Basketball Bayernliga: Weiden kann doch noch gewinnen
Basketball Bayernliga: Weiden kann doch noch gewinnen
Die TB Weiden SEC Baskets haben in der Bayernliga Mitte ein wichtiges Ausrufezeichen gesetzt. Beim Tabellenletzten TSV Vilsbiburg feierte das Team trotz personeller Sorgen einen ungefährdeten 96:79-Auswärtssieg – und damit den ersten Erfolg im Kalenderjahr 2026.
Neben dem Langzeitverletzten Florian Gebert mussten die Weidener auch auf Benjamin Pradenas und Laszlo Jahrsdörfer verzichten. Mit lediglich acht Spielern trat man die Reise nach Niederbayern an.
Starkes erstes Viertel ebnet den Weg
Von Beginn an zeigte die Spieler des Turnerbunds, dass er die Partie unbedingt gewinnen wollte. Bereits im ersten Viertel spielten sich die Oberpfälzer in einen offensiven Rausch. Mit konsequentem Fastbreak-Spiel und guter Trefferquote setzten sie sich früh deutlich ab. Ein krachender Dunk von Paul Kreutzmeier unterstrich die Dominanz und sorgte für ein erstes Ausrufezeichen. Das Auftaktviertel ging klar mit 33:17 an Weiden.
Im zweiten Abschnitt fand Vilsbiburg besser ins Spiel und entschied diesen knapp mit 24:23 für sich. Nach der Pause kamen die jungen Gastgeber zwischenzeitlich bis auf sechs Punkte heran. Hauptgrund war eine schwächere Phase der Weidener, die sich durch überhastete Würfe und fehlende Übersicht im Passspiel selbst das Leben schwer machten.
Kontrolle im Schlussabschnitt
Im Schlussviertel übernahm Weiden wieder klar die Kontrolle. Mit einem 26:17 sicherten die Gäste letztlich einen ungefährdeten 96:79-Erfolg.
Unter dem Korb hatten die Weidener Schwerstarbeit zu verrichten. Mit Georg Hörl und Leon Schneider bot Vilsbiburg zwei Akteure jenseits der Zwei-Meter-Marke auf. Vor allem Rene Deinlein und Paul Kreutzmeier mussten defensiv intensiv arbeiten, lösten ihre Aufgaben jedoch insgesamt solide.
Unschön war aus Weidener Sicht die Leistung des Kampfgerichts, das wiederholt von den Schiedsrichtern auf fehlerhafte Anzeigen bei Punkten, Fouls oder der Zeitnahme hingewiesen werden musste.
Blick nach vorne
Mit dem Sieg verschafft sich der TB Weiden im Tabellenkeller etwas Luft. Am kommenden Wochenende wartet zuhause Burghausen. Mit einem weiteren Erfolg könnte man den achten Tabellenplatz festigen und das Thema Abstieg vorzeitig ad acta legen. Coach Daniel Waldhauser hofft dabei auf eine etwas entspanntere Personalsituation.
In Vilsbiburg spielten
Stanley Band (2 Punkte/ 2 Fouls), Daniel Bost (42/3), Rene Deinlein (18/3), Chris Hill (22/2), Wolfgang Kneidl, Paul Kreutzmeier (10/5) Matwvii Moliashchyi (2/3) und Tobias Welzl.




