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Verteidiger Schmidt wechselt zum ERSC Amberg

Amberg. Der ERSC landet einen Transfercoup und holt Verteidiger Tomas Schmidt, 37, als neuen Dreh- und Angelpunkt der Wild-Lions-Abwehr. Der Routinier bringt aus der zweithöchsten Liga 201 Scorerpunkte in 549 Spielen mit.

Verteidiger Schmidt wechselt zum ERSC Amberg

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Top-Verstärkung für die Lions-Abwehr. Foto: ERSC Amberg

ERSC Amberg verstärkt seine Abwehr mit Verteidiger Tomas Schmidt. Der 37-jährige gebürtige Tscheche aus Ostrov mit deutschem Pass lief bis zum Jahresende für die Blue Devils Weiden in der DEL2 auf und soll bei den Wild Lions die zentrale Rolle in der Defensive übernehmen.

Schmidt kommt als Führungsspieler für die Abwehr

Seit 2013 spielt Schmidt ununterbrochen in Deutschland. In der DEL2 absolvierte er 549 Partien und sammelte 201 Scorerpunkte. Zu seinen Stationen zählen Kaufbeuren, Landshut, Bad Nauheim, Dresden, Bremerhaven und zuletzt Weiden.
Sein Debüt in Deutschland gab er in der Oberliga für die Regensburger Eisbären. Später spielte er auch in Bayreuth. Der ERSC beschreibt ihn als körperlich robusten Verteidiger (1,80 Meter groß, 85 Kilogramm schwer) mit starker Übersicht und Spieleröffnung.

Erfahrung aus DEL2 und Oberliga

Der Sportliche Leiter Chris Spanger ordnet die Verpflichtung ein: „Wir wollten unbedingt noch einen erfahrenen Verteidiger verpflichten und dürften mit Tomas hier genau den richtigen für unsere Mannschaft gefunden haben. Er ist absolut fit und außerdem immer gut für Scorerpunkte“, sagte der Sportliche Leiter des ERSC.
Verteidiger Tomas Schmidt beschreibt seine Entscheidung so: „Ich habe schon Infos über Amberg bekommen, als ich noch in Weiden war. Die Gespräche mit Chris Spanger waren aufschlussreich und insgesamt sehr gut, weshalb ich mich nun für Amberg entschieden habe. Ich denke, der ERSC ist wie eine Familie, zudem ist Amberg für mich heimatnah – aber wichtig ist das Eishockey. Ich bin überzeugt, dass ich viel Erfahrung und Freude ins Spiel bringen kann und freue mich auf neue Freunde in der Mannschaft und dem Umfeld“. Er trägt bei den Wild Lions die Rückennummer 22.

Perspektive für Amberg und persönliche Gründe

Mit der Verpflichtung setzt der Bayernligist auf Stabilität an der blauen Linie und zusätzliche Impulse aus der Verteidigung. Seine Erfahrung aus 549 DEL2-Spielen und 93 Oberliga-Partien erhöht die Kader-Tiefe, und seine Spieleröffnung kann das Umschaltspiel der Wild Lions verbessern.

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