Bezirksliga Nord: Formstarke Sportfreunde Ursulapoppenricht empfangen Etzenricht

Bezirksliga Nord: Formstarke Sportfreunde Ursulapoppenricht empfangen Etzenricht
Der SV Etzenricht betrachtet sich trotz seiner drei Auswärtssiege nicht als Favorit bei den wiederum aufgerüsteten Sportfreunden in Ursulapoppenricht. Upo verfügt über ein Arsenal an erfahrenen und talentierten Spielern. Eine Menge Erfahrung liefert seit dem Vorjahr auch Trainer Andreas Scheler, der bereits bei der SpVgg Weiden und dem FC Amberg das Sagen hatte. Upo kann drei Siege in Serie aufweisen; die Leistungskurve zeigt nach oben, und man hat im Verein offenbar noch einiges vor. Das Match steigt bereits am Freitag um 18 Uhr.
Bezirksliga-Duell: SV Etzenricht gastiert bei den Sportfreunden Ursulapoppenricht am Freitag
Wie ausgeglichen die Bezirksliga besetzt ist, hat sich am Sonntag klar gezeigt, als der 1. FC Schlicht mit breiter Brust eine starke Vorstellung in Etzenricht ablieferte. Auf einem ähnlichen Level wie dem des FCS stufen Fachkreise die Sportfreunde Ursulapoppenricht ein. Anpfiff dort ist am Freitag bereits um 18 Uhr. Das Kürzel „SF Upo“ steht trotz reichlich Konkurrenz rund um den Amberger Raum für den Liganeuling des Vorjahres nach wie vor für ungebrochenen Ehrgeiz und Tendenz steigend.
Ursulapoppenricht rüstet auf: Erfahrung und Neuzugänge
Die Macher im Hahnbacher Ortsteil verfügen schon alleine wegen der expansiven Personalpolitik ganz offensichtlich über weitere Aufstiegsambitionen. Sicherlich ein Verdienst des aktuellen Sportdirektors der SF, Josef Nitzbohn. Sein Name als erfolgreicher Unternehmer, Selfmade-Mann und Sponsor, ausgestattet mit seinem einschlägigen Erfahrungsschatz aus dem benachbarten Gebenbach, stand für die bereits vollzogenen Aufstiege. Und die Fortsetzung folgt. Im zweiten Jahr in der Spielklasse verpflichtete Upo mit Torwartlegende Wolfgang Hesl (zuletzt SAD-Ettmannsdorf), André Karzmarczyk (aus Ammerthal) und Adam Bartl, Viktor Sulc und Dominik Hendrych, dem gut ausgebildeten Trio aus Tschechien, weitere Neuzugänge. Mit zahlreichen Routiniers, wie zum Beispiel dem Ex-Etzenrichter Helmut Jurek, Julian Ceesay (beide zuletzt Bergsteig Amberg), Nikolas Seidl und Patrick Stauber (beide Raigering), verfügt der Klub über ein Korsett mit extrem erfahrenen Kickern. Dazu konnten Andreas Scheler und sein Vize Josef Haas als Trainer gewonnen werden. Die beiden verfügen bekanntlich über Kompetenz aus den großen Stadtvereinen in Amberg und Weiden.
Formkurve und Bilanz vor dem Aufeinandertreffen
Einmal kreuzten sich die Wege des SV und der SF. Damals, in der Kreisliga kickend, unterlag Upo im Totocup mit 0:6. Ein heute überholtes Ergebnis: Die neuesten Resultate unterstreichen die Qualität der Scheler-Elf. Es gab eine einzige Niederlage; diese kassierten Hesl und seine Vorderleute zum Saisonstart in Schlicht mit einem 0:3. Es folgten zwei Remis gegen hoch gehandelte Schwarzhofener und im Derby daheim gegen Raigering. 13 Tore und drei Siege gegen Hahnbach, Auerbach und Nabburg flossen zuletzt in die Statistik ein.
SV Etzenricht bleibt vorsichtig
Trotz der weißen Weste in drei Auswärtsspielen stuft sich der SVE nicht als favorisiert ein. Spielertrainer Andreas Wendl bleibt wie immer Realist und warnt vor einer vorschnellen Euphorie aus den bisher eingefahrenen Erfolgserlebnissen. Die Moral, verbunden mit einer gesteigerten Leistung in Hälfte zwei, war Basis für den Heimsieg.
Personalupdate beim SV Etzenricht
Während Oli Danzer, Damian Musiol und Christian Ermer weiterhin fehlten, testete Michael Wexlberger seine Verfassung in der Kreisklassen-Elf, und Benjamin König nahm auf der Auswechselbank Platz. Wexlberger, Sebastian Ermer und Sebastian Treml fehlen diese Woche urlaubsbedingt. Gut wäre, wenn der formstarke Allround-Spieler Bastian Schreml nach seinem verletzungsbedingten Ausscheiden zum Spieltag wieder fit wäre. So richtet Trainer Wendl seinen Fokus auf das Match, wenn er sagt: „Ich denke, dass uns auch in Ursulapoppenricht wieder ein ganz schwieriges Spiel erwartet, sie haben die letzten Spiele allesamt gewonnen und sehr erfahrene und verdiente Spieler in ihren Reihen. Wir wollen aber auch dort weiterhin versuchen, mit Überzeugung und Entschlossenheit aufzutreten und nicht mit leeren Händen wieder heimzufahren.“
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