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Das war's wohl für die Blue Devils: Unglückliche Niederlage gegen die DEG

Weiden. Das war's wohl endgültig mit den Pre-Play-offs. Wie gehabt: Die Blue Devils mussten sich nach einer durchaus guten Leistung der Düsseldorfer EG mit 3:4 nach Penaltyschießen geschlagen geben. Ausschlaggebend war wieder einmal hauptsächlich die mangelnde Chancenverwertung. Die beste Nachricht gab es vor dem Spiel: Tommy Muck, die "Pferdelunge", hat seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert.

Das war's wohl für die Blue Devils: Unglückliche Niederlage gegen die DEG

Das war das 2:2 durch Cedric Schiemenz (links). Zusammen mit Luca Gläser bejubelt der Torschütze den Ausgleich. Foto: Christian Kaminsky

DEL 2, 49. Spieltag

Blue Devils Weiden – Düsseldorfer EG 3:4 (0:1, 2:1, 1:1, 0:1) n.P.

Tore: 6. Min. Maximilian Faber 0:1, 24. Balinson 0:2, 25. Min. Dominic Bohac (Alex Olivier Voyer, Neal Samansky) 1:2, 31. Min. Cedric Schiemenz (Voyer) 2:2, 43. Min. Brown 2:3, 50. Min. Luca Gläser (Neal Samanski) 3:3, 65. Min. Orendorz 3:4 (Penalty). – Strafminuten: Weiden: 26; DEG: 22. Zuschauer: 1988.

Die weiterhin dezimierten Blue Devils mussten neben den Langzeitverletzten Tomas Rubes und Valdi Filin erneut auf die Angreifer Tyler Ward und Zach Tsekos verzichten. Im Tor startete wie erwartet Michael McNiven. Weiden begann engagiert, ohne aber die ganz große Torgefahr auszustrahlen. Die erste Chance hatte Alex Olivier Voyer, der aber an Goalie Niklas Lunemann scheiterte. Im Gegenzug vergaß die Devils-Defensive Maxi Faber, der kurz hinter der blauen Linie freie Schussbahn hatte und zur Gästeführung traf. Das Tor wurde zwar wegen einer möglichen Torwartbehinderung überprüft, hielt dem Videocheck aber stand. McNiven wurde zwar behindert, befand sich aber außerhalb des Torraums. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Die besten hatte Constantin Vogt in Überzahl, Voyer, der den Pfosten traf, und Cedric Schiemenz, der vorbeizielte.

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Blue Devils bäumen sich auf

Im zweiten Abschnitt waren die Gäste zunächst überlegen, wirkten bissiger und zielstrebiger. Lohn dafür war das 0:2 in Überzahl, als sie zuvor auf den erneut bärenstarken Goalie McNiven ein wahres Scheibenschießen veranstaltet hatten. Wer nun dachte, Weiden würde sich aufgeben, sah sich getäuscht. Nur eine Minute später sorgte Bohac aus dem Nichts mit einem satten Schuss von der blauen Linie für den Anschlusstreffer und wenig später krönte Schiemenz sein Solo und nach einem Abpraller (Schuss Voyer) den verdienten Ausgleich. Weitere Gelegenheiten blieben auf beiden Seiten ungenutzt.

Im dritten Abschnitt sahen die Zuschauer einen höchst abwechslungsreichen Kampf zweier Teams, die unbedingt gewinnen wollten. Ein klares Chancenplus hatten die Gastgeber, die reihenweise beste Gelegenheiten teilweise kläglich versiebten. Dabei stand mit dem unsicheren Gästegoalie Lunemann ein ganz und gar nicht unüberwindbares Hindernis im Gästekasten. Doch entweder schossen ihn die Devils-Stürmer an oder sie verfehlten das Ziel. Schließlich kam auch noch Pech dazu, als Gläser und Voyer am Pfosten scheiterten. Pech hatte auch der sonst so starke Deils-Goalie McNiven, als er beim 2:3 schlecht aussah und den Puck durch die berühmten Hosenträger rutschen ließ.

Im Penaltyschießen versagt

Ausgerechnet dem lange unglücklich agierenden Luca Gläser blieb es vorbehalten, den hochverdienten Ausgleich zu erzielen. In der Verlängerung hatte Gläser die Entscheidung auf dem Schläger, verzog aber alleine vor dem DEG-Tor. Im Penaltyschießen versagten Tommy Muck, Cedric Schiemenz und Voyer die Nerven, als sie ihre Schüsse recht kläglich vergaben. So reichte der Treffer des Düsseldorfers Orendorz zum glücklichen Gästesieg.

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