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Weiss-Schuhe – 2026
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Heimstärke verpufft: SpVgg Lam entzaubert passiven SC Luhe-Wildenau

Luhe-Wildenau. Die Gäste aus Lam entführen mit einem disziplinierten Auftritt drei Punkte aus Luhe-Wildenau und nutzen ihre wenigen Chancen konsequent. Der SC erwischt hingegen einen gebrauchten Tag und bleibt über weite Strecken offensiv harmlos.

Heimstärke verpufft: SpVgg Lam entzaubert passiven SC Luhe-Wildenau

Abwehrchef Maximilian Hiltl, Nr. 21, wechselt im Sommer zur DJK Ammerthal; Foto: Dagmar Nachtigall
Maximilian Hiltl im Kampf gegen Christian Mühlbauer; Foto Dagmar Nachtigall
Nach der 0:2-Heimpleite gegen die SpVgg Lam gab es im Mannschaftskreis des SC Luhe-Wildenau sichtlich Redebedarf; Foto: Norbert Tannhäuser
Lams Schlussmann und Kapitän Maximilian Weber war beim 0:2-Auswärtserfolg ein Garant für die drei Punkte; Foto Norbert Tannhäuser
Ein sinnbildliches Bild für den SC – Kapitän Nico Argauer war stets bemüht, fand gegen die kompakte Lamer Defensive aber kein Durchkommen; Foto: Norbert Tannhäuser
In dieser Szene setzt Felix Diermeier den Ball knapp am Gehäuse der SpVgg Lam vorbei – eine von mehreren vergebenen Möglichkeiten des SC in der ersten Halbzeit; Foto: Norbert Tannhäuser
Sinnbildlich für die umkämpfte Partie: Caner Gümüsbas (rot-schwarzes Trikot) im direkten Duell um den Ballbesitz; Foto: Norbert Tannhäuser
Die Mannschaften des SC Luhe-Wildenau und der SpVgg Lam stellen sich vor den 180 Zuschauern zur Begrüßung auf – die Vorzeichen standen auf Heimsieg, doch es kam anders; Foto: Norbert Tannhäuser
Die SC-Coaches Benjamin Urban (links) und Stefan Grünauer blicken vor dem Anpfiff noch zuversichtlich auf die anstehenden 90 Minuten; Foto: Norbert Tannhäuser
Auch der agile David Bezdicka konnte die Heimniederlage nicht verhindern; hier zielt er nach schöner Einzelaktion knapp am Tor vorbei; Foto: Dagmar Nachtigall

Die Gäste aus Lam entführen mit einem disziplinierten Auftritt drei Punkte aus Luhe-Wildenau und nutzen ihre wenigen Chancen konsequent. Der SC erwischt hingegen einen gebrauchten Tag und bleibt über weite Strecken offensiv harmlos.

Mangelnde Griffigkeit und eiskalte Gäste

Vor 180 Zuschauern im Michael-Höhbauer-Stadion bot sich von Beginn an ein Bild, das man so nicht unbedingt erwarten konnte. Die eigentlich heimstarken Hausherren – immerhin auf Platz 4 der Heimtabelle gelistet – fanden gegen den vermeintlichen „Punktelieferanten“ aus Lam überhaupt nicht in die Spur. Der SC wirkte unkonzentriert, leistete sich ein unsauberes Passspiel und überließ den Gästen weitgehend das aktive Geschehen, während man sich selbst auf das Kontern verlegte. Die einzige nennenswerte Chance in der Anfangsphase verbuchte David Bezdicka, dessen Schuss jedoch knapp am Gehäuse vorbeistrich. Die SpVgg Lam agierte hingegen konsequent: Nach einem sehenswerten Sololauf von Luca Schmid präsentierte sich die SC-Abwehr zu passiv. Schmid legte den Ball flach an den Fünfmeterraum, wo Tim Welter mit dem langen Bein vor SC-Keeper Moritz Plößl zum 0:1 vollendete. Zwar hatte Felix Diermeier vor dem Pausenpfiff des umsichtig leitenden Schiedsrichters Matthias Putz noch zwei Gelegenheiten zum Ausgleich, verzog aber jeweils knapp.

Entscheidung in der Nachspielzeit – SC bleibt ideenlos

Auch nach dem Seitenwechsel besserte sich das Spiel der Heimelf nicht. Unsaubere Ballannahmen und eine anhaltende Fehlerquote im Spielaufbau prägten weiterhin den Auftritt der Urban-Elf. Die Gäste aus Lam nutzten die sich bietenden Räume für gefährliche Umschaltmomente und waren dem zweiten Treffer stets näher als der SC dem Ausgleich. Lediglich ein Distanzschuss von Torsten Hofbauer sorgte kurzzeitig für Gefahr, verfehlte das Ziel aber ebenfalls. Zu allem Überfluss musste der SC einen Torwartwechsel vornehmen: Daniel Hartnegg kam für den verletzten Moritz Plößl in die Partie. Trotz mehrerer Großchancen für die SpVgg dauerte es bis in die Nachspielzeit, ehe die Entscheidung fiel. In der 93. Minute setzte sich Benjamin Tolks an der Grundlinie gegen drei Gegenspieler durch und bediente Niklas Maimer, der sich im Strafraum ohne Gegenwehr drehen konnte und aus kürzester Distanz zum 0:2-Endstand einnetzte.

Blick nach vorn: Derby-Woche und Aufstiegshoffnung

Durch diesen Erfolg bleibt die SpVgg Lam im Rennen um den Relegationsplatz zwei voll im Geschäft. Mit der gezeigten Disziplin dürfte das Team auch in den anstehenden schweren Auswärtspartien in Roding und Seebach bestehen können. Beim SC Luhe-Wildenau hingegen schien nach dem Erreichen des gesicherten oberen Drittels ein wenig die Luft raus zu sein. Viel Zeit zum Nachdenken bleibt jedoch nicht, denn bereits am Mittwoch steht das brisante Derby-Nachholspiel gegen den SV Etzenricht an, der im Abstiegskampf jeden Zähler benötigt.

Trainerstimmen zum Spiel:

Lorenz Kowalski (SpVgg Lam): „Es war heute ein richtiger Teamsieg. Über 90 Minuten haben wir gut und leidenschaftlich verteidigt. Wir wollen Woche für Woche eine top Leistung auf den Platz bringen und dann schauen wir am Ende, ob es für Platz zwei reicht. Nix muss, alles kann!“

Benjamin Urban (SC Luhe-Wildenau): „Ich fand, dass es in der ersten Halbzeit ein sehr ausgeglichenes Spiel war. Wir haben mit dem Ball zu viele Fehler gemacht, waren technisch schlecht unterwegs und hatten gegen den Ball keine Griffigkeit und Giftigkeit. Wenn man gegen Lam gewinnen will, muss man anders auftreten. Sie haben heute verdient gewonnen.“

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