Bezirksliga Nord: Sonntagsgastspiel in Pfreimd für den SV Etzenricht

Bezirksliga Nord: Sonntagsgastspiel in Pfreimd für den SV Etzenricht
SV Etzenricht mit Sonntagsgastspiel in Pfreimd. Die gastgebende SpVgg startete auch mit zwei starken Auftritten, fegte Aufsteiger Auerbach mit 5:0 vom Platz und nahm aus Hahnbach einen Punkt mit. Lobinger und Kiener bilden ein starkes Offensivduo. Wendl bleibt trotz Bilderbuchstart Realist.
Ausgangslage vor dem Duell in Pfreimd
Der sechste Platz in der Vorsaison, ein 1:1 beim Titelfavoriten Hahnbach und ein überzeugendes 5:0 geben vor, wie der SV Etzenricht den Gastgeber des Sonntagsspiels (Anstoß 15 Uhr am Stadtgraben) in Pfreimd einstufen muss. „Oben mitspielen“ haben sich die „Rotweißen“, wie sie sich selbst nennen, auf die Fahne geschrieben und aufgrund des passablen Starts befindet sich die Elf um Trainer Michael Hartlich im angestrebten Trend. Der Coach wird von seinem erfahrenen, der Mannschaft Impulse gebenden, spielenden Trainer Dennis Lobinger unterstützt. Für Lobinger weist die Statistik sage und schreibe 26 Tore und 18 Assists in 29 Begegnungen der abgelaufenen Saison auf. Die SVE-Defensive erwartet somit einen arbeitsreichen Sonntagnachmittag, zumal mit der Rückkehr von Julian Kiener nach seinen relativ kurzzeitigen Gastspielen bei der SpVgg Weiden und beim SC Luhe-Wildenau noch mehr Power als im Spieljahr zuvor zur Verfügung steht.
Mit zahlreichen Eigengewächsen in der Stammformation, wie zum Beispiel Vinzenz Schlenk oder Felix Brendel, können die SpVgg sowie der SV auf Kontinuität in der Besetzungsliste bauen. Mit dem Schnaittenbacher Stürmer Kiener kehrte, bei keiner Fluktuation, noch Keeper Bastian Schreier aus Schwarzhofen zurück. Der obligatorische Blick auf die vergangenen Resultate bildet zuletzt ein 1:1 im November 2024 ab. Das Hinspiel hatte der SV Etzenricht im Aufstiegsjahr klar für sich entschieden. 2023 gewannen die SpVgg – damals noch mit zwei Lobingers – ihr Heimspiel mit 1:0.
SV Etzenricht mit Rückenwind
Der SV entschied das vierte Derby gegen die SpVgg Weiden II nach wie immer hart umkämpften 90 Minuten für sich. Sechs Punkte sind gebucht, die personelle Lage entspannt sich, und das Selbstbewusstsein der Wendl-Elf scheint zurück zu sein. Die hohe Meinung von der beim Gegner vorherrschenden Qualität teilt auch Trainer Andreas Wendl und erklärt realistisch: „Ganz sicher verfügt Pfreimd aktuell über eine sehr gute Mannschaft. Wir sind sehr glücklich, dass wir mit sechs Punkten gestartet sind, aber wissen auch einzuordnen, dass es beide Male auch anders hätte ausgehen können. In Pfreimd hängen die Trauben erfahrungsgemäß hoch, sodass wir auf jeden Fall auf allen Positionen eine Top-Leistung brauchen werden, um nicht leer auszugehen. Personell gibt es keine größeren Veränderungen im Moment.“
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