Gemeinde Weiherhammer: Energieerzeugung muss geruchsarm bleiben
Gemeinde Weiherhammer: Energieerzeugung muss geruchsarm bleiben
Bürgermeister Ludwig Biller begrüßte nach der Sommerpause seine Gemeinderäte zur ersten Sitzung, bei der nur ein Tagesordnungspunkt zu besprechen war: die geplante Biogasanlage am Kalkhäusl. Hierzu steht derzeit die Stellungnahme der Gemeinde an. Voraussetzung ist ein Luftreinigungsgutachten, das von einer unabhängigen Stelle erstellt wird. Die Gemeinde wird den benötigten Bebauungsplan erst in Kraft setzen, wenn die positiv ausgefallenen Gutachten vorliegen.
Auch die Verkehrs- und Lärmbelastung prüfen
In einer angeregten Diskussion war den Gremiumsmitgliedern die Lufthygiene ein Anliegen. Dabei seien auch die Witterungsverhältnisse oder die Einbeziehung der Nähe des neu geplanten Baugebietes wichtig. Wenn auch die Straßen im Ortsgebiet nicht für den Anlieferungs- oder Abtransportverkehr des Bioabfalls und der entstandenen Substrate genutzt würden, sei auch die Verkehrs- und Lärmbelastung im weiteren Umkreis zu prüfen.
Feuerwehrtechnisch gibt es laut Auskunft der Kreisbrandinspektion keinen aufwendigen Erweiterungsbedarf, die Sicherstellung des Brandschutzes wird im Bedarfsfall mit einem geänderten Alarmierungsplan gelöst. Auch die Sicherstellung der Möglichkeiten der Prozessänderungen im Wirkbetrieb war den Räten ein Anliegen, sollten beim Regelbetrieb der Anlage unvorhergesehene negative Auswirkungen für Bevölkerung oder Umwelt auftreten.
Gartengruppe des Kindergartens eingerichtet
Im BRK-Kindergarten wurde die neue Gartengruppe eröffnet, zu diesem Zweck wurde auch ein neues Häuschen errichtet. Die neu montierten Liegebänke am Beckenweiher blieben leider nicht lange unbeschädigt. Durch Versuche der Demontage und einem Drang zur Zerstörung durch nächtliche Besucher verloren die Ruhemöglichkeiten bereits an Attraktivität. Nicht nur Bürgermeister Biller fand es schade, dass es Vandalen immer wieder schaffen, unnötige Kosten zu verursachen.
Erweiterunsarbeiten Seniorenpark
Im Seniorenpark hinter dem Friedhof ist der Bauhof derzeit über den abschließenden Erweiterungsarbeiten, die Änderungen wurden von einer dafür eingerichteten Arbeitsgruppe erarbeitet.
Katastrophenschutz
Im Rahmen des in letzter Zeit wichtiger gewordenen Katastrophenschutzes mit der notwendigen Alarmierungsmöglichkeit bei Hochwasser oder Starkregen wird die Sirenenanlage in Dürnast reaktiviert. Die technischen Möglichkeiten hierzu und die Einbeziehung der Feuerwehralarmierung werden derzeit geprüft.
Glasfaser Direkt
Die Firma Glasfaser Direkt wurde nach ihrer Insolvenz von einem anderen Konzern übernommen, derzeit werden die bereits abgeschlossenen Nutzungsverträge geprüft. Für den Ausbau in Kaltenbrunn wurde seitens der Gemeinde präventiv ein Förderantrag für den Glasfaserausbau gestellt.
Entsorgungstourismus
Ein Problem stellt der Entsorgungstourismus bei den Grüngutcontainern in Kaltenbrunn und Dürnast dar. Sehr viele Anlieferer mit Autokennzeichen aus dem benachbarten Landkreis Amberg-Sulzbach laden unberechtigterweise ihr Grüngut ab. Dieser Handlungsweise soll zukünftig mit mehr Kontrollen entgegengewirkt werden.


