Brutal ernste Lage für den Dorfladen
Brutal ernste Lage für den Dorfladen
Eine Teilzeitstelle, die sowohl organisatorische Aufgaben als auch die Mitarbeit im Verkauf einschließe, sei für viele kaufmännisch qualifizierte Personen offenbar zu wenig attraktiv, mutmaßte Thorsten Hallmann.
Reduzierter “Notbetrieb” droht
Die Gemeinde und die Dorfladengesellschaft stehen allerdings auch für andere Optionen offen, beispielsweise für ein arbeitsteilig tätiges Geschäftsführungsteam. Sollte sich trotzdem keine Lösung abzeichnen, so ist leider nicht auszuschließen, dass die Trägergesellschaft ab Juli handlungsunfähig wird.
Allenfalls könnte dann die Gemeinde als Gesellschafterin oder ein vom Amtsgericht bestellter „Notgeschäftsführer“ einen stark eingeschränkten Notbetrieb aufrechterhalten.
Bürgermeister sind die Hände gebunden
Ihm selbst sei eine von manchen Bürgern vorgeschlagene Übernahme der Geschäftsführung schon aus kommunalrechtlichen Gründen verwehrt, stellte Hallmann klar: „Lediglich als Vertreter der Gemeinde als Gesellschafterin könnte ich in sehr engem Rahmen tätig werden.“
Die Lage sei „brutal ernst“, und es wäre „mehr als traurig, wenn unser Dorfladen, der sich in den letzten vier Jahren zu einer beliebten und stabilen Einrichtung gemausert hat, plötzlich
vor dem Aus stünde“, appellierte das Gemeindeoberhaupt.
Der Geschäftsführerposten des Dorfladens ist auf den Seiten der Gemeinde ausgeschrieben.




