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Vortrag in Amberger ACC zu Über- und Unterversorgung im Gesundheitswesen

Amberg. Am Dienstag, 17. März, 19.30 Uhr, findet der vierte Vortrag der Erlanger Universitätstage 2026 zum Thema Über- und Unterversorgung im Gesundheitswesen mit Dr. Susann Hueber im ACC statt.

Amberg. Am Dienstag, 17. März, 19.30 Uhr, findet der vierte Vortrag der Erlanger Universitätstage 2026 zum Thema Über- und Unterversorgung im Gesundheitswesen mit Dr. Susann Hueber im ACC statt.
Amberg. Am Dienstag, 17. März, 19.30 Uhr, findet der vierte Vortrag der Erlanger Universitätstage 2026 zum Thema Über- und Unterversorgung im Gesundheitswesen mit Dr. Susann Hueber im ACC statt.

Vortrag in Amberger ACC zu Über- und Unterversorgung im Gesundheitswesen

Der vierte Vortrag der Erlanger Universitätstage 2026 unter dem Motto „angepasst“ am Dienstag, 17. März, 19.30 Uhr, trägt den Titel „Hier zu viel, dort zu wenig“. Über- und Unterversorgung im Gesundheitswesen“.

Über- und Unterversorgung: Ursachen und Lösungsansätze

Über- und Unterversorgung sind keine Randphänomene, sondern strukturelle Probleme moderner Gesundheitssysteme. Eine unzureichende Anpassung medizinischer Entscheidungen an individuelle Risiken, an Effektstärken, aber auch an Lebenssituationen und Präferenzen führt zu Fehlern in der Versorgung. Dr. Susann Hueber beleuchtet wissenschaftliche Erkenntnisse zu Ausmaß, Ursachen und Treibern – von Fehlanreizen über diagnostische Unsicherheit bis zu veränderten Erwartungen von Patientinnen und Patienten sowie Behandlern. Sie zeigt, warum mehr Medizin nicht automatisch bessere Versorgung bedeutet und wo Anpassungsdefizite zu Versorgungslücken führen. Diskutiert werden Lösungsansätze, die auf eine zeitgemäße Ausrichtung zielen: verbesserte Risikokommunikation, ein realistischeres Verständnis der Effekte medizinischer Interventionen und eine stärkere Orientierung an dem, was für Patientinnen und Patienten tatsächlich wichtig ist.

Zur Person: Dr. Susann Hueber

Dr. Susann Hueber ist Psychologin und leitet seit 2014 den Forschungsbereich am Allgemeinmedizinischen Institut des Universitätsklinikums Erlangen. Nach ihrem Studium an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg promovierte sie im Bereich Neurowissenschaften. Zuvor war sie als Krankenschwester tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Versorgungsforschung, insbesondere beschäftigt sie sich mit der Identifikation und Vermeidung von Überdiagnostik und deren Folgen.

Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Aktuelle Informationen finden Sie auch im Internet.

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