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Prävention vernetzt Akteure bei erster Präventionskonferenz in Amberg

Amberg. Im Landratsamt trafen sich über 30 Fachkräfte zur ersten Präventionskonferenz der Gesundheitsregion plus. Sie vernetzen Angebote, setzen den Masterplan Prävention Bayern um und bereiten die Verstetigung ab 2027 vor.

Amberg. Im Landratsamt trafen sich über 30 Fachkräfte zur ersten Präventionskonferenz der Gesundheitsregion plus. Sie vernetzen Angebote, setzen den Masterplan Prävention Bayern um und bereiten die Verstetigung ab 2027 vor.
Landrat Richard Reisinger, Oberbürgermeister Michael Fritz sowie, Christine Hecht und Miriam Bißbort von der Geschäftsstelle der Gesundheitsregion plus begrüßen die Gäste zur ersten Präventionskonferenz. Foto/Copyright: Simon Hauck, Stadt Amberg

Prävention vernetzt Akteure bei erster Präventionskonferenz in Amberg

Die Gesundheit fördern, bevor Krankheiten entstehen: Unter diesem Leitgedanken fand am Montag, 8. Juni 2026 die neunte Gesundheitskonferenz sowie die erste Präventionskonferenz des Netzwerks Gesundheitsregion plus für die Stadt Amberg und den Landkreis Amberg-Sulzbach im Landratsamt statt.

Vernetzung stärkt Präventionsarbeit in Amberg und Amberg-Sulzbach

Der Einladung des Landrats Herrn Richard Reisinger als Hausherrn und des Oberbürgermeisters Herrn Michael Fritz als Vorsitzenden der Konferenz folgten mehr als 30 Fachkräfte aus den Bereichen Gesundheit, Pflege, Politik, Soziales, Verwaltung, Bildung und weiteren Institutionen. Im Zentrum stand das Ziel, das bestehende Netz an Maßnahmen und Strukturen der Prävention und Gesundheitsförderung sichtbar zu machen und gemeinsam weiterzuentwickeln.

Lokale Umsetzung des „Masterplans Prävention Bayern“

Als strategischer Wegweiser diente dabei die Vorstellung des „Masterplans Prävention Bayern“. Das landesweite Strategiepapier gibt einen Rahmen vor, um Gesundheitsförderung und Prävention direkt vor Ort spürbar zu machen.

Zusätzlich zu bereits laufenden Maßnahmen wird das Angebot im Herbst 2026 gezielt erweitert: Neben Aktionen anlässlich des landesweiten Präventionstags am 12. Oktober 2026 wird es in Amberg und Amberg-Sulzbach erste Angebote zum Programm „Sport vor Ort“ geben. Alle weiteren gesammelten Ideen fließen zudem direkt in die Weiterentwicklung der regionalen Gesundheitsstrategie ein.

Gemeinsame Verantwortung für Stadt und Landkreis

Um diese Strategie mit Leben zu füllen, bot die Konferenz eine ideale Plattform, den vielfältigen bestehenden Maßnahmen mehr Sichtbarkeit zu verleihen und Lücken im System zu schließen. Oberbürgermeister Fritz unterstrich die fundamentale Bedeutung der gemeinsamen Arbeit für die Gesundheit: Nur durch diese enge träger- und gebietsübergreifende Kooperation lasse sich die Lebensqualität der Menschen vor Ort nachhaltig sichern.

Von der Förderung zur dauerhaften Struktur

Für Fachkräfte bot die Konferenz einen wertvollen Raum für den sektorenübergreifenden Austausch. Dass die Initiative auf Langfristigkeit ausgelegt ist, machte Landrat Reisinger in seiner Begrüßung deutlich: Das aktuelle Förderprogramm läuft noch bis zum 31. Dezember 2026.

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Ab dem 1. Januar 2027 werden das aufgebaute Netzwerk Gesundheitsregion plus Amberg/Amberg-Sulzbach und die zugehörige Geschäftsstelle verstetigt und dauerhaft am Gesundheitsamt Amberg-Sulzbach angesiedelt. Dies sichert die langfristige Begleitung und den Ausbau der regionalen Vorsorgeangebote.

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