und Besucher, die zusätzlich eine beeindruckende Stimmung ins Gotteshaus zauberten.









