ERSC Amberg vor zwei schweren Aufgaben gegen Landsberg und Burgau

ERSC Amberg vor zwei schweren Aufgaben gegen Landsberg und Burgau
Die Eishockey-Bayernliga erweist sich bereits nach drei Spieltagen als äußerst ausgeglichen und schwer berechenbar. „Wir müssen gegen jeden Gegner 100 Prozent bringen“, fordert ERSC-Coach Christian Zessack deshalb vor den beiden anstehenden Aufgaben gegen Landsberg und Burgau.
Landsberg kommt als Tabellendritter
Am Freitag um 20 Uhr sind die Riverkings aus Landsberg im Amberger Stadion am Schanzl zu Gast. Das Team von Trainer Bobby Linke gewann zum Saisonauftakt das Prestigeduell gegen Schweinfurt vor 2.000 Zuschauern mit 6:4. Auch die dreistündige, von zahlreichen Strafzeiten geprägte Heimbegegnung gegen Burgau entschieden die Riverkings mit 5:3 für sich. Gegen die Schongauer Mammuts reichte es stark ersatzgeschwächt in der Verlängerung nur zu einem Punkt.
Als aktueller Tabellendritter liegt Landsberg gerade einmal zwei Punkte vor dem ERSC. Die besten Scorer der Riverkings sind derzeit der Schwede Victor Östling mit sieben Punkten und Verteidiger Dominic Erdt mit sechs Punkten. Letzterer wird gegen Amberg allerdings wegen einer Spieldauerstrafe fehlen. Im Angriff stehen mit Raivo Freidenfels, Mika Reuter und Frantisek Wagner weitere gefährliche Punktesammler bereit. Trainer Linke dürfte sich gegen die Wild Lions einiges einfallen lassen.
Wild Lions vor eigenem Publikum torhungrig
Der ERSC kann nach dem deutlichen 8:2-Erfolg gegen Schongau erneut vor heimischem Publikum antreten. Mit 15 Treffern in zwei Heimspielen präsentierten sich die Wild Lions im Stadion am Schanzl bislang besonders torhungrig.
Angreifer Jakub Bitomsky steht mit acht Punkten auf Rang drei der Bayernliga-Scorerliste. Brendan Walkom und Denis Gulda folgen mit jeweils sechs Punkten nur knapp dahinter.
Trainer Christian Zessack zeigte sich mit der Leistung gegen Schongau insgesamt sehr zufrieden, auch wenn „die erste Reihe nicht sofort funktionierte, aber später umso mehr“, wie der Coach erklärte.
Ein besonderes Lob hatte Zessack, genannt „Kachel“, für den jungen vierten Block übrig: „Die Jungs sind immer fleißig im Training und haben einen guten Job gemacht. Dafür haben wir auch viele erfahrene Spieler, die für Ordnung sorgen müssen.“
Am Sonntag geht es nach Burgau
Am Sonntag steht für die Wild Lions die etwas längere Auswärtsfahrt nach Burgau auf dem Programm. Die Eisbären belegen nach drei Partien den 14. Tabellenplatz und müssen am Freitag zunächst beim EHC Klostersee antreten.
Nach einer ganzen Reihe von Abgängen steht Trainer Roman Klicznik vor der Aufgabe, zehn Neuzugänge in die Mannschaft einzubauen. Das scheint bislang gut gelungen zu sein. Zum Saisonauftakt bezwang Burgau die Schongauer Mammuts vor knapp 800 Zuschauern in der Verlängerung. Auch die Niederlagen gegen Buchloe (3:6) und Landsberg (3:5) waren hart umkämpfte Begegnungen.
Die Wild Lions dürfen in Burgau auf Unterstützung von den Rängen hoffen. Die Amberger Fanszene organisiert für das Auswärtsspiel bei den Eisbären einen Fanbus. Spielbeginn ist am Sonntag um 18.30 Uhr.
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