Tradition und Gemeinschaft beim Fastenessen in Böhmischbruck

Tradition und Gemeinschaft beim Fastenessen in Böhmischbruck
Böhmischbruck: Fastensuppenessen mit Tradition und Gemeinschaft
Kreuzverhüllung und Erklärung der Tradition
Am Passionssonntag wurden in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Böhmischbruck traditionell die Kreuze verhängt. Pfarrer Ronald Liesaus erklärte den Gläubigen anschaulich die Bedeutung und den Hintergrund dieser Tradition.
Im Anschluss lud der Pfarrgemeinderat zum Fastensuppenessen ein. Rund 60 Besucher folgten der Einladung. Auch nahmen viele Gäste aus den Außenorten an der Tischgemeinschaft teil, da Böhmischbruck in diesem Jahr das einzige Fastenessen der Großgemeinde ausrichtete. Der Erlös kommt der Hilfsorganisation Misereor zugute und unterstützt damit Bildungsprojekte für benachteiligte Menschen.
Lange Tradition des Fastenessens seit 1991
Das Fastenessen hat in Böhmischbruck eine lange Tradition. Bereits seit 1991 wird es jährlich veranstaltet, damals hatte Prälat Johann Ascherl die Initiative dazu ergriffen. Während früher Emmeran und Rita Beierl aus Kössing die Suppe noch in Gulaschkanonen zubereiteten, übernehmen inzwischen alle Mitglieder des Pfarrgemeinderates die Vorbereitung und das Kochen.
Die Vorsitzende Michaela Reger begrüßte die Anwesenden herzlich, darunter auch die Diözesanvorsitzende des KDFB, Martha Bauer, sowie die neuen Mitglieder des PGR. Auch Pfarrer Ronald Liesaus und der im Ruhestand befindliche Pfarrer Willi Bauer freuten sich über die Gemeinschaft an den festlich gedeckten Tischen.
Gemeinsames Essen und beeindruckende Bilanz
Nach dem Tischgebet wurde gemeinsam gegessen. Eine Hochrechnung zeigt, dass in den vergangenen Jahrzehnten rund 1.700 Liter Suppe gekocht und verzehrt wurden. Als Nachspeise servierte das PGR-Team eine vielfältige Auswahl an Selbstgebackenem.
Ganz im Sinne von „Viele Hände, schnelles Ende“ halfen anschließend alle Mitglieder sowie deren Angehörige beim Aufräumen zusammen.
Gemeinschaftlicher Abschluss mit Kreuzweg und Ausblick
Der gelungene Passionssonntag fand seinen Abschluss im gemeinsamen Kreuzweg, an dem sich Jung und Alt mit Lesen und Singen beteiligten. Mit einem Gefühl von Zusammenhalt und familiärer Verbundenheit machten sich die Teilnehmer schließlich auf den Heimweg. Dabei wurde auch schon an die nächsten Termine wie die Chorprobe für die Osternacht oder das Palmbuschenbasteln in dieser Woche erinnert.















