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Sommerinterview mit Hausner vom Jahn Regensburg: Fortschritt mit KI und Resilienz

Regensburg. SSV-Jahn-Geschäftsführer Philipp Hausner blickt im Sommerinterview nach einem stürmischen Jahr auf Krisenfestigkeit, KI im Scouting und das neue Leistungszentrum – und skizziert den Aufbruch vor der Drittliga-Saison 2026/27.

Regensburg. SSV-Jahn-Geschäftsführer Philipp Hausner blickt im Sommerinterview nach einem stürmischen Jahr auf Krisenfestigkeit, KI im Scouting und das neue Leistungszentrum – und skizziert den Aufbruch vor der Drittliga-Saison 2026/27.
Regensburg. SSV-Jahn-Geschäftsführer Philipp Hausner blickt im Sommerinterview nach einem stürmischen Jahr auf Krisenfestigkeit, KI im Scouting und das neue Leistungszentrum – und skizziert den Aufbruch vor der Drittliga-Saison 2026/27.

Sommerinterview mit Hausner vom Jahn Regensburg: Fortschritt mit KI und Resilienz

Der SSV Jahn Regensburg richtet sich vor dem Start in die Drittliga-Saison 2026/27 strategisch neu aus. Im Sommerinterview der Vereinsplattform spricht Geschäftsführer Philipp Hausner über ein Jahr mit personellen Einschnitten, die wirtschaftliche Lage, neue Prozesse im Scouting und den Stand beim geplanten Leistungszentrum. Leitgedanke bleibt sein Kernsatz: „Wir können uns den Erfolg nicht erkaufen, wir müssen ihn uns erarbeiten“.

Sommerinterview mit Geschäftsführer Philipp Hausner

Nach einem schwierigen Saisonstart 2025/26 sieht Philipp Hausner die Organisation gestärkt. Er beschreibt die zurückliegende Spielzeit als Belastungstest, aus dem der Club mit einer gefestigten Widerstandskraft hervorgeht. In Phasen mit negativen Ergebnissen habe das Team intern beharrlich an Lösungen gearbeitet und den Trend im Kollektiv gedreht. Der Geschäftsführer betont, dass der Verein in Krisen Ruhe bewahren müsse und gewachsene Strukturen trügen. „Die personellen Wechsel sind überstanden, die vergangene Saison aufgearbeitet und die strategischen Weichen für die Zukunft gestellt.“

Neues Führungsgefüge und klare Zuständigkeiten

Der Klub hat einschneidende Veränderungen an der Spitze verkraftet: Die Freistellung von Achim Beierlorzer als Sport-Geschäftsführer, der Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden Oliver Hein und der Abgang von Cheftrainer Michael Wimmer prägten das Jahr. Philipp Hausner führt den Jahn inzwischen als alleiniger Geschäftsführer und verantwortet die strategische Ausrichtung aller acht Abteilungen. Er legt besonderen Wert auf eine enge Verzahnung von Profifußball, Nachwuchsarbeit, Vermarktung und Kommunikation. Mit Günter Hödl übernahm ein früherer Jahn-Spieler den Vorsitz im Vorstand. Begleitend schloss der Verein einen fast zweijährigen Strukturprozess ab, der die institutionelle Zusammenarbeit zwischen Verein und Kapitalgesellschaft neu ordnet und Entscheidungswege vereinheitlicht.

Sportliche Steuerung: Konzept und Tagesgeschäft

Im sportlichen Bereich arbeitet der im November installierte Sportdirektor Dr. Alexander Schmalhofer an Profil und Kader. Er treibt zentrale Themen wie die Weiterentwicklung der Spielphilosophie und die Struktur im Scouting voran und trifft zugleich kurzfristige Entscheidungen im Tagesgeschäft. Cheftrainer Sascha Hildmann, bereits vor Saisonende 2025/26 verpflichtet, erfülle laut Hausner das gewünschte Anforderungsprofil: Er arbeite pragmatisch, lösungsorientiert und bringe die nötige Energie auf den Platz. Zusammen mit seinem Team soll er die vorgegebene Spielidee greifbar machen.

Daten, KI und das Auge der Scouts

Der Jahn setzt im Scouting stärker auf Datenanalysen und Künstliche Intelligenz. Ziel ist es, Spielerprofile zu identifizieren, die fachlich und menschlich zum Ansatz und zur Region passen. Live-Beobachtungen bleiben dabei ein fester Bestandteil. Die Mischung aus technologischer Auswertung, klaren Profilen und persönlicher Einschätzung soll ein belastbares Kollektiv formen. Parallel unterstreicht Philipp Hausner den wirtschaftlichen Kurs: „Wir sind wirtschaftlich absolut gesund und jederzeit handlungsfähig – und das in einer 3. Liga, die viele Clubs durch strukturelle Verluste finanziell enorm stresst. Aus dieser Solidität heraus erarbeiten wir uns gezielt Fortschritte, wie wir es uns im diesjährigen Jahresmotto “Fortschritt erarbeiten” vorgenommen haben.“ Dazu zählt er auch eine KI-Offensive in Verwaltung und Vermarktung sowie die Veröffentlichung des ersten Nachhaltigkeitsberichts in diesem Jahr.

Leistungszentrum rückt näher

Beim Neubau des Leistungszentrums sieht der Geschäftsführer den Klub in der Zielgeraden der Bauleitplanung. Der Jahn erwartet im August oder September den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan und damit Baurecht. Treffen die Gremien zügig die erforderlichen Entscheidungen, kann die Realisierung noch in diesem Jahr beginnen. Das Projekt gilt intern als größte Infrastrukturentscheidung der Vereinsgeschichte und soll die Nachwuchsförderung langfristig absichern.

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Die inhaltlichen Schwerpunkte für die kommende Saison fasst Philipp Hausner in einer ambitionierten, mutigen und positiven Ausrichtung zusammen. Der Club hält an seiner Vision fest und will die in den vergangenen Monaten erarbeiteten strukturellen Schritte nun auf dem Platz und in der Organisation sichtbar machen. Das vollständige Sommerinterview erscheint in der nächsten Print-Ausgabe der Jahnzeit und zusätzlich online auf der Vereinswebsite.

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