80-jähriges Gründungsjubiläum der CSU Speinshart
80-jähriges Gründungsjubiläum der CSU Speinshart
Alter allein ist kein Verdienst. Es wird es dann, wenn die Jahre, auf die es zurückzublicken gilt, Jahre der Arbeit, der Verantwortung und der Leistung waren. Weil dies so ist, kann die Speinsharter CSU ihren 80. Geburtstag mit viel Selbstbewusstsein feiern.
80 Jahre CSU in Speinshart: Rückblick und Meilensteine
In Speinshart lässt es sich gut leben, sagt Bürgermeister Albert Nickl. „Weil bei uns Tradition und Zusammenhalt großgeschrieben werden“, argumentiert der Gemeindechef zugleich. Der Hintergrund seines Lobliedes auf sein Heimatdorf ist ein besonderer. Gegründet am 8. Januar 1946 im Schoß einer neuen Partei und einer der ersten CSU-Ortsverbände im damaligen Landkreis Eschenbach, feiert der Ortsverband 80. Geburtstag. Dankbar hält der Bürgermeister und CSU-Ortsvorsitzende Rückschau auf 80 Jahre CSU in seiner Heimatgemeinde und kommt zum selbstbewussten Ergebnis: „Die CSU hat Speinshart in diesen acht Jahrzehnten maßgeblich mitgeprägt“.
Der CSU-Ortsverband im Wandel der Zeit: Mit diesem Leitgedanken schlüpft Albert Nickl in die Rolle des „Historikers“ und blickt auf die wichtigsten Stationen der blühenden Entwicklung „seiner“ Gemeinde und „seiner“ CSU. In den Protokollen findet der Bürgermeister viel Informatives zur Nachkriegszeit, um schließlich zusammenzufassen: „Der Mut zum Neuanfang und zum Aufbruch nach den Schreckensjahren des Dritten Reiches und des Zweiten Weltkrieges bewegte im Januar 1946 einige Persönlichkeiten, die Menschen aus der Nachkriegsverdrossenheit wachzurütteln und mit viel Verantwortungsbewusstsein den Schritt in eine neue zukunftsfähige Epoche zu wagen“.
Gründung 1946 und prägende Persönlichkeiten
Eine Initiative, die am 8. Januar 1946 zur Gründung eines CSU-Ortsverbandes führte. Ein mutiger Schritt nach den Repressalien des Dritten Reiches und seinem Untergang, so die Anmerkung. Albert Nickl verweist im Rückblick auf das Gründungsprotokoll mit der Zielvorgabe, mit den Menschen frei und demokratisch Heimat zu gestalten und dem ländlichen Raum ein attraktives Gesicht zu geben. Die Aufzeichnungen nennen den seit September 1945 amtierenden Bürgermeister Georg Scherl als Vorsitzenden. Gemeinsam seien damals laut Zeitzeugen der Bürgermeister mit Prälat Gereon Motyka von Haus zu Haus gegangen, um Gründungsmitglieder für eine neue, auf christlichen Grundwerten aufbauende Partei zu werben.
Die CSU-Ortsgeschichte erzählt zudem von einem 1955 ins Leben gerufenen Ortsverband Tremmersdorf, der nach der Eingliederung des Nachbarortes in die Gemeinde Speinshart im Rahmen der Gebietsreform in den Speinsharter Ortsverband integriert worden sei. In dieser Zeit sei es mit den Ortsvorsitzenden und Bürgermeistern Josef Bräutigam und Josef Scherl stets aufs Neue gelungen, die Herausforderungen der Zeit zu bewältigen. Es waren prägende Zeiten unter Führung der „Dynastien Scherl“ und von Josef Bräutigam, mit einer nachfolgenden vierjährigen Amtszeit von Hans Diepold.
Langjährige Führung und Engagement im Ort
Seit 1991 kennen die Wahl- und Versammlungsprotokolle des Ortsverbandes als Vorsitzenden nur noch einen Namen. Seit nunmehr 35 Jahren führt Albert Nickl den CSU-Ortsverband. Ein weiteres Jubiläum naht, wenn der umtriebige CSU-Ortsvorsitzende und Gemeindechef im Mai 2026 sein 30-jähriges Bürgermeister-Jubiläum feiern kann. Als einer der dienstältesten ehrenamtlichen Bürgermeister der Oberpfalz und Bayerns findet er: „Auch die Gemeindepolitik ist nur so gut wie die Menschen, die an ihr mitwirken“.
Gleichzeitig blickt das CSU- und kommunalpolitische Urgestein auf die CSU-Mannschaften der vergangenen acht Jahrzehnte und dankt: „Mit tatkräftiger Unterstützung der örtlichen CSU als ‚Volksbewegung ohne Alleinvertretungsanspruch‘ haben wir ein leuchtendes Gemeinwesen geschaffen“. Albert Nickl befördert in diesem Zusammenhang auch weitere vergangene Größen der Gemeindepolitik, wie zum Beispiel Josef Schraml, Xaver Roder, Georg Girisch und Hans Diepold, zu Männern mit großer Gestaltungskraft.
Erfolgsprojekte und starke Gemeinschaft
Beispielhaft ist der Blick auf die zukunftsweisenden Entscheidungen im Gemeinderat. „Ohne Fleiß kein Preis“, umschreibt Nickl seinen Rückblick auf eine nicht enden wollende Erfolgsgeschichte von der Dorferneuerung bis zum Haus der Dorfkultur, von der Sicherung des Schulstandortes und des Gemeindekindergartens bis zum schmucken Gemeindezentrum, von der Sanierung des Klosterhofes und der Klosteranlage und der Gründung einer Internationalen Begegnungsstätte bis zum bevorstehenden Aufbau eines Wissenschaftszentrums.
Nicht vergessen will das Gemeindeoberhaupt bei dieser Erfolgsbilanz die zupackenden Eigenschaften „seiner“ Gemeindebürger. „Eine Gemeinschaft und eine Vereinswelt mit viel Gemeinsinn“, wie Nickl findet. Hand in Hand mit Speinsharts guten Geistern hat sich aus einem Dorf im Dornröschenschlaf ein strahlendes Gemeinwesen entwickelt. Auch für den CSU-Ortsverband ein Anlass, im Rahmen einer Jubiläumsfeier stolz auf die Heimatgemeinde zu blicken, den Anteil der örtlichen CSU an der guten Entwicklung des Klosterdorfes zu würdigen und den oft langjährigen CSU-Mitgliedern für ihren Einsatz für ihre Heimat und die CSU Dank zu sagen.
Den Rahmen bildet ein Festabend am Sonntag, 25. Januar 2026 um 19 Uhr im großen Saal des Speinsharter Gemeindezentrums. Die Festansprache hält Albert Füracker, CSU-Bezirksvorsitzender und Staatsminister für Finanzen und Heimat.







