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Dialog statt Dauerrede – Brunch brachte Bürger ins Gespräch

Bechtsrieth. Beim politischen Brunch im Feuerwehrhaus kamen am Sonntag viele Bürger mit SPD-Kandidaten ins Gespräch.

Bechtsrieth. Beim politischen Brunch im Feuerwehrhaus kamen am Sonntag viele Bürger mit SPD-Kandidaten ins Gespräch.
Der politische Frühschoppen war gut besucht, die Referenten standen den Besuchern Rede und Antwort. Blick in den Versammlungsraum. Foto: Holger Stiersdorfer

Dialog statt Dauerrede – Brunch brachte Bürger ins Gespräch

Beim politischen Brunch im Feuerwehrhaus von Bechtsrieth herrschte am Sonntagvormittag reger Betrieb. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung des SPD-Ortsvereins gefolgt und nutzten die Gelegenheit, Politik nicht nur vom Rednerpult, sondern im direkten Austausch zu erleben. Zwischen Kaffeetassen und frischen Brezen entwickelte sich eine Atmosphäre, die eher an ein Nachbarschaftstreffen als an eine klassische Wahlveranstaltung erinnerte.

Kandidaten stellen sich vor

Pünktlich um zehn Uhr begrüßte Ortsvereinsvorsitzender Alfred Wulfänger die Gäste. Besonders hieß er den Landratskandidaten Tino Bayer, den Bürgermeisterkandidaten aus Schirmitz, Walther Piehler sowie die Bürgermeisterkandidatin für Bechtsrieth, Cäcilia Bodensteiner, willkommen. Auch die Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten des Ortsvereins stellten sich den Gesprächen.

Bodensteiner verzichtete bewusst auf eine lange Grundsatzrede. Stattdessen mischte sie sich früh unter die Gäste. „Mir ist wichtig, dass wir miteinander sprechen und nicht übereinander“, betonte sie im Gespräch. Die Besucher nahmen das Angebot gerne an. An mehreren Tischen wurde über Kinderbetreuung, Infrastruktur und das Vereinsleben diskutiert. Fragen zur künftigen Entwicklung der Gemeinde standen ebenso im Raum wie ganz konkrete Anliegen aus dem Alltag.

Landkreis und Kommunen im Fokus

Auch Bayer stellte sich den Nachfragen der Bürger. Er skizzierte seine Vorstellungen für die Weiterentwicklung des Landkreises und warb für eine enge Zusammenarbeit zwischen Kreis und Kommunen. „Der Landkreis lebt von starken Gemeinden – deshalb höre ich heute vor allem zu“, sagte er. Piehler ergänzte aus Sicht der Nachbargemeinde und plädierte für interkommunale Lösungen, wo sie sinnvoll seien.

Das Buffet mit süßen und herzhaften Speisen bot dabei den passenden Rahmen. Immer wieder wechselten die Gesprächspartner, neue Runden bildeten sich. Die Mischung aus Information und persönlichem Austausch kam sichtbar gut an. Am Ende des Vormittags zogen die Organisatoren ein positives Fazit. Die Veranstaltung sei hervorragend besucht gewesen und habe gezeigt, wie groß das Interesse an kommunalpolitischen Themen sei. Viele Gäste blieben länger als geplant, vertieften Diskussionen oder knüpften neue Kontakte. Der politische Brunch erwies sich damit als Format, das Nähe schafft und den Dialog in den Mittelpunkt rückt.

Der politische Frühschoppen war gut besucht, die Referenten standen den Besuchern Rede und Antwort. Von links nach rechts: Bürgermeisterkandidat von Schirmitz, Walther Piehler, Landratskandidat Tino Bayer, Bürgermeisterkandidatin Bechtsrieth, Cäcilia Bodensteiner und SPD-Ortsvereinsvorsitzender Alfred Wulfänger.
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