CSU stellt Zukunftsprogramm vor und zieht Bilanz in Teublitz

CSU stellt Zukunftsprogramm vor und zieht Bilanz in Teublitz
Mit einem deutlichen Appell für Verantwortung, Maß und kommunalpolitische Vernunft ist die CSU Teublitz in den Wahlkampf gestartet. Der Vorsitzende der CSU Teublitz und Fraktionssprecher im Stadtrat machte dabei unmissverständlich klar, dass es bei der kommenden Wahl um Richtung, Haltung und die Zukunft der Stadt gehe.
Bilanz nach sechs Jahren
Sechs Jahre nach Beginn der aktuellen Amtszeit zieht die CSU Teublitz mit Bürgermeister Thomas Beer eine positive Bilanz ihrer kommunalpolitischen Arbeit und stellt zugleich die Weichen für die kommenden Jahre. In seiner Rede zum Wahlkampfauftakt erinnerte der CSU-Bürgermeisterkandidat an zentrale Projekte, die inzwischen erfolgreich umgesetzt oder entscheidend vorangebracht wurden – und präsentierte unter dem Motto „BEEReit für die Zukunft“ eine klare Zukunftsagenda für die Stadt. Dabei stehen eine nachhaltige Stadtentwicklung, moderne Mobilität, Digitalisierung, Energieunabhängigkeit und eine starke Gemeinschaft im Mittelpunkt.
Warnung vor politischen Extremen
In seiner Ansprache warnte CSU-Vorsitzender Fleischmann vor den politischen Rändern. Die AfD biete nach Ansicht der CSU keine Lösungen für die kommunalen Herausforderungen, sondern setze auf Spaltung, Angst und einfache Parolen. „Lautstärke ersetzt keine Kompetenz“, so der Fraktionssprecher. Gerade in der Kommunalpolitik seien konkrete Konzepte gefragt – etwa für Wohnungsbau, Finanzen, Vereine und Ehrenamt.
Auch die Partei Die Linke wurde kritisch eingeordnet. Deren Forderungen nach immer neuen Ausgaben ohne tragfähige Finanzierung seien politisch verantwortungslos und gefährdeten langfristig Arbeitsplätze, wirtschaftliche Stabilität und sozialen Frieden.
Die CSU positioniere sich bewusst zwischen diesen Extremen. Sie stehe für eine Politik der Mitte, für Ordnung und Zusammenhalt sowie für solide Finanzen.
Persönlichkeiten und Zusammenarbeit
Mit Blick auf die anstehende Wahl rief der CSU-Fraktionssprecher dazu auf, nicht Ideologien, sondern Persönlichkeiten zu wählen. Die Kandidatinnen und Kandidaten der CSU hätten in den vergangenen sechs Jahren bewiesen, dass sie sich verantwortungsvoll und bürgernah für Teublitz einsetzen.
In seiner Rede berichtete Bürgermeisterkandidat Thomas Beer über die wichtigsten Erfolge der letzten sechs Jahre. Dazu zählt die Entwicklung des Gewerbegebietes Südost. „Aus Visionen sind konkrete Arbeitsplätze geworden“, betonte der Redner. Beim Gewerbegebiet A93 wurden große Schritte in Richtung der Verwirklichung gemacht. Auch das Projekt Betreutes Wohnen sei inzwischen Realität: Ältere Bürgerinnen und Bürger fänden in Teublitz ein Zuhause mit hoher Lebensqualität und sozialer Einbindung.
Ein weiterer Meilenstein sei die Entscheidung zur Umfahrungsstraße. Auch wenn diese nicht den ursprünglichen Vorstellungen entspreche und für Teublitz nicht das positive Ergebnis gebracht habe, stelle sie nach jahrzehntelangem Stillstand einen entscheidenden Fortschritt dar. Mit dem neuen Baugebiet in Münchshofen habe die Stadt zudem erstmals konsequent das Einheimischenmodell angewendet und damit gezielt Familien aus Teublitz unterstützt.
Große Fortschritte sieht die CSU Teublitz auch im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz: Kommunale Gebäude wurden mit Photovoltaikanlagen ausgestattet, die Straßenbeleuchtung auf energieeffiziente Technik umgestellt, Wälder klimaresistent umgebaut und Projekte zu erneuerbaren Energien, Batteriespeichern und Windkraft aktiv begleitet.
Besonders hervorgehoben wurde die konstruktive Zusammenarbeit im Stadtrat. In der laufenden Amtszeit habe sich eine sachorientierte, parteiübergreifende Zusammenarbeit mit SPD, Freien Wählern und Grünen etabliert. „Teublitz ist heute ein Musterbeispiel gelebter kommunaler Demokratie“, so der CSU-Kandidat. Darum eignen sich Kommunalwahlen nicht als „Denkzettelwahlen“. Es sind Wahlen von Persönlichkeiten aus Teublitz, von denen die Wähler glauben, dass sie die Stadt voranbringen werden.
Zukunftsprogramm: Energie, Mobilität, Digitalisierung
Zentrales Ziel der CSU ist die Weiterentwicklung Teublitz’ zu einer lebenswerten, nachhaltigen und vernetzten Stadt. Dabei setzt die Partei auf eine integrierte Stadtentwicklung, die Umwelt- und Klimaschutz, wirtschaftliche Stärke und soziale Verantwortung miteinander verbindet. „Wir wollen Teublitz zukunftsfähig aufstellen – ökologisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich“, betonte der Bürgermeisterkandidat.
Im Bereich Energie und Klimaschutz plant die CSU den konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien wie Photovoltaik, Windkraft und Batteriespeicher. Ziel ist eine höhere Energieunabhängigkeit der Stadt sowie eine aktive Rolle Teublitz’ in der regionalen Energiewende. Kommunale Gebäude sollen weiterhin Vorbildfunktion übernehmen, ergänzt durch intelligente Energiemanagement- und Speicherkonzepte.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Mobilität der Zukunft. Die CSU setzt sich für die Reaktivierung der Bahnstrecke ein, um Teublitz besser an die Region anzubinden und den Individualverkehr zu entlasten. Gleichzeitig sollen Straßen erneuert, Rad- und Fußwege ausgebaut und moderne Mobilitätsangebote sinnvoll miteinander verknüpft werden. Ziel ist eine sichere, klimafreundliche und alltagstaugliche Mobilität für alle Generationen.
Große Bedeutung misst die CSU der Digitalisierung bei. Der flächendeckende Glasfaserausbau soll vorangetrieben werden, um Homeoffice, digitale Arbeitsplätze, moderne Verwaltung und innovative Unternehmen zu ermöglichen. Teublitz soll als Wohn- und Arbeitsort gleichermaßen attraktiv bleiben und junge Familien wie Fachkräfte anziehen.
Auch die Stadt als Lebensraum steht im Fokus der Zukunftsplanung. Der Stadtpark soll weiterentwickelt werden – als grüner Begegnungsraum, Ort für Kultur, Veranstaltungen und Erholung. Ergänzend plant die CSU Erlebnis- und Erholungsräume sowie die Förderung von Übernachtungsmöglichkeiten, um Freizeitwert und sanften Tourismus zu stärken.
Wirtschaft und Soziales
Im Bereich Wohnen und Soziales setzt die CSU auf bezahlbaren Wohnraum, das bewährte Einheimischenmodell und generationengerechte Quartiere. Barrierefreiheit soll bei allen neuen Projekten selbstverständlich sein. Vereinsförderung, Ehrenamt, Inklusion und das Engagement als Fair-Trade-Town bleiben tragende Säulen der Stadtpolitik.
Wirtschaftlich will die CSU Teublitz als starken Standort weiterentwickeln. Neue Gewerbeflächen an der A93 sollen Arbeitsplätze sichern und schaffen, während gleichzeitig bestehende Betriebe unterstützt werden. Die enge Zusammenarbeit im Städtedreieck soll ausgebaut werden, um Synergien zu nutzen, Kosten zu senken und gemeinsam regionale Zukunftsprojekte umzusetzen.
Abschließend unterstrich der Bürgermeisterkandidat die Qualität der CSU-Liste und den demokratischen Anspruch der CSU: Sachorientierte, parteiübergreifende Zusammenarbeit, Dialogbereitschaft und verantwortungsvolles Handeln seien entscheidend, um die kommenden Herausforderungen zu meistern. „BEEReit für die Zukunft heißt, heute die richtigen Entscheidungen für morgen zu treffen – gemeinsam, mutig und mit Blick auf das Wohl unserer Stadt.“




