Freie Wähler Weihersberg-Zessau nominieren sieben Kandidaten in Trabitz

Freie Wähler Weihersberg-Zessau nominieren sieben Kandidaten in Trabitz
Die Sieben gilt als Glückszahl – und auf einen für sie glücklichen Ausgang der Kommunalwahl im kommenden Jahr hoffen die sieben Kandidaten, die die Freie Wählergemeinschaft Weihersberg-Zessau (FWWZ) in den Wettstreit um die zwölf Trabitzer Gemeinderatssitze schickt.
Kandidatenliste der FWWZ und Rückzüge
Ein dicker Wermutstropfen fiel allerdings in die Freude über die geglückte Listenbildung: Die Gemeinderätinnen Anna Laugensteiner, Eva Mayrhofer-Dötsch und Liane Scharf treten nicht wieder zur Wahl an. Von den vier amtierenden Mandatsträgern stellt sich somit nur Bastian Ackermann erneut dem Wählervotum. Die weiteren Bewerber sind Markus Eichermüller, Mathias Wegmann, Stefan Lober, Tobias Heining, Gerhard Bodner und Stefan Eibl.
Engagement und Gründe für die Kandidatensuche
Viele persönliche Gespräche im Laufe mehrerer Monate seien nötig gewesen, um diese Liste zusammenzustellen, bestätigte Bastian Ackermann – eine Erfahrung, die auch andere Parteien und Wählergemeinschaften zurzeit machen. Allerdings habe das nach seiner Erfahrung weniger mit grundsätzlichem Desinteresse an kommunalpolitischer Arbeit zu tun als mit ganz „lebenspraktischen“ Gründen, die mit familiären, beruflichen oder ehrenamtlichen Pflichten zusammenhängen. Bedauerlich sei, dass man keine Kandidatinnen habe gewinnen können. Freilich gebe es zu denken, wenn in einer örtlichen WhatsApp-Diskussionsgruppe ein Aufruf zur Süßigkeitenausgabe an Halloween ein weit größeres Echo finde als die Einladung zur ortspolitischen Nominierungsversammlung.
Umso erfreulicher sei, dass alle nun zur Wahl antretenden Kandidaten entschlossen seien, um das Vertrauen der Wähler zu werben und für ihre Heimatorte und die ganze Gemeinde Trabitz „etwas zu bewegen“. „Wir wollen kompetente Ansprechpartner vor allem für die Menschen in und um Zessau und Weihersberg sein, die die Belange der Einwohner im Gemeinderat vorbringen, eine Diskussion anregen und die anderen Mitglieder des Gremiums überzeugen wollen und können, weil wir die örtlichen Verhältnisse und viele Hintergründe besser kennen“, bekräftigte Ackermann den Wert einer Repräsentation im Ratsgremium.
Mehrfachnennungen und Stimmenvergabe bei der FWWZ
Dass er selbst und Markus Eichermüller in der Liste je dreimal und Mathias Wegmann zweimal aufgeführt würden, solle gewährleisten, dass „keine Stimme verloren geht“, falls Wähler ein Listenkreuz für die FWWZ setzen, erklärte Bastian Ackermann: „Würden wir alle nur je einmal aufgelistet, so bekäme die Liste maximal sieben Stimmen. Durch die Mehrfachnennung wären es bis zu zwölf Stimmen.“ Nutzt ein Wähler die Option, Stimmen für Einzelkandidaten zu häufen, so könnten freilich auch den mehrfach Gelisteten sowie allen anderen Bewerbern höchstens drei gültige Stimmen gegeben werden. Die Versammlungsteilnehmer bestätigten die Liste einstimmig.


