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Kreisklasse West: Dießfurt und Neusorg ziehen davon

Weiden. Der FC Dießfurt kann auch am 19. Spieltag nicht gestoppt werden. Und auch Neusorg festigt den Relegationsplatz zwei mit einem Derbysieg.

Kreisklasse West: Dießfurt und Neusorg ziehen davon

1:0 für Schwarzenbach (blau) durch Alexander Sparrer (16.). Foto: Dagmar Nachtigall

Kreisklasse West, 19. Spieltag

Samstag, 21.03.2026

SV Neusorg – SV Riglasreuth 2:0 (1:0)

Im Derby am Samstag zeigte der SV Neusorg von Beginn an eine konzentrierte Leistung und übernahm direkt die Kontrolle über das Spielgeschehen. Die Hausherren hatten mehr Ballbesitz und bestimmten das Tempo, konnten sich zunächst jedoch keine klaren Torchancen erarbeiten. Kurz vor der Halbzeit dann die verdiente Führung: Simon Heser erlöste seine Mannschaft mit einem trockenen, flachen Abschluss in die Ecke zum 1:0. Mit dieser Führung ging es auch in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Neusorg weiterhin stabil. Defensiv stand man sicher und ließ kaum etwas zu, während im Spiel nach vorne oft nur der letzte Pass fehlte. In der 59. Minute erhöhte Raphael Herold auf 2:0, als er einen Abpraller des gegnerischen Torhüters mit einer sehenswerten Grätsche über die Linie drückte. Kurz darauf hatte Riglasreuth die große Chance zum Anschluss doch ein Schuss ging an die Querlatte. In der Schlussphase spielte der SV Neusorg die Partie souverän zu Ende, ließ nichts mehr anbrennen und sicherte sich einen insgesamt verdienten Derbysieg. Neusorgs Trainer Patrick Müller zum Spiel: „Das war heute eine konzentrierte Leistung meiner Jungs. Im Offensivspiel haben uns teilweise die Ideen gefehlt, aber Einsatz und Einstellung haben absolut gepasst. Defensiv standen wir sehr sicher – unter dem Strich ein verdienter Sieg, mit dem wir unseren zweiten Platz bestätigen.“

Sonntag, 22.03.2026

SG DJK Seugast/FC Schlicht II – SV Wildenreuth 3:2 (1:1)

Die SG DJK Seugast/FC Schlicht II hat sich in einer engen Partie mit 3:2 (1:1) gegen den SV Wildenreuth durchgesetzt. „Am Ende ein knappes Ding“, resümierte SG-Trainer Florian Weiß, der vor allem die Chancenverwertung seiner Mannschaft kritisch sah: „Wir hätten es uns deutlich leichter machen können.“ Die Hausherren erwischten den besseren Start und gingen früh durch Ersin Tiryaki in Führung. Wildenreuth zeigte sich jedoch effektiv und nutzte seine erste Möglichkeit durch Jonas Häupler zum Ausgleich. Nach der Pause sorgte David Smolak mit einem Doppelpack für die Vorentscheidung zum 3:1. Doch trotz weiterer Chancen versäumte es Seugast, den Vorsprung auszubauen. Stattdessen brachte Daniel Hofmann die Gäste noch einmal heran.

In der Schlussphase wurde es dadurch nochmals spannend, doch Seugast rettete den knappen Vorsprung über die Zeit. „Respekt an Wildenreuth, sie haben sich nie aufgegeben“, so Weiß, der den Sieg dennoch als verdient bezeichnete. Auf Seiten der Gäste zeigte sich Trainer Thomas Bayer enttäuscht: „Ein Unentschieden wäre definitiv drin gewesen.“ Nun richtet sich der Fokus auf das kommende Heimspiel, um wichtige Punkte im Abstiegskampf zu sammeln.

VfB Mantel – SV 08 Auerbach II 3:0 (3:1)

Der VfB Mantel hat gegen den SV 08 Auerbach II einen 3:1-Heimsieg eingefahren und dabei vor allem in der ersten Halbzeit überzeugt. Die Mannschaft von Trainer Michael Nordgauer legte furios los und stellte früh die Weichen auf Sieg. Bereits in der 12. Minute brachte Lukas Kasten die Gastgeber in Führung. Andreas Mark erhöhte in der 29. Minute, ehe Patrick Stubenvoll nur wenig später auf 3:0 stellte (33.). Mantel präsentierte sich in dieser Phase äußerst effektiv und nutzte die Fehler der Gäste konsequent aus.

Nach dem Seitenwechsel schaltete der VfB einen Gang zurück, während Auerbach deutlich engagierter auftrat. In der 55. Minute verkürzte Sascha Dennstädt per Foulelfmeter auf 1:3. Weitere Chancen blieben jedoch ungenutzt oder wurden vom Manteler Schlussmann vereitelt. „Wir haben zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten gespielt“, resümierte Auerbachs Trainer Andreas Trenz. Während die erste Hälfte von individuellen Fehlern geprägt war, zeigte sich seine Mannschaft nach der Pause deutlich verbessert. Am Ende blieb es jedoch beim verdienten Heimsieg für Mantel.

WITRON – Osterferien
WITRON – Osterferien
SV Hahnbach II – SV Immenreuth 6:1 (4:0)

Der SV Hahnbach hat beim klaren 6:1-Heimsieg gegen den SV Immenreuth ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Von Beginn an dominierten die Gastgeber das Geschehen und ließen dem Gegner kaum eine Chance. Bereits in der 4. Minute eröffnete Simon Dehling den Torreigen. In der Folge spielte sich Hahnbach in einen Rausch: Sebastian Rohut (18.), erneut Dehling (35.) und Cilian Graf per Foulelfmeter (43.) sorgten bereits vor der Pause für klare Verhältnisse. „Wir sind von Beginn an gut ins Spiel gekommen und hatten vor allem in der ersten Hälfte eine starke Chancenverwertung“, erklärte Trainer Christian Gäck.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Hahnbach spielbestimmend. Rohut (59.) und Patrick Höllerer (79.) erhöhten, dazwischen war es Thomas Kneissl, der für den Ehrentreffer für Immenreuth sorgte (76.). „Wir hatten über die gesamte Spielzeit die Kontrolle und haben auch in der Höhe verdient gewonnen“, so Gäck weiter. Gästetrainer Matthias Müller zeigte sich dagegen enttäuscht: „Eine verdiente Niederlage, auch in dieser Höhe. Hahnbach war uns in allen Belangen überlegen.“

DJK Ebnath – FC Dießfurt 1:4 (1:2)

Die DJK Ebnath hat sich dem Tabellenführer FC Dießfurt mit 1:4 geschlagen geben müssen, verkaufte sich dabei jedoch über weite Strecken teuer. Trotz engagierter Leistung und großem Kampf fiel das Ergebnis am Ende etwas zu deutlich aus. Die Gäste gingen früh in Führung: Nach einer scharfen Hereingabe verpasste die Ebnather Defensive die Klärung, Simon Schmid nutzte dies zum 0:1. Ebnath zeigte jedoch eine starke Reaktion und kam durch Lukas Eichhorn zum verdienten Ausgleich, dessen Schuss über den Pfosten den Weg ins Tor fand. Kurz vor der Pause schlug Dießfurt erneut zu – Tim Arnold stellte auf 2:1.

Nach dem Seitenwechsel hatte Ebnath seine beste Phase. „Wir waren näher am 2:2 als Dießfurt am 3:1“, so Trainer Johannes Reiß. Doch erneut nutzten die Gäste ihre Qualität: Andreas Brüderer traf sehenswert per Freistoß zum 3:1. In der Schlussphase öffnete Ebnath die Defensive, was Ondrej Strutzka zum 4:1-Endstand ausnutzte. „Wir haben vieles richtig gemacht, aber durch individuelle Fehler verloren“, resümierte Reiß. Dießfurts Henry Schraml sprach von einem verdienten Sieg, durch den sein Team weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze bleibt.

TSV Pressath – SVSW Kemnath 4:0 (2:0)

Der TSV Pressath hat nach dem Auswärtssieg in Königstein eindrucksvoll nachgelegt und den SVSW Kemnath mit 4:0 bezwungen. Gegen den favorisierten Gegner zeigte die Mannschaft von Trainer Daniel Käß eine starke und disziplinierte Leistung und sicherte sich hochverdient drei wichtige Punkte im Abstiegskampf. „Wir wussten, dass wir auch eigene Ballbesitzphasen brauchen, um gegen Kemnath bestehen zu können“, erklärte Käß nach der Partie. Genau das setzte sein Team konsequent um. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase brachte Rückkehrer Matthias Braun die Gastgeber in der 35. Minute in Führung. Kurz vor der Pause erhöhte Korbinian Fischer auf 2:0. „Taktisch haben wir alles umgesetzt und uns immer wieder gute Chancen erarbeitet“, so Käß.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Pressath die spielbestimmende Mannschaft. Benedikt Franz (70.) und erneut Braun (83.) sorgten für den deutlichen Endstand. Defensiv agierte der TSV konzentriert und ließ kaum Möglichkeiten zu. „Das sind für uns Bonuspunkte, aber wir bleiben hungrig“, betonte Käß. Auf der Gegenseite zeigte sich Kemnaths Trainer Tobias Gradl deutlich enttäuscht: „Pressath hat es super gemacht, der Sieg ist auch in der Höhe verdient. Wir haben heute alles vermissen lassen, was man für ein Fußballspiel benötigt. Harte Arbeit schlägt Talent, wenn Talent nicht hart arbeitet.“

SC Schwarzenbach – TSV Königstein II 1:1 (1:1)

Im Kellerduell trennten sich der SC Schwarzenbach und der TSV Königstein II mit 1:1. Für den neuen SCS-Trainer Sebastian Urban reichte es damit nicht zum erhofften ersten Dreier – trotz einer starken ersten Halbzeit seiner Mannschaft. Die Gastgeber legten furios los und gingen bereits in der 8. Minute durch Alexander Sparrer in Führung. In der Folge dominierte Schwarzenbach das Geschehen, erspielte sich zahlreiche hochkarätige Chancen, ließ diese jedoch ungenutzt. „Wir müssen da mindestens drei oder vier Tore machen“, haderte Urban. Stattdessen fiel mit der letzten Aktion vor der Pause der Ausgleich durch Michael Pirner.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichenere Partie mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. „Da war es eher ein typisches Unentschieden-Spiel“, so Urban. Beide Teams hatten noch Chancen auf den Lucky Punch, konnten diese aber nicht nutzen. Königsteins Trainer Bernd Schmidt lobte vor allem seinen Torhüter Felix Hering, „der einen Sahnetag erwischt hat“. Am Ende zeigte er sich mit dem Punkt zufrieden – auch wenn dieser im Abstiegskampf beiden Mannschaften nur bedingt weiterhilft.