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Blue Devils Weiden vergeben Chancen im Minutentakt und verlieren auch Spiel 2

Bad Nauheim/Weiden. Pech und Unvermögen waren die Hauptgründe für die zweite, noch unnötigere Niederlage der Blue Devils als das 2:3 vom Freitag in den Playdowns.

Blue Devils Weiden vergeben Chancen im Minutentakt und verlieren auch Spiel 2

Alex-Olivier Voyer war nach der Rückkehr von seiner Sperre kaum ein Faktor im Weidener Spiel. Foto: Tobias Neubert

DEL 2, Play-downs, Runde 1

EC Bad Nauheim – Blue Devils Weiden 1:0 (0:0, 1:0, 0:0)

Tor: 34. Min. Fischer 1:0. – Strafminuten: Nauheim: 6, Weiden: 6. – Zuschauer: 2853. – Die erste große Überraschung brachte bereits vor dem Spiel die Aufstellung der Gäste, in der Tyler Ward fehlte. Coach Alan Letang musste einen Kontingentspieler opfern, weil Alex-Olivier Voyer nach seiner Sperre zurückkehrte. Wenn man aber die Leistungen des einstigen Torgaranten Ward in den Spielen nach seiner Verletzung betrachtet, muss dieser Schritt als logische Konsequenz gesehen werden.

Hohes Tempo, kaum Unterbrechungen

Das erste Drittel in Spiel 2 brachte gegenüber Freitag noch einmal eine Steigerung bezüglich Tempo, Zweikämpfen und Torchancen. Der EC startete furios und hatte schon in den ersten Minuten drei hochkarätige Chancen, doch Michael McNiven erwies sich als starker Rückhalt der Devils. Nach etwa zehn Minuten wurden die Blue Devils stärker und setzten selbst erste Duftmarken. Luca Gläser, Neal Samanski und Maxi Kolb schnupperten an der Führung, doch EC-Goalie Gerry Kuhn ließ sich nicht überlisten. 11:6 Torschüsse zugunsten der Gäste belegen, dass sie sich alles andere als versteckt haben. So ging es in einem äußerst kurzweiligen und rasanten Spiel fast ohne Unterbrechungen mit einem gerechten Remis in die erste Pause.

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Viele Chancen vergeben

Der zweite Abschnitt war ein Spiegelbild vieler Partien der Blue Devils. Wie so oft, wenn sie spielbestimmender werden, kassieren sie ein Gegentor. Zuvor hatte man die erste Strafzeit der Partie – Dominic Bohac musste zwei Minuten vom Eis – problemlos überstanden. Die Gäste waren in den ersten zehn Minuten klar überlegen und hatten auch viele Gelegenheiten (Paul Vinzens, Luca Gläser, Tommy Muck, Maxi Kolb). Die größte Chance vergab Goldhelm Gläser, als er alleine vor Kuhn den Puck nicht über die Linie brachte. Alte Weisheit: Wenn du die Dinger vorne nicht machst, bekommst du meist hinten eins rein. EC-Verteidiger Fischer zog einfach mal von der blauen Linie ab, McNiven war die Sicht verdeckt, und schon stand es 1:0. Eine durchaus schmeichelhafte Führung der Nauheimer.

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Pfosten, Kuhn und Unvermögen

Es ist zum verrückt werden: Insgesamt 38:17 Schüsse auf das gegnerische Tor und null Ertrag. Das Dilemma der Blue Devils wurde in dieser Partie, in der sie wahrlich nicht schlecht spielten und den Gegner über weite Strecken dominierten, einmal mehr überdeutlich: man braucht einfach zu viele Chancen für Tore. Im Kurpark kam dann auch noch Pech dazu, als Gläser und Noah Samansky am Gestänge des Nauheimers Tores scheiterten. Auch die Maßnahme von Trainer Alan Letang, Goalie McNiven zugunsten eines sechsten Feldspielers zu ziehen, war nicht von Erfolg gekrönt.

Kein Trost, aber Anerkennung waren die Worte von EC-Coach Kevin Gaudet nach dem Spiel. Er sprach von großem Glück seiner Mannschaft. „Es ist schade, dass nach solch einem großartigen Spiel eine Mannschaft verlieren muss.“ Damit steht es 0:2 in der Serie und die Devils sollten am Mittwoch endlich den ersten Sieg feiern, wenn die Playdownrunde 1 auch die letzte sein soll.

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