Staatsminister Florian Herrmann: Training rettet Leben
Staatsminister Florian Herrmann: Training rettet Leben
Durch den seit über einem Jahr andauernden Krieg in der Ukraine ist die reale Bedrohung eines militärischen Konflikts auch hier in Europa wieder in das Bewusstsein der Menschen gerückt. Damit Hand in Hand geht die Bedeutung der Amerikaner in Europa und am Truppenübungsplatz Grafenwöhr.
Florian Herrmann ist Leiter der Staatskanzlei in München und gleichzeitig Staatsminister für Bundesaufgaben. Damit fällt der Truppenübungsplatz in seine Zuständigkeit. Seit dem Ausbruch des Krieges war ein Besuch in Grafenwöhr mit ausführlicher Besichtigung des Militärgeländes geplant, konnte aber erst jetzt verwirklicht werden.
Würdigung der Ausbildung für ukrainische Soldaten
Diese Gelegenheit nutzte der Staatsminister für einen Austausch mit der Militärführung, Brigadegeneral Joseph E. Hilbert des 7th Army Training Commands und Oberst Kevin A. Poole der Garrison Bavaria sowie dem amerikanischen Generalkonsul in Bayern Tim Liston und Bürgermeister Edgar Knobloch.
„Training rettet Leben“, stellt Herrmann klar. Mit diesen Worten würdigt er die Ausbildung vieler ukrainischer Soldaten durch die US-Armee auf dem Truppenübungsplatz in Grafenwöhr. Er betont die Dramatik dieser Aktion, denn die Ukrainer üben, um dann in tödlichen Missionen ihr Heimatland zu verteidigen.
Opfer der Anwohner
Die US-Armee plant Investitionen über einer Milliarde Euro auf dem Truppenübungsplatz. Für Knobloch ein klares Bekenntnis zum Standort. Bürgermeister und Staatsminister sind sich einig, dass ein Truppenübungsplatz viele Opfer der Zivilbevölkerung verlangen, wofür sie den Menschen danken. „Die bayerische Verwaltung versucht alles, um die notwendigen Projekte zu ermöglichen“, stellt Herrmann klar.
In einem Interview erklärt Herrmann die Zusammenarbeit mit den Amerikanern: „Wir pflegen ein extrem gutes Verhältnis. Brigadegeneral Hilbert und sein Stab kommen auch mal nach München, um Sachen zu besprechen. Vieles läuft über den Generalkonsul.“ In der Zusammenarbeit zwischen Deutschen und Amerikanern sieht er ein Geben und Nehmen auf beiden Seiten sowie Rücksichtnahme auf beiden Seiten: „Ich bin froh über das große Verständnis für das Militär in der Bevölkerung.“
Ausführliche Besichtigung
Auf der anschließenden Besichtigung sah sich Herrmann mit Bürgermeister und der US-Führung dann das neue Training Support Center, den Altweiher Ursprung, den bekannten Schwarzen Berg, das Installation Training Area Management und die Schießbahn 118 an. Zum Abschluss des Besuches durfte natürlich eine Besichtigung des neuen elf Millionen Euro teuren Schmuckstücks von Grafenwöhr, die generalsanierte Stadthalle, nicht fehlen.








