Simon Schütz von den Kassel Huskies für ein Spiel gesperrt

Simon Schütz von den Kassel Huskies für ein Spiel gesperrt
Die DEL2 sperrt Simon Schütz von den EC Kassel Huskies für ein Spiel und verhängt zusätzlich eine Geldstrafe. Grundlage der Entscheidung bildet ein Ermittlungsverfahren gemäß § 1 Absatz 3 und folgende der Disziplinarordnung sowie der DEL-Regel 44.
Ablauf der Szene
Den Auslöser der Sanktion lieferte eine Szene aus dem Spiel vom 29. März 2026. Bei Spielzeit 9.22 Uhr an der blauen Linie im Drittel der EC Kassel Huskies trug Lennard Nieleck (Rückennummer 25) von den Lausitzer Füchsen die Scheibe durch die neutrale Zone, legte sie am Kasseler Verteidiger mit der Rückennummer 97, Simon Schütz, vorbei und erhielt anschließend einen Check, woraufhin er zu Boden ging.
Die Schiedsrichter sahen sich die Situation im Videobeweis an und verhängten daraufhin eine 5-Minuten-Strafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe gemäß DEL-Regel 44. Als Beweismittel lagen der Spielbericht vom 29. März 2026 und die Videoaufzeichnung vor.
Bewertung des Disziplinarausschusses
Nach Würdigung der Belege bewertet der Disziplinarausschuss die Aktion als Verstoß gegen DEL-Regel 44. Die Gremien führten an, dass Schütz eine Verletzung des Gegenspielers in Kauf nahm und dass der Aufprall bei genauerer Betrachtung vermeidbar gewesen wäre.
Die Verantwortlichen stützen die Sperre und die Geldstrafe auf die DEL-Regel 44, die §§ 1, 4, 11, 16, 24, 27 der Disziplinarordnung sowie § 5 des Spieler-Lizenzvertrags. Beide Seiten erhalten damit eine klare rechtliche Grundlage für die Entscheidung.
Anzeige – Der Artikel wird präsentiert von der Harald Gollwitzer GmbH
Video zum Vorfall
Zum Vorfall stellt die Liga ein Video bereit. Interessierte können sich die Szene hier ansehen:
Die Kassel Huskies müssen ihr nächstes Pflichtspiel ohne den Verteidiger planen. Für die Lausitzer Füchse bleibt die Personalie sportlich ohne direkten Einfluss, die Liga setzt jedoch mit dem Verfahren und der Sanktion ein Signal für die Auslegung von Checks an der blauen Linie.




