Weiss-Schuhe – Sale 2026
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Trauer um Gärtnermeister Georg Gloßner in Weiden

Weiden. Ein Leben voller Fleiß, Bescheidenheit und tiefer Liebe zur Natur ist zu Ende gegangen. Am 13. Januar verstarb Gärtnermeister Georg Gloßner im Alter von 90 Jahren. Die Beerdigung fand bereits auf dem Waldfriedhof Weiden statt. Mit ihm verliert die Stadt einen Mann, für den das Gärtnern Berufung und die Natur Heimat war.

Weiden. Ein Leben voller Fleiß, Bescheidenheit und tiefer Liebe zur Natur ist zu Ende gegangen. Am 13. Januar verstarb Gärtnermeister Georg Gloßner im Alter von 90 Jahren. Die Beerdigung fand bereits auf dem Waldfriedhof Weiden statt. Mit ihm verliert die Stadt einen Mann, für den das Gärtnern Berufung und die Natur Heimat war.
Weiden. Ein Leben voller Fleiß, Bescheidenheit und tiefer Liebe zur Natur ist zu Ende gegangen. Am 13. Januar verstarb Gärtnermeister Georg Gloßner im Alter von 90 Jahren. Die Beerdigung fand bereits auf dem Waldfriedhof Weiden statt. Mit ihm verliert die Stadt einen Mann, für den das Gärtnern Berufung und die Natur Heimat war.

Trauer um Gärtnermeister Georg Gloßner in Weiden

„Und ich werde gehen, die Vögel werden bleiben und singen, und bleiben wird mein Garten, mit seinen grünen Bäumen und bunten Blumen“, ließ die Familie in seinem Sterbebildchen festhalten. Worte, die sein Leben treffend beschreiben. Um ihn trauern Ehefrau Edeltraud, die Kinder Andreas, Elisabeth und Stephan mit ihren Familien sowie fünf Enkelkinder.

Georg Gloßner wurde in Weiden geboren und wuchs auch in Altenstadt auf. Nach einer kurzen Zeit in der Bäckerlehre wechselte er 1950 zur Gärtnerei Technik, um dann Gärtner zu lernen. Täglich fuhr er mit dem Fahrrad zur Arbeit. „Die Pflanzen haben mich nie mehr losgelassen“, sagte er später oft. 1960 legte er in Veitshöchheim die Meisterprüfung ab.

Eigene Gärtnerei in Weiden-West

Als seine Eltern in Weiden-West, in der damaligen Pressatherstraße 37, ein Haus bauten, entstand später auf dem angrenzenden Grundstück die eigene Gärtnerei – zunächst ohne Floristik, mit Schwerpunkt auf Produktion. Kräuter, Sträucher, Bäume und Pflanzen lieferte er an regionale Betriebe, darunter auch Blumen Wildbrett. Dort lernte er seine spätere Ehefrau Edeltraud kennen. 1972 feierte das Paar Hochzeit.

Über Jahrzehnte prägte Georg Gloßner mit Sachverstand und Herz den Gartenbau in der Region. Während seine Ehefrau ein Blumengeschäft in der Frauenrichterstraße führte, erlernten alle drei Kinder einen grünen Beruf. 2001 übernahm Sohn Andreas als Gärtnermeister für Zierpflanzenanbau den Betrieb. Sohn Stephan arbeitet heute als Gärtnermeister und Bauhofleiter in Luhe, Tochter Elisabeth ist Floristin in Nordrhein-Westfalen.

Engagement für Ausbildung und Blumenball

Die Ausbildung junger Menschen war ihm ein Anliegen. Lehrlingsarbeit verstand er als Pflicht und Verantwortung. Er engagierte sich im Prüfungsausschuss, war Mitglied im Bayerischen Gärtnerverband und zuletzt Seniorenmitglied. Als Obermeister der Gartenbaugruppe führte er das Amt bis zur Nachfolge seines Sohnes weiter.

Der von ihm mitgeprägte Blumenball wurde ab 1979 zum Stadtgespräch. Die Blütenpracht, früher im Josefshaus, heute in der Max-Reger-Halle, schuf Eleganz und Tanzatmosphäre. Auch heuer wird der Ball wieder stattfinden, vorbereitet von Sohn Andreas und seinen Kollegen der Gartenbaugruppe Weiden unter Mithilfe der Stadtgärtnerei.

OTH Amberg-Weiden
OTH Amberg-Weiden

Die Trauerfeier hielten Pfarrer Gerhard Pausch und Pfarrer Siegfried Wölfel. „Christus hat Georg Gloßner in seinen ewigen Garten gerufen“, sagte Pausch. Gärtnermeister Kurt Steinhilber würdigte ihn für sein großes Engagement im Berufsstand und seine Kollegialität. „Sein Lebenswerk war sein Berufsleben – mit Hingabe gepflegt“, sagte Steinhilber.