Kreisliga Nord: Der Spieltag starte am Freitag unter Flutlicht
Kreisliga Nord: Der Spieltag starte am Freitag unter Flutlicht
Kreisliga Nord, 15. Spieltag – Vorbericht
Freitag, 30.10.2026
FC Vorbach – FC Weiden-Ost II
Genau die gleiche Ansetzung gab es in dieser Saison bereits einmal. Aufgrund von Terminschwierigkeiten tauschten beide Mannschaften nun das Heimrecht, auch das Hinspiel fand in Vorbach statt. Beim ersten Aufeinandertreffen holten sich die Ostler mit einem 4:0-Erfolg die Punkte. Nun soll es anders laufen, wenngleich auf dem kleinen B-Platz in Vorbach sehr viel dem Zufall überlassen bleiben könnte.
Vorbachs Trainer Manuel Lautner dazu: „Am Freitag startet für uns die Rückrunde im Spiel gegen Weiden-Ost II. Das Hinspiel haben wir verdient mit 4:0 verloren. Weiden-Ost war spielerisch sehr, sehr stark. Freitag, denke ich, wird es ein anderes Spiel werden. Spielen unter Flutlicht. Und wir werden auf jeden Fall alles reinhauen, um am Freitag was Zählbares in Vorbach zu lassen. Das ist unser Ziel, und dafür werden wir am Freitag kämpfen.“
Weiden-Ost ist aktuell im Mittelfeld der Tabelle und hat am letzten Spieltag ein respektables 1:1 in Erbendorf geholt. Trainer Tim Schlesinger dazu: „Freitagabend um 19:15 Uhr in Vorbach auf dem B-Platz. Da gibt’s angenehmere Aufgaben. Mehr kann ich hierzu nicht sagen – wir lassen es auf uns zukommen.“ (Hinspiel 0:4)
Samstag, 31.10.2026
SC Eschenbach – TSV Eslarn
Beim Tabellenletzten aus Eschenbach hatte man nach dem Erfolg in Pleystein wieder Mut gefasst, wurde aber am letzten Spieltag in Altenstadt wieder auf den Boden der Tatsachen geschickt. Dass in der aktuellen Situation nur Siege helfen, weiß man in der Russweiherstadt auch.
Spielertrainer Benjamin Scheidler dazu: „Uns ist die schwierige Tabellensituation bewusst, aber wir werden uns nicht aufgeben und bis zum Schluss dagegenhalten. Gegen Eslarn wollen wir als Mannschaft auftreten, die bereit ist, alles füreinander zu investieren. Wir müssen die Zweikämpfe annehmen, Leidenschaft zeigen und über 90 Minuten geschlossen kämpfen. Wir haben nichts zu verschenken und wollen beweisen, dass wir uns noch lange nicht geschlagen geben. Jetzt gilt es, auf dem Platz eine Reaktion zu zeigen und gemeinsam alles für die drei Punkte zu tun.“
Auf Seiten der Gäste will man die kleine Serie zum Ende der Hinrunde weiterführen. Dazu Spielertrainer Peter Rackl: „Wir sind seit drei Spielen ungeschlagen und wollen diese Serie unbedingt ausbauen. Unabhängig von der Tabellensituation werden wir Eschenbach nicht unterschätzen. Unser Anspruch ist klar: Wir wollen das Spiel von Beginn an bestimmen, unsere Qualität auf den Platz bringen und die drei Punkte holen.“ (Hinspiel 0:5)
ASV Haidenaab – SV Altenstadt/WN.
In Oberfranken ist man immer noch nicht so recht zufrieden mit der Tabellensituation. Man steht auf dem 10. Tabellenplatz, hat aber nur einen Zähler Vorsprung vor dem ersten Relegationsplatz. Deswegen will man gegen den starken Aufsteiger aus Altenstadt möglichst dreifach punkten, und dies wieder mit Michael Kaufmann an der Seitenlinie.
Trainer Michael Kaufmann: „Nach dem ungeplanten spielfreien Wochenende steht nun das Duell mit einer Art ‚Mannschaft der Stunde‘ an. Altenstadt hat gerade im Spiel nach vorne enorme Qualität. Ogbonnaya bringt brutales Tempo mit, Zogaj mit allen Wassern gewaschen und selbst extrem torgefährlich, Zaus immer stabiler – das wird ein brutal hartes Match gegen einen Gegner, bei dem viel klappt aktuell… Aber gerade zu Hause wollen wir vor der Winterpause noch maximal punkten. Auch wir haben Qualitäten, die wir einfach auf den Platz bringen müssen. Ich selber freu mich einfach nur, endlich wieder aktiv an der Linie dabei sein zu können. Wir müssen mit mehr Selbstvertrauen da raus und 90 Minuten unser Ding durchziehen… dann ist es für mich auch nicht so wichtig, WER am Platz steht, für mich zählt viel mehr das WIE!“
In Altenstadt ist man mehr als zufrieden mit den gezeigten Leistungen, vor allem auf heimischem Gelände. Nun soll es auch auf fremdem Geläuf gut laufen, deswegen strebt man in Haidenaab die Punkte an. Trainer Marvin Häffner dazu: „Am kommenden Samstag treffen wir auf Haidenaab! Letzte Woche war Haidenaab spielfrei zwecks des Wetters und wir konnten im Flow bleiben, da wir gespielt haben! Das könnte uns eventuell zugute liegen! Nichtsdestotrotz wird es Samstag ein ganz schweres Auswärtsspiel für uns! Wir wollen genauso auftreten wie die letzten Spiele und auch auswärts genauso uns präsentieren, wie wir es zuhause machen! Mit Scherm haben sie in ihrer Offensive einen Spieler, wo wir extrem aufpassen müssen! Die Woche werden wir uns bestens wieder darauf vorbereiten und wollen wieder schönen Fußball spielen und schauen, dass wir auch in Haidenaab punkten!“ (Hinspiel 2:2)
SpVgg Trabitz – TSV Pleystein
Mit dem TSV Pleystein empfängt die hochgehandelte Mannschaft aus Trabitz einen Gegner, der ihnen im Hinspiel beim 1:1 Paroli geboten hatte. Deswegen ist man in Trabitz gewarnt.
Christian Recht dazu: „Mit dem TSV Pleystein haben wir aus dem Hinspiel noch etwas gutzumachen. Das allein sollte Motivation genug sein, von Beginn an mit der nötigen Konzentration und Entschlossenheit aufzutreten. Unter der Woche wurde trotz einiger personeller Einschränkungen gut und intensiv trainiert. Bis auf zwei bis drei Ausfälle können wir voraussichtlich auf einen nahezu vollständigen Kader zurückgreifen. Mit dem bisherigen Saisonverlauf sind wir sehr zufrieden. Trotzdem wissen wir, dass wir uns darauf nicht ausruhen dürfen. Wir wollen unsere Serie weiter ausbauen, den Druck auf den Spitzenreiter hochhalten und vor allem unsere Heimstärke erneut unter Beweis stellen. Unser Ziel ist ganz klar, die drei Punkte in Trabitz zu behalten. Dabei hoffen wir natürlich wieder auf die zahlreiche und lautstarke Unterstützung unserer Zuschauer. Die Jungs haben sich das mit ihren bisherigen Leistungen absolut verdient!“
In Pleystein ist man nach einem guten Start in die Saison etwas abgefallen und steht aktuell auf einem Relegationsplatz. Daniel Vater dazu: „Für uns eigentlich ein leichtes Spiel, denn wir sind krasser Außenseiter. Wir wollen unsere Tugenden, Kampf und Teamgeist auf den Platz bringen und dann schauen, was dabei herauskommt. Mehr gibt es zum Spiel eigentlich nicht zu sagen.“ (Hinspiel 1:1)
FC Tremmersdorf-Speinshart – SV Kulmain
Besser könnte die Kurve bei den Gastgebern aktuell nicht laufen. Mit mehreren Siegen, unter anderem gegen Spitzenreiter Grafenwöhr, hat man sich in Tremmersdorf wieder in das vordere Drittel der Tabelle geschoben.
Trainer Robert Schäffler dazu: „Trotz einiger angeschlagener Spieler zeigen meine Jungs in den vergangenen Wochen gute Leistungen auf dem Platz. Jetzt gilt es, in den letzten drei Wochen vor der Winterpause noch einmal auf die Zähne zu beißen, alle Kräfte zu mobilisieren und alles zu geben, um sich eine gute Ausgangslage für die Winterpause zu erarbeiten. Mit dem SV Kulmain erwartet uns am Wochenende eine Mannschaft, die man keinesfalls unterschätzen darf. Das haben auch die vergangenen Duelle gezeigt. Gleichzeitig wissen wir, wozu wir insbesondere vor heimischer Kulisse in der Lage sind. Unser Ziel ist es daher, auch weiterhin zu Hause ungeschlagen zu bleiben und die nächsten drei Punkte am Samstag in Tremmersdorf zu behalten. Im Namen der gesamten Mannschaft auch nochmal ein Danke an unsere Fans, die letzte Woche bei Regen und Wind zahlreich in Dießfurt waren und auch in den letzten Wochen immer supportet haben.“
In Kulmain steht man zwar im Mittelfeld, hat aber nur zwei Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz. Florian Greger: „Nachdem unser letztes Heimspiel gegen die SpVgg Trabitz aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes ausgefallen ist, steht am kommenden Samstag die Auswärtspartie beim FC Tremmersdorf an. Der FC spielt als aktueller Tabellendritter eine sehr gute Saison und ist derzeit gut in Form. Das Hinspiel konnten wir mit 1:0 für uns entscheiden. Auch diesmal erwartet uns eine schwierige Aufgabe. Wir wollen möglichst unbeschwert und mit dem notwendigen Selbstvertrauen auftreten. Uns ist bewusst, dass wir kämpferisch dagegenhalten müssen. Dann werden wir sehen, was für uns möglich ist.“ (Hinspiel 0:1)
SV TuS/DJK Grafenwöhr – FC Dießfurt
Derbyzeit in Grafenwöhr. Der Tabellenführer der Kreisliga empfängt den Nachbarn und Spielpartner aus Dießfurt. Im Hinspiel konnte man dabei überzeugen und einen klaren Sieg herausschießen. Dies soll nun auch im Rückspiel so sein.
Trainer Turan Bafra dazu: „Dießfurt ist auch so wie eine Wundertüte: Wenn Personal da ist, können sie jeder Mannschaft wehtun, und wenn sie ein paar angeschlagene Spieler haben, tun sie sich hart. Ich weiß nicht, wie sie beieinander sind. Was meine Mannschaft angeht: Wir haben im Training gestern ein bisschen angezogen, ganz klar, hatten ja auch frei, wir werden uns dann am Donnerstag schön auf das Spiel fokussieren. Wir sind gewillt, bis zur Winterpause unsere vier Spiele durchzuziehen, wenn natürlich das Wetter mitmacht, und wir wollen auch jetzt am Wochenende den 13. Sieg und einen guten Start in die Rückrunde. Kadertechnisch, ja, die zwei Langzeitverletzten, mittlerweile sind es ja drei durch Marcel Pfab. Ansonsten steht jeder zur Verfügung. Die zweite Mannschaft ist spielfrei, sodass wir auch von der Bank her sehr gut aufgestellt sind. Und unser Ziel ist es, am Samstag drei Punkte zu Hause einzufahren.“
Henry Schraml vom FCD dazu: „Nach zwei Niederlagen gegen die Spitzenteams Trabitz und Tremmersdorf muss der FC Dießfurt zum Spitzenreiter nach Grafenwöhr. Es ist quasi das einzige richtige Derby. Wenn man in Grafenwöhr bestehen will, muss der Wille für den absoluten Einsatz da sein. Man hat ja eigentlich nichts zu verlieren. Außerdem haben Derbys eigene Gesetze. Die Personaldecke wird sich momentan nicht verbessern. Wer auf dem Platz steht, ist aber egal. Es braucht auf jeden Fall die absolut höchste Einstellung und Bereitschaft in den Zweikämpfen.“ (Hinspiel 4:0)
TSV Reuth – TSV Erbendorf
Das nächste Derby steht in Reuth an, wenn der Nachbar aus Erbendorf kommt. Diese beiden Mannschaften haben bereits viele Schlachten in der Kreisliga ausgefochten und kennen sich daher sehr gut.
Reuths Spielertrainer Martin Bächer: „Nach zwei Auswärtsspielen dürfen wir wieder zu Hause antreten. Wir wollen nach dem Teilerfolg in Eslarn nachlegen, um weiterhin über dem Strich zu bleiben. Erbendorf spielt bislang eine starke Saison, sie haben seit dem letzten Aufeinandertreffen nur einmal verloren. Es ist bekannt, was auf uns zukommt.“
In Erbendorf steht man zwar im vorderen Drittel der Tabelle, doch Trainer Roland Lang ist nicht immer zufrieden mit den gezeigten Leistungen seiner Spieler. „Das Derby steht an, wir wollen natürlich siegreich aus dem Derby rausgehen, wir sind uns der Schwere der Aufgabe bewusst. Was wir besser machen müssen gegenüber der letzten Woche, ist eindeutig die Chancenverwertung. Also wenn man vier- oder fünfmal alleine 1 gegen 0 auf den Torwart läuft, muss man einfach mindestens ein Tor machen und nicht null, und wenn man mehrfach 2 auf 1 auf den letzten Abwehrspieler läuft, muss eigentlich auch ein Tor passieren. Das müssen wir unbedingt besser machen, das war auch der Schwerpunkt der Trainingswoche, und ansonsten wollen wir wieder anfangen, wieder eine Serie zu starten. Auch das Umschalten nach hinten, um dem Gegner die Räume eng zu machen, stand ebenfalls auf dem Trainingsplan.“ (Hinspiel 1:5)




