Neuer Lebensabschnitt für junge Lehrer
Neuer Lebensabschnitt für junge Lehrer
Die Vereidigung der Lehramtsanwärterinnen und -anwärter war wegen der anhaltenden Corona-Pandemie auf Weiden und Neustadt/WN aufgeteilt worden. In der Max-Reger Halle begrüßte Schulamtsdirektorin Christine Söllner die angehenden Beamten auf Probe im Namen des Schulamtes Weiden-Neustadt.
Bürgermeister Lothar Höher sprach danach in Vertretung des Oberbürgermeisters zu den neuen Lehrkräften. “Das höchste Gut und das allein Nützliche ist Bildung“, zitierte er Friedrich Schlegel, einen deutschen Dichter der Romantik.
Verantwortung für Respekt
„Kinder sind das wertvollste Gut, das wir haben. Als Eltern fällt es einem umso leichter, wenn man merkt, dass die Lehrer ihren Beruf lieben. Ab heute tragen Sie Mitverantwortung dafür, dass junge Menschen Solidarität und Respekt untereinander leben”, sagte Höher. “Auch die Digitalisierung an den Schulen wird immer wichtiger. Ich wünsche Ihnen viel Freude an Ihrer Schule und viel Glück.“
Abschließend übermittelten Seminarrektorin Bianca Ederer und Personalrat Manuel Sennert ihre Glückwünsche zum neuen Lebensabschnitt. Die musikalische Untermalung von Nadine Hagelstein mit Begleitung verlieh der Veranstaltung einen festlichen Rahmen.
Pflichten und Freude
Zeitgleich legten in Neustadt/WN in der Lobkowitzer Schlosskapelle des Landratsamtes zehn Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter den Eid ab.
Schulrätin Margit Walter und Personalratsvorsitzende Elisabeth Graßler informierten die angehenden Lehrkräfte für die Grund- und Mittelschulen des Landkreis. Sie sprach über die mit dem Beamtenverhältnis verbundenen Rechte und Pflichten sowie Strukturen, Aufgaben und Angebote des Schulamtes und des Personalrates.
Seminarrektorin Judith Müller rückte mit Hermann Hesses „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ neben der Verantwortung und die Vorbildfunktion der Kolleginnen und Kollegen auch die Freude an der positiven Rückmeldung der Kinder und Jugendlichen in den Fokus.
Den Blick weiten
Landrat Andreas Meier nahm den Lehramtsanwärterinnen und -anwärtern den Amtseid ab und überreichte die Ernennungsurkunden. Dabei betonte er, das Finden praktischer Lösungen für die besonderen Herausforderungen dieser schwierigen Zeit sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Kinder und Jugendliche sollten später gerne auf ihre Schulzeit zurückblicken. „Weiten Sie den Blick für neue Perspektiven und verlieren Sie nie die Freude am Beruf!“ Für die musikalische Umrahmung sorgte Holger Popp mit Begleitung.







