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Spannung vor Podiumsdiskussion in Erbendorf

Erbendorf. Die Kolpingsfamilie lädt am Freitag zur Podiumsdiskussion mit vier Bürgermeisterkandidaten in die Stadthalle. Viele Bürger erwarten klare Kante zu Schulden, Stadtentwicklung und Freibad.

Erbendorf. Die Kolpingsfamilie lädt am Freitag zur Podiumsdiskussion mit vier Bürgermeisterkandidaten in die Stadthalle. Viele Bürger erwarten klare Kante zu Schulden, Stadtentwicklung und Freibad.
Daumen hoch. Die vier Bürgermeisterkandidaten Bernhard Schmidt (FW), David Frischholz (MfE), Petra Thomas (SPD) und Matthias Fütterer (CSU/CWL, sitzend von links) wurden bei einem Treffen im Loretto-Heim von Kolpingvorsitzendem Wenz Brenner und Moderator Wolfgang Benkhardt (stehend, von links) mit den Formaten bei der Podiumsdiskussion vertraut gemacht. Bild: Kolpingsfamilie Erbendorf

Spannung vor Podiumsdiskussion in Erbendorf

Es ist angerichtet: Das Programm für die Podiumsdiskussion der Kolpingsfamilie mit den Erbendorfer Bürgermeisterkandidaten steht. Drei Männer und eine Frau wollen den Chefsessel im Rathaus, den Johannes Reger (CSU) zum 1. Mai auf eigenen Wunsch räumt, erobern. Doch wer steht eigentlich für was? Was sind die Ideen der Kandidaten? Was wollen sie ändern und was beibehalten? Die Kolpingsfamilie fühlt den Bewerbern und der Bewerberin am Freitag ab 19.30 Uhr in der Stadthalle auf den Zahn.

Großes Interesse und Themenvielfalt

Viele Erbendorfer fiebern diesem direkten Aufeinandertreffen der Spitzenkandidaten entgegen. Die Kolpingsfamilie rechnet wieder mit einigen Hundert Besuchern. Bis Montag konnten die Bürger Fragen, die gestellt werden sollen, sowie Themen, die behandelt werden sollen, bei der Kolpingsfamilie einreichen. Die Palette der Themen reicht vom Freibad bis zum Schuldenabbau, vom Klima im Stadtrat bis zur Zukunft des Geriatriegebäudes.

Kandidaten stellen sich vor und beantworten Fragen

Die Kandidaten Bernhard Schmidt von den Freien Wählern, David Frischholz von Miteinander für Erbendorf, Matthias Fütterer von der CSU/CWL und Petra Thomas von der SPD dürfen zu Beginn in jeweils einer Minute erklären, warum sie nach eigener Ansicht die beste Wahl für das kommunale Spitzenamt in Erbendorf sind. Anschließend müssen sich die Bewerber den Fragen der Kolpingsfamilie und der Bürger stellen.

Die Organisatoren wollen möglichst viele Themen, die die Einwohner bewegen, ansprechen. „Manchmal sind es Maßnahmen, die gar nicht viel Geld kosten, die sich die Bürger wünschen“, verrät Moderator Wolfgang Benkhardt. Beispiele seien Änderungen bei der Grüngutannahme im Bauhof, ein Winterdienst auf einem Abschnitt des Kurwegs und geöffnete Toiletten im Friedhof.

Neue Formate: Speed-Runden mit klaren Positionen

Um möglichst viele Antworten zu bekommen, wird es neben den Diskussionsrunden zu Themen wie Verschuldung und Stadtentwicklung auch erstmals Speed-Runden geben, bei denen alle Kandidaten in Sekundenschnelle gleichzeitig zu einem Thema Stellung beziehen müssen. Dazu erhält jeder Kandidat zwei Tafeln: eine mit einem grünen Haken für Zustimmung und eine mit einem roten Kreuz für Ablehnung. Eine davon muss jeweils hochgehalten werden. Enthaltungen gibt es nicht. „Die Kandidaten müssen also klare Kante zeigen“, versprechen die Organisatoren.

Vor der Diskussion und in der Pause zeigt die Kolpingsfamilie Bilder von städtischen Einrichtungen, von wichtigen Ereignissen der zu Ende gehenden Wahlperiode und von städtischen Problemorten. Darunter sind auch die „schiefe Wand“ von Erbendorf und ein bekanntes Haus in Pfaben, das zu einem Lost Place zu werden droht.

OTH Amberg-Weiden
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Einlass, Imbiss und freier Eintritt

Saaleinlass ist um 18.30 Uhr. Die Kolpingsfamilie bietet vor der Veranstaltung und in der Pause kleine Imbisse und Getränke an. Nach der Diskussion stehen die Kandidaten den Bürgern noch im Saal zu Gesprächen zur Verfügung.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.