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Neujahrsempfang der Stadt Weiden: Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun

Weiden. Die Stadt Weiden lädt zum Neujahrsempfang in die Max-Reger-Halle. Oberbürgermeister Jens Meyer hält eine vielbeklatschte Rede.

Neujahrsempfang der Stadt Weiden: Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun

Neujahrsempfang der Stadt Weiden. Foto: Helmut Kunz
Neujahrsempfang der Stadt Weiden. Foto: Helmut Kunz
Neujahrsempfang der Stadt Weiden. Foto: Pressestelle Stadt Weiden
Neujahrsempfang der Stadt Weiden. Foto: Pressestelle Stadt Weiden
Neujahrsempfang der Stadt Weiden. Foto: Pressestelle Stadt Weiden

Viele geladene Gäste kamen zum Neujahrsempfang der Stadt Weiden in den Gustav-von-Schlör-Saal der Max-Reger-Halle. Schon vor Beginn bildete sich eine lange Schlange, Oberbürgermeister Jens Meyer begrüßte die Ankommenden persönlich und schüttelte dabei mehr als 400 Hände, bevor er seine Neujahrsansprache hielt.

Nationalhymne und Bayernhymne

Eingeladen waren Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kirchen, Vereinen, Verwaltung und Ehrenamt. Für die musikalische Begleitung sorgte die Stadtkapelle Weiden unter der Leitung von Kapellmeister Hubert Rupprecht. Den Abschluss des Empfangs bildeten die Nationalhymne und die Bayernhymne.

Dank an die vielen Engagierten

Meyer stellte seine Rede unter das Leitmotiv „Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun“. Das Zitat von Mahatma Gandhi nutzte er, um für aktives Gestalten und gemeinsames Handeln zu werben. Zunächst blickte der Oberbürgermeister auf das Jahr 2025 zurück. Ein Film zeigte Eindrücke aus Stadtleben, Ehrenamt, Kultur, Sport und von laufenden Bauprojekten. „Weiden, das sind nicht nur Gebäude und Straßen. Weiden, das sind die Menschen“, sagte Meyer und dankte den vielen Engagierten in der Stadt.

Ausblick auf 2026

Schwerpunkt der Rede war der Ausblick auf das Jahr 2026 und insbesondere auf den städtischen Haushalt. Die finanziellen Spielräume seien enger geworden, erklärte Meyer. Steigende Sozialausgaben, höhere Tarifabschlüsse und eine höhere Bezirksumlage belasteten den Etat. Der im Herbst erzielte Haushaltskompromiss sei deshalb wichtig gewesen. „Nicht resignieren, sondern anpacken“, so Meyer.

Zeitlich befristete Erhöhung der Gewerbesteuer

Zentraler Bestandteil des Kompromisses ist eine zeitlich befristete Erhöhung der Gewerbesteuer von 380 auf 400 Punkte. Damit bleibe die Stadt handlungsfähig, betonte der Oberbürgermeister. So könnte unter anderem der Neubau der Hans- und Sophie-Scholl-Realschulen umgesetzt werden. Der Bau der neuen Feuerwache sowie weitere Investitionen an Schulstandorten stünden auf der Agenda. 

Neue Wohnquartiere

Auch die Entwicklung neuer Wohnquartiere sprach Meyer an. Auf dem ehemaligen Turnerbund-Gelände sowie auf dem früheren Sportgelände in der Stockerhut solle neuer Wohnraum entstehen. Geplant sei eine sozial ausgewogene, ökologische und städtebaulich durchdachte Entwicklung.

Zoigltermine
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Barrierefreie Innenstadt

Ein weiteres Thema war die barrierefreie Innenstadt. Baustellen seien für Handel und Anwohner belastend, räumte Meyer ein, langfristig aber notwendig. Ziel sei es, die Innenstadt zukunftsfähig zu gestalten.

Fairer und respektvoller Wahlkampf

Mit Blick auf die anstehende Kommunalwahl kündigte Meyer seine erneute Kandidatur als Oberbürgermeister an. Für den Wahlkampf wünschte er sich einen fairen und respektvollen Umgang. Zum Abschluss erinnerte Meyer an ein Zitat des früheren Oberbürgermeisters Hans Schelter: „Nur im gemeinsamen Handeln liegt die Stärke.“