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Kreisliga Nord: Steht der Meister schon am vorletzten Spieltag fest?

Nordoberpfalz. Auerbach und Trabitz sind die beiden Kontrahenten um den 1. Tabellenplatz. Beide haben jeweils Heimspiele. Und auch weiter unten in der Tabelle ist es spannend.

Kreisliga Nord: Steht der Meister schon am vorletzten Spieltag fest?

Das Foul am Trabitzer Stürmer, führte im Hinspiel in Reuth zum Strafstoß. Foto: Jürgen Masching

Kreisliga Nord, 25. Spieltag

Sonntag, 03.05.2026, alle 15 Uhr

FC Vorbach (11) – SV Kulmain (9)

Das Duell zwischen Vorbach und dem SV Kulmain steht ganz im Zeichen des Abstiegskampfs – für beide Teams geht es in den verbleibenden zwei Spielen um entscheidende Punkte, um die Relegation noch zu vermeiden. Besonders groß ist der Druck bei den Gastgebern aus Vorbach, die aktuell nur einen Zähler Vorsprung auf den ersten Relegationsplatz haben. Trainer Markus Tusek erwartet eine enge Partie: „Wir werden uns von den letzten Ergebnissen des SV Kulmain nicht blenden lassen. Es wird ein Spiel auf Augenhöhe.“ Nach dem Erfolg in der Vorwoche fordert er von seiner Mannschaft jedoch eine weitere Leistungssteigerung: „Wenn wir daran anknüpfen und noch etwas draufpacken, haben wir gute Chancen.“ Für Vorbach hat das Spiel Endspielcharakter – nicht zuletzt, weil es auch das letzte Heimspiel der Saison ist. „Es wird Zeit für den ersten Heimsieg nach der Winterpause. Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung unserer Fans.“

Auch in Kulmain ist die Situation angespannt. Nach einer durchwachsenen Rückrunde – unter anderem bedingt durch zahlreiche verletzte Stammspieler – ist das Team von Trainer Oliver Drechsler wieder in die Gefahrenzone gerutscht. Nach der Niederlage gegen Kohlberg fordert er eine klare Reaktion: „Wiedergutmachung ist angesagt. Wir wollen den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen.“ Mindestens ein Punkt ist dabei das erklärte Ziel, doch die Personalsituation bleibt angespannt: „Es fallen wieder einige Spieler aus, das sieht nicht rosig aus. Aber es hilft nichts – Zähne zusammenbeißen und das Ding irgendwie rumreißen.“ (Hinspiel 1:3)

VfB Rothenstadt (10) – TSV Erbendorf (7)

Für den VfB Rothenstadt geht es in den letzten beiden Saisonspielen um alles: Mit nur einem Punkt Vorsprung auf den ersten Relegationsplatz ist die Ausgangslage weiterhin brisant. Ausgerechnet gegen die Gäste aus Erbendorf wartet nun eine schwere Aufgabe – auch emotional, denn Rothenstadts Trainer Roland Lang wird nach der Saison wieder nach Erbendorf zurückkehren. Lang weiß um die schwierigen Voraussetzungen: „Respekt an meine elf Spieler vom letzten Sonntag, die alle 90 Minuten durchgespielt haben. Am Wochenende fehlen urlaubsbedingt wieder zwei weitere Spieler.“ Die Personalsituation bleibt angespannt, entsprechend realistisch fällt seine Einschätzung aus: „Eine konkurrenzfähige Mannschaft zu stellen und zu punkten wird schwer, aber wir werden uns der Herausforderung stellen.“

Während Rothenstadt dringend Zähler im Abstiegskampf benötigt, kann Erbendorf die Partie etwas entspannter angehen. Dennoch fordert Trainer Andreas Häupl eine klare Leistungssteigerung nach der jüngsten Heimniederlage gegen Vorbach: „Wir wollen grundsätzlich kein Spiel verlieren. Nach der Niederlage ist Wiedergutmachung angesagt.“ Das Ziel der Gäste ist klar formuliert: „Wir wollen in Rothenstadt den maximalen Erfolg holen und wieder eine bessere Leistung zeigen.“ Personell wird sich dabei nichts verändern, sodass Häupl auf die gleiche Formation setzen dürfte. Damit treffen zwei Mannschaften mit unterschiedlichen Ausgangslagen, aber klaren Zielen aufeinander – Rothenstadt kämpft ums Überleben, während Erbendorf auf eine überzeugende Reaktion aus ist. (Hinspiel 0:2)

TSV Eslarn (5) – ASV Haidenaab (8)

Der TSV Eslarn will zum Saisonendspurt noch einmal ein Ausrufezeichen setzen. Nach einer starken Vorrunde, in der man überraschend bis auf Rang vier vorstoßen konnte, hat die Mannschaft zuletzt etwas an Boden verloren – ausgerechnet nach den Duellen mit dem Spitzentrio. Nun soll im letzten Heimspiel der Saison gegen den abstiegsbedrohten Gegner aus Haidenaab wieder ein Erfolg her. Spielertrainer Peter Rackl sieht sein Team trotz der jüngsten Ergebnisse auf einem guten Weg: „Wir haben nach oben etwas Federn gelassen, aber gegen die Top-Teams gezeigt, dass wir mithalten können.“ Für die verbleibenden beiden Spiele ist die Zielsetzung klar: „Wir verteilen keine Geschenke, wollen die Maximalausbeute und unser letztes Heimspiel positiv gestalten.“ Besonders im Offensivspiel sieht Rackl noch Luft nach oben, nachdem seine Mannschaft zuletzt zweimal ohne eigenen Treffer blieb.

Ganz andere Voraussetzungen herrschen beim Gegner aus Haidenaab. Dort geht es weiterhin um den Klassenerhalt, mindestens ein Punkt aus den letzten beiden Spielen wird noch benötigt. Trainer Michael Kaufmann blickt trotz der knappen Niederlage zuletzt optimistisch nach vorne: „Taktisch, kämpferisch und spielerisch kann ich meiner Mannschaft seit der Winterpause kaum Vorwürfe machen. Gerade defensiv haben wir uns deutlich stabilisiert.“ Die Entwicklung stimme, auch wenn die Chancenverwertung noch ein Problem darstelle: „Wir dürfen nicht so viel liegen lassen und wollen am Wochenende den Sack zumachen.“ Personell bleibt die Lage angespannt, zusätzlich wird Kaufmann selbst fehlen, da er familiär verhindert ist. Dennoch zeigt er sich zuversichtlich: „Die letzten Auftritte machen Mut. Die Jungs werden alles raushauen.“ (Hinspiel 3:1)

WITRON – Nachmittag der Ausbildung
WITRON – Nachmittag der Ausbildung

SV Kohlberg/Röthenbach (14) – FC Tremmersdorf-Speinshart (4)

Für den SV Kohlberg/Röthenbach geht es im letzten Heimspiel der Saison vor allem um einen versöhnlichen Abschluss. Der Tabellenletzte steht bereits als Absteiger fest, konnte zuletzt jedoch mit dem ersten Saisonsieg in Kulmain ein kleines Ausrufezeichen setzen. Entsprechend will man nun auch vor den eigenen Fans noch einmal überzeugen. Trainer Eugenio Wild fordert von seiner Mannschaft einen engagierten Auftritt: „Mit Tremmersdorf kommt eine Mannschaft mit viel Qualität. Wir müssen läuferisch und kämpferisch dagegenhalten und selbst mutig auftreten.“ Gerade im letzten Heimspiel erwartet er noch einmal eine klare Reaktion: „Ich will sehen, dass jeder alles raushaut – mit Wille, Einstellung und Disziplin wollen wir die Saison zu Hause mit drei Punkten beenden.“

Ganz anders ist die Ausgangslage bei den Gästen aus Tremmersdorf. Nach dem Sprung auf Tabellenplatz vier blickt man optimistisch auf das Saisonfinale und möchte weiter Boden gutmachen. Mit einem weiteren Sieg könnte man sogar noch näher an die Spitzengruppe heranrücken und vielleicht noch mit Grafenwöhr gleichziehen. Die Zielsetzung ist klar: Auch beim Absteiger soll ein Dreier her. Gleichzeitig mahnt man zur Vorsicht: „Wichtig ist, dass wir ohne weitere Verletzungen durchkommen“, so Vorstand Wolfgang Seitz vor der Partie. Damit treffen zwei Teams mit unterschiedlichen Voraussetzungen aufeinander: Kohlberg will sich würdig verabschieden, während Tremmersdorf die starke Rückrunde weiter bestätigen und die Saison möglichst weit oben abschließen möchte. (Hinspiel 2:5)

SpVgg Trabitz (2) – TSV Reuth (6)

Die SpVgg Trabitz steht im Saisonendspurt unter Druck. Zwar beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter Auerbach nur einen Punkt, doch die Meisterschaft hat man nicht mehr in der eigenen Hand. Gleichzeitig ist auch der Relegationsplatz noch nicht endgültig gesichert, sodass im Heimspiel gegen den TSV Reuth ein Sieg Pflicht ist. Trainer Thomas Baier warnt vor dem kommenden Gegner: „Mit Reuth wartet ein unangenehmer Gegner, der gerade gegen die Topteams gezeigt hat, dass er immer dagegenhalten kann.“ Das knappe 2:1 aus dem Hinspiel dient dabei als Mahnung. Dennoch zeigt sich Baier zuversichtlich: „Ich glaube an meine Mannschaft. Wir treten geschlossen als Team auf – genau das wird entscheidend sein.“ Mit einer konzentrierten Leistung soll der wichtige Heimsieg eingefahren werden.

Auch Reuth reist mit Selbstvertrauen an, trotz der schwierigen Aufgabe. Nach starken Auftritten gegen Grafenwöhr und Spitzenreiter Auerbach hat sich die Mannschaft erneut als unangenehmer Gegner für die Topteams präsentiert. Spielertrainer Thomas Wildenauer sieht darin auch für das Spiel in Trabitz eine Chance: „Wir wollen wieder der unangenehme Gegner sein und vielleicht für eine Überraschung sorgen.“ Damit ist alles angerichtet für ein intensives Duell, in dem Trabitz seine Ausgangsposition im Aufstiegsrennen sichern will, während Reuth erneut versuchen wird, einem Favoriten ein Bein zu stellen. (Hinspiel 2:1)

SV TuS/DJK Grafenwöhr (3) – SC Eschenbach (13)

Im Derby zwischen Grafenwöhr und Eschenbach treffen zwei Mannschaften mit unterschiedlichen Zielsetzungen, aber großer Motivation aufeinander. Während sich die Gastgeber nach der Niederlage im Derby in Kirchenthumbach aus dem Meisterschaftsrennen verabschiedet haben, wollen sie ihr letztes Heimspiel der Saison unbedingt erfolgreich gestalten. Trainer Turan Bafra blickt trotz des verpassten Titels positiv auf die Spielzeit: „Wir sind mit dem Erreichten zufrieden. Jetzt heißt es, die Saison ordentlich zu Ende zu spielen.“ Gegen Eschenbach gibt es für ihn keine Zweifel an der Marschroute: „Wir spielen voll auf Sieg, wir haben nichts zu verschenken.“ Trotz einiger angeschlagener Spieler sieht er seinen Kader gut aufgestellt und schielt sogar noch vorsichtig auf den Relegationsplatz, der rechnerisch weiterhin erreichbar ist.

Ganz andere Vorzeichen herrschen beim Gast aus Eschenbach. Dort kämpft man weiterhin um den direkten Klassenerhalt und ist dabei auch auf Schützenhilfe angewiesen. Trainer Benjamin Scheidler erwartet eine schwierige Aufgabe: „Grafenwöhr ist klarer Favorit, aber genau diese Rolle nehmen wir an.“ Sein Team soll über Einsatz und mannschaftliche Geschlossenheit kommen: „Wir müssen kompakt stehen, leidenschaftlich verteidigen und gezielt Nadelstiche setzen.“ Trotz der klaren Rollenverteilung reist Eschenbach mit Selbstvertrauen an. „Gerade in solchen Spielen hat man nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen“, so Scheidler, der auf eine konzentrierte Trainingswoche und ein positives Momentum verweist. (Hinspiel 3:1)

SV 08 Auerbach (1) – SC Kirchenthumbach (12)

Für den SV 08 Auerbach geht es in den letzten beiden Saisonspielen um nicht weniger als den Meistertitel – und ausgerechnet zwei Derbys entscheiden über den Ausgang. Auf dem Papier scheint die Aufgabe lösbar, doch die Realität verspricht Spannung: Sowohl der kommende Gegner aus Kirchenthumbach als auch der SC Eschenbach kämpfen noch um den Klassenerhalt und werden alles in die Waagschale werfen. Trainer Daniel Maier warnt daher vor Übermut: „Am Sonntag erwartet uns eine anspruchsvolle Aufgabe. Derbys haben ihre eigenen Regeln.“ Besonders der jüngste Erfolg Kirchenthumbachs gegen Grafenwöhr habe gezeigt, wie gefährlich der Gegner ist. „Wir müssen an die konzentrierten Leistungen der letzten Spiele anknüpfen und mit voller Leidenschaft auftreten, sonst wird es schwer.“

Auch in Kirchenthumbach ist die Ausgangslage klar: Man benötigt weiterhin Punkte, um die Relegation zu vermeiden. Der Sieg gegen Grafenwöhr hat neuen Mut gemacht, doch mit Auerbach wartet nun der nächste Brocken. Trainer Andreas Freiberger sieht sein Team in der Außenseiterrolle: „Auerbach ist spielerisch die stärkste Mannschaft der Liga. Wir brauchen einen herausragenden Tag, um etwas mitzunehmen.“ Der Matchplan der Gäste ist klar definiert: „Der Fokus liegt auf einer stabilen Defensive. Kampfgeist und Kommunikation werden entscheidend sein“, so Freiberger. Damit ist alles angerichtet für ein intensives Derby, in dem Auerbach einen weiteren Schritt Richtung Meisterschaft machen will, während Kirchenthumbach um jeden Punkt im Abstiegskampf kämpft. (Hinspiel 3:0)

Kreisliga Nord

Weitere Infos gibt es auf den Seiten des BFV.