Flutlichtspiel in Bad Kötzting Etzenricht benötigt Punkte

Flutlichtspiel in Bad Kötzting Etzenricht benötigt Punkte
In einem der wenigen Flutlichtspiele ertönt der Anpfiff am Freitag um 19 Uhr im Stadion am Roten Steg beim 1. FC Bad Kötzting. Vier Punkte aus den zurückliegenden beiden Heimspielen haben dem SV Etzenricht moralisch ganz sicher gutgetan, vor allem, weil es personell zuletzt erheblich zwickte. So erfreulich das Last-Minute-Remis gegen den hochfavorisierten FC Schwandorf-Ettmannsdorf auch war, die hohe Zahl an Unentschieden bringt keine Aufwärtsentwicklung in der Tabelle mit sich. Es war inzwischen die neunte Punkteteilung. Der FC Tegernheim, der direkte Mitbewerber um den vor der Relegation rettenden Platz 14, hat parallel die volle Punktzahl erreicht und die Differenz zum SV auf nunmehr fünf Zähler erhöht. Was aber bleibt, ist das gute Gefühl, bei guten Leistungen des Teams auch mit dünn besetztem Kader gegen Topmannschaften wettbewerbsfähig zu sein.
Etzenricht will unter Flutlicht in Bad Kötzting punkten
Den Status mit Blick auf das Match in der Badstadt stuft Trainer Andy Wendl so ein: „Ich erhoffe mir, dass die Mannschaft nach den ordentlichen Heimauftritten auch auswärts in die Spur findet. Jeder weiß, worum es geht. Dementsprechend sind wir auch in Kötzting unter gewissem Druck, nicht leer auszugehen. Wohlwissend, dass auch gegen Bad Kötzting die Personalsituation nicht wirklich besser wird: Mit Bastian Strehl fällt uns ein weiterer Defensivspieler weg. Der eine oder andere Rückkehrer könnte zum Kader zurückkehren, ist aber bei einigen noch ungewiss.“ Sebi und Chris Ermer sind wahrscheinlich; Max Herrmann und Deniz Bock sind die Hoffnungsträger.
Kötzting mit Trainerwechsel – Hinspiel endete 1:1
Kötzting vollzog im Laufe der Saison einen Trainerwechsel vom erfahrenen Konrad Früchtl (54) zu Christian Ranzinger (41). Letzterer ist ein Insider im Trainergeschäft und war zuvor als Spieler beim ASV Cham und in Kötzting. Beim SVE hat man ihn noch in frischer Erinnerung aus seinem Job als Spielertrainer beim Bezirksligisten DJK Arnschwang. Überragend ist sein neuer Klub, der 1. FC, nicht in das Kalenderjahr 2026 gekommen. Drei Niederlagen, davon zwei auf eigener Anlage, sind notiert, dazu kontrastierend ein 7:1 am Roten Steg gegen Kosova Regensburg. Bei je sieben Siegen und Remis sowie zehn verlorenen Partien reicht es zwar noch nicht zu dem als Saisonziel ausgelobten Mittelplatz, aber immerhin zu Platz 13 und einem Abstand von zehn Zählern gegenüber dem Etzenrichter Team.
Anfang September gab es im Hinspiel ein 1:1. Lukas Weidlich, mit 13 Saisontreffern torgefährlichster Angreifer des FC, hatte das Gästeteam schon nach zwei Minuten in Führung gebracht, Nick Sperlich glich vor der Pause zum Endstand aus. Das letzte Gastspiel des SV unter Regie von Rüdiger Fuhrmann endete 2019 mit einem erst in der Nachspielzeit hergestellten 1:0-Erfolg der Badstädter. Drei oder vier Akteure aus der Startelf des SVE sind noch dabei, beim 1. FC keiner.







