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Die Blue Devils Weiden bleiben in der DEL2

Weiden. Die Blue Devils haben es geschafft. Im fünften Spiel gegen den ESV Kaufbeuren gelang ein souveräner Heimsieg und der Verbleib in der DEL2.

Die Blue Devils Weiden bleiben in der DEL2

Der Treffer zum 2:0 vom Mann des Abends, Fabian Ribnitzky. Foto: Fabian Ribnitzky

Nach zwei Niederlagen wollten die Blue Devils Weiden am Samstagabend vor eigenem Publikum den dritten Matchpuck zum Ligaverbleib verwerten. Cheftrainer Alan Letang setzte wieder auf Michael McNiven im Tor; Cedric Schiemenz kehrte ins Aufgebot zurück, Paul Vinzens und Neal Samanski fehlten weiterhin. Der ESV Kaufbeuren reiste nach zwei Siegen mit spürbarem Rückenwind in die Hans-Schröpf-Arena an. Bei einer Weidener Niederlage stand am Montag das letzte Spiel der Playdown-Serie in Kaufbeuren an.

Führung nach offenem Schlagabtausch

Rasant setzte die Partie ein: Zuerst prüften die Gäste Michael McNiven, im Gegenzug zwang Alex-Olivier Voyer ESVK-Goalie Daniel Fießinger zum Eingreifen. Im Wechsel ging es weiter, erneut beschäftigten die Joker McNiven, dann parierte Fießinger auf der anderen Seite. Die Blue Devils agierten in der Defensive zunächst zu passiv und kassierten früh die erste Strafe. Erst gegen Ende des Powerplays kamen die Joker gefährlicher auf, doch Weiden verteidigte kompakt. Eine saubere Kombination der Oberpfälzer brachte dann die Führung: Fabian Ribnitzky schloss zum 1:0 ab.

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Anschließend blieben die Blue Devils im Vorwärtsgang, und Dennis Miller sprühte vor Spielfreude. Daraufhin erhöhte Kaufbeuren die Schlagzahl: Tyson McLellan besaß die große Ausgleichschance und wenig später noch eine, zielte jedoch beide Male vorbei. In der Summe verlief das Drittel ausgeglichen, trotzdem nahmen die Weidner die knappe Führung mit in die Pause. Unmittelbar zuvor gerieten Alex-Olivier Voyer und Joe Cassetti aneinander, den handfesten Zweikampf entschied der Weidener für sich.

Mittelabschnitt: Joker drückten, Devils trafen doppelt

Gleich nach Wiederbeginn sorgte Michael McNiven für eine Schrecksekunde, als er über die Scheibe schlug, sie aber noch klärte. Zunächst setzte der ESV Kaufbeuren mehr Druck und übernahm die Spielkontrolle, ohne Zählbares. Die Blue Devils leisteten sich viele Fehler in der Defensive, die die Allgäuer ungenutzt ließen. In den ersten zehn Minuten prüften die Weidner Daniel Fießinger kein einziges Mal. Erst nach dem Powerbreak feuerte Noah Samanski den ersten Abschluss fürs Heimteam ab. Kurz darauf bekamen die Blue Devils ihr erstes Powerplay; 90 Sekunden fehlte die Ordnung, ehe Fabian Ribnitzky einfach durchzog und zum 2:0 traf. Dadurch fanden die Gastgeber wieder besser ins Spiel und die Joker wirkten angeschlagen.

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Anschließend riskierte McNiven Kopf und Kragen und verhinderte den Anschluss. Mehrfach suchten die Gäste Alex-Olivier Voyer, um ihn zu provozieren und einen neuen Faustkampf anzuzetteln. Das diente den Jokern als Startsignal für ihre Schlussoffensive im Mittelabschnitt. Emotionen kochten hoch, immer wieder forderten sich Pärchen zum Tanz. Als alle schon mit der Pause rechneten, überraschte Daniel Schwaiger Fießinger am kurzen Eck zum 3:0. Danach handelten sich die Gäste eine 2+2-Minuten-Strafe wegen hohen Stocks ein. Weitere Treffer fielen zunächst nicht, und Weiden ging mit einer Drei-Tore-Führung in die zweite Pause.

Entschlossene Devils und Ward setzen den Schlusspunkt

Früh im Schlussabschnitt nutzten die Blue Devils eine 2:30-Minuten-Überzahl, suchten die Vorentscheidung und schossen aus allen Lagen, doch Daniel Fießinger hielt stark. Kurz darauf kratzte ein Weidener Verteidiger den Puck für den bereits geschlagenen Michael McNiven von der Linie. Der ESVK warf danach mit zwei Reihen alles nach vorn und drückte, allerdings stand Weiden kompakt, auch wenn die Oberpfälzer die Scheibe zu oft zu schnell hergaben. Kaufbeuren agierte hart am Mann, provozierte erneut und erhielt das gewünschte Powerplay. Dort trafen die Joker nach wenigen Sekunden.

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Unmittelbar darauf wanderte ein Kaufbeurer auf die Strafbank, Weiden durfte wieder in Überzahl ran – und traf. Noah Samanski fälschte einen Schuss von Tyler Ward, dem Topscorer der Vorsaison, zum 4:1 ab. Ein Frustfoul eröffnete den Blue Devils die nächste Überzahl, diesmal blieb es ohne Treffer. In der Schlussphase ging der ESVK All-in, doch Weiden verteidigte abgeklärt, und Ward machte den Deckel drauf. Somit blieben die Blue Devils Weiden mit dem dritten Sieg in der Serie in der DEL2 und der ESV Kaufbeuren musste den bitteren Weg in die Oberliga gehen.

Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren 5:1 (1:0/2:0/2:1)

Tore:

1:0 F. Ribnitzky (08:20), 2:0 F. Ribnitzky (32:13), 3:0 D. Schwaiger (38:23), 3:1 T. Turnbull (52:07), 4:1 N. Samanski (54:06), 5:1 T. Ward (59:18)

Schüsse:

39 – 32

Strafen:

13 – 19

Zuschauer:

2560 (ausverkauft)