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Ehrenmitglied Sendlbeck geehrt und Vorstand neu gewählt in Vorbach

Vorbach. Bei der Jahreshauptversammlung des FC Vorbach prägten Gemeinschaft, Ehrungen und Neuwahlen den Abend. Der Verein feiert starkes Ehrenamt, setzt auf Jugend und steht finanziell stabil.

Ehrenmitglied Sendlbeck geehrt und Vorstand neu gewählt in Vorbach

Das Foto zeigt von links Bürgermeister Dr. Alexander Goller, Patrick Künneth, Vorsitzenden Hans Wiesnet, Marco Lautner, Wolfgang Biersack, Manfred Brütting, Dieter Biersack, Jonas Regner, Hermann Sendlbeck, Hubert Speckner und Michael Wiesnet. Foto: Michael Wiesnet
Eine besondere Ehrung kam Robert Sendlbeck zu. Für seinen unermüdlichen jahrzehntelangen Einsatz ernannte ihn der FC Vorbach zum Ehrenmitglied. Foto: Michael Wiesnet
Sie sind neu im Vereinsausschuss oder haben eine neue Funktion (von links) Gerhard Wilterius (2.Vorsitzender), Marco Lautner (Spartenleiter), Michael Sendlbeck, Robert Schmidt und Lukas Wiesnet (alle Beisitzer). Vorsitzender Hans Wiesnet (2. von rechts) freut sich auf die künftige Zusammenarbeit. Foto: Michael Wiesnet

Jahreshauptversammlung des FC Vorbach im Sportheim

Gut gefüllt war das Sportheim des FC Vorbach, als Vorsitzender Hans Wiesnet am vergangenen Samstagabend zahlreiche Mitglieder zur Jahreshauptversammlung begrüßte. Besonders willkommen hieß er die Ehrenmitglieder sowie Bürgermeister Dr. Alexander Goller und weitere Vertreter der Gemeinde. Schon zu Beginn wurde deutlich: Der FC Vorbach ist weit mehr als ein Fußballverein – er ist ein fester Bestandteil des Dorflebens. Die Versammlung war ordnungsgemäß und fristgerecht einberufen worden, es lagen keine Anträge vor. Erfreulich sei zudem, dass im vergangenen Jahr kein Vereinsmitglied verstorben sei, so Hans Wiesnet. In ruhiger und zugleich harmonischer Atmosphäre blickte Wiesnet anschließend ausführlich auf das Vereinsjahr 2025 zurück.

Mit 448 Mitgliedern zeigt sich der FC Vorbach weiterhin stabil. Nach den bewegten Corona-Jahren habe sich der Verein bei rund 450 Mitgliedern eingependelt. Besonders stolz zeigte sich der Vorsitzende über den hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen, die rund 16 Prozent der Mitglieder ausmachen. Auch der Anteil an Frauen und Mädchen bleibt konstant – ein Zeichen für die breite und gesunde Aufstellung des Vereins.

Veranstaltungen und Kirchweih als Publikumsmagnete

Das Vereinsjahr war erneut geprägt von einer Vielzahl gut besuchter Veranstaltungen. Preisschafkopf, italienischer Abend mit Karaoke, Rockabend, Sommerfest der Damenriege sowie die traditionelle Kirchweih über fünf Tage hinweg sorgten für Leben rund um das Sportheim. Gerade die Kirchweih stellte mit einer neuen Rekordzahl an ausgegebenen Essen wieder eindrucksvoll unter Beweis, wie gut die Zusammenarbeit der vielen Helferinnen und Helfer funktioniert. Sein besonderer Dank galt hier Günter Barthelmann mit seiner Familie.

Ein besonderer Höhepunkt war das 60-jährige Vereinsjubiläum, das bei bestem Wetter gefeiert wurde. Dank zahlreicher Spenden und großem ehrenamtlichem Einsatz wurde dieses Fest zu einer echten Gemeinschaftsleistung und schuf zugleich die Grundlage für künftige Investitionen.

Gemeinschaft und Ausflüge stärken den Verein

Auch abseits der Großveranstaltungen zeigte sich der starke Zusammenhalt im Verein: Das Sportheim wurde für Feiern, Versammlungen und Treffen genutzt, und an vielen Sonntagen sorgte die Familie Barthelmann nach den Heimspielen der Herrenmannschaften für warmes Essen. Der Vereinsausflug an Pfingsten nach Salzburg und zum Königssee mit 41 Teilnehmern rundete das aktive Vereinsjahr ab.

Sportlich verlief das Jahr bei den Herrenmannschaften eher schwierig. Verletzungen und Ausfälle machten sich bemerkbar, beide Teams kämpfen derzeit gegen den Abstieg. Umso höher bewertete Wiesnet die Treue der Zuschauer, die den Mannschaften weiterhin den Rücken stärken. Positiv fiel der Blick auf den Nachwuchs aus, der weiterhin selbstständig organisiert ist und von vielen Trainern, Betreuern und Eltern tatkräftig unterstützt wird.

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Ehrungen für langjährige Mitglieder

Ein zentraler Punkt der Versammlung waren die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft. „Jahrzehntelange Treue ermöglicht es uns, unsere satzungsmäßigen Aufgaben auch über Jahre hinaus zu erfüllen“, betonte Vorsitzender Wiesnet und dankte den Geehrten für ihre Verbundenheit mit dem Verein. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Manfred Brütting, Patrick Künneth, Marco Lautner und Jonas Leipold ausgezeichnet. Bereits 30 Jahre halten Günther Bauer, Georg Biersack, Philipp Nickl, Jonas Regner und Julian Stopfer dem FC Vorbach die Treue. Auf 40 Jahre blicken Dieter Biersack, Bernhard Schmid, Gerhard Schneider und Albert Schwemmer zurück. Besonders beeindruckend sind fünf Jahrzehnte Vereinszugehörigkeit von Wolfgang Biersack, Hubert Keck, Georg König, Hermann Lohner, Hermann Schmidt, Hermann Sendlbeck, Hubert Speckner und Michael Wiesnet. Ganze 60 Jahre gehört Peter Karl dem größten Verein der Gemeinde Vorbach an.

Ein besonders emotionaler Moment war die Ernennung von Robert „Robby“ Sendlbeck zum Ehrenmitglied. In einer ausführlichen Laudatio würdigte Hans Wiesnet dessen außergewöhnliches Engagement. Seit 56 Jahren ist Sendlbeck Vereinsmitglied, war aktiver Spieler und Spielführer der ersten Mannschaft, langjähriger Vereinswirt, Nachwuchstrainer, Jugendleiter und stets unermüdlicher Helfer. Auch seine handwerklichen Fähigkeiten stellte er immer wieder in den Dienst des Vereins, unter anderem bei der Bandenwerbung oder der Pflege der Spielfelder. Für seine Verdienste wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet, zuletzt 2024 mit einer Sonderehrung des DFB. Die einstimmige Entscheidung des Vereinsausschusses, ihn zum Ehrenmitglied zu ernennen, wurde von den Anwesenden mit langanhaltendem Applaus honoriert.

Neuwahlen bringen frischen Wind

Bei den anschließenden Neuwahlen wurde die Vorstandschaft neu aufgestellt. Vorsitzender bleibt Hans Wiesnet, neu gewählt wurden unter anderem Gerhard Wilterius als zweiter Vorsitzender sowie Marco Lautner als Spartenleiter. Mehrere neue Beisitzer ergänzen den Vereinsausschuss. Wiesnet zeigte sich erfreut über die Mischung aus Erfahrung und neuen Gesichtern und blickt der künftigen Zusammenarbeit optimistisch entgegen.

Auch finanziell steht der FC Vorbach auf sehr soliden Beinen. Rekordeinnahmen, Zuschüsse, Spenden sowie der freiwillige Verzicht vieler Ehrenamtlicher auf Aufwandsentschädigungen sorgten für ein sehr erfolgreiches Jahr und geben Planungssicherheit für kommende Projekte.

Solide Finanzen und Dank an Unterstützer

Zum Abschluss dankte der Vorsitzende allen, die den Verein im vergangenen Jahr unterstützt haben – durch ehrenamtliche Arbeit, Spenden, Nachwuchsförderung oder einfach durch ihre Treue. Sein Fazit fiel eindeutig aus: Der FC Vorbach lebt von seiner Gemeinschaft – und genau diese ist auch die beste Grundlage für ein erfolgreiches neues Vereinsjahr.