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Brauerei Winkler in Amberg: Das neue alkoholfreie Helle ist ein absolutes Geschmackserlebnis

[Advertorial] Amberg. Die Amberger Traditionsbrauerei Winkler hat ihr alkoholfreies Helles auf den Markt gebracht. Dank eines modernen Verfahrens überzeugt es mit erfrischend vollem Biergeschmack.

Brauerei Winkler in Amberg: Das neue alkoholfreie Helle ist ein absolutes Geschmackserlebnis

Brauereichef Maximilian Winkler hat für die Herstellung des alkoholfreien Biers eine mobile Osmoseanlage anfertigen lassen. Foto: Theo Kurtz

Alkoholfreies Bier boomt. Ein Trend, dem sich auch die kleine Traditionsbrauerei Winkler in Amberg nicht entziehen kann. Doch wie man in dem Familienbetrieb das Thema umgesetzt hat, ist mehr als bemerkenswert. Maximilian Winkler (35), der in der vierten Generation die Geschicke des Unternehmens lenkt, hat sich für das hochmoderne Umkehrosmoseverfahren bei der Herstellung entschieden. Die richtige Entscheidung, wie die Verkaufszahlen beweisen. Das Bier schmeckt den Verbrauchern. Kein Wunder: „Es kommt sehr nah an unser original Helles heran“, freut sich der junge Brauereichef.

Keine zweite mobile Anlage in Deutschland

Bundesweit gerade mal in einer Handvoll Brauereien wird mit dieser Methode dem Gerstensaft der Alkohol entzogen. Die Vilsstädter gehören dazu. Winkler hat aber noch eins draufgesetzt. Er hat eine mobile Anlagenvariante in Auftrag gegeben. Eine Sonderanfertigung, die es in Deutschland kein zweites Mal gibt. 

Alkoholfreies Helles überholt Weizen und Pils

Seit wenigen Monaten ist das Bier ohne Umdrehungen im Handel. Und es hat sich in kürzester Zeit zum Renner entwickelt. Neun verschiedene Biersorten werden bei Winkler abgefüllt. Und das alkoholfreie Helle rangiert hinter dem klassischen Hellen jetzt schon in der Kundengunst auf Rang zwei, noch vor dem Weizen und dem Pils.

Nach rund einem Dutzend Probeläufen haben die drei Winkler-Braumeister Lukas Götz, Maximilian Winkler und Jonas Huber (von links) den alkoholfreien Geschmackstreffer gelandet. Foto: Brauerei Winkler

„Schon seit etwa sechs Jahren beschäftigten wir uns schon mit dem Thema“, erzählt der Brauereichef. Aber die bisher übliche Methode, nämlich die Hefegärung zu stoppen, um so die Alkoholbildung frühzeitig zu unterbrechen, überzeugten ihn und seine beiden Mit-Braumeister Jonas Huber und Lukas Götz nicht. Da ein Großteil des Malzzuckers nicht vergoren wird, bleibt im Bier viel Restzucker übrig. „Es war uns zu süß und erinnerte mehr an ein Malzgetränk.“ Das war nichts für die empfindlichen Geschmacksnerven des Braumeister-Trios. Aber die ersten Gärstopp-Versuche waren trotzdem nicht für Katz. Entstanden ist nämlich so das alkoholfreie Biermischgetränk NaturRadler 0,0%.

Das Winkler Hell Alkoholfrei hat die Geschmacksnerven der Kunden getroffen. Foto: Brauerei Winkler

Vor gut zwei Jahren rückte dann das neuartige Osmoseverfahren immer mehr in den Fokus. Dabei wird der Gerstensaft ganz normal fertig gebraut und vergoren. In einem nächsten Schritt wird das Bier mit hohem Druck und bei kühlen Temperaturen durch eine feine, halbdurchlässige Membran gepresst, die nur das Wasser und die kleineren Alkohol-Moleküle durchlässt. Wertvolle Inhaltsstoffe hingegen, wie Proteine oder Aromastoffe werden als Konzentrat zurückgehalten und später mit Wasser versetzt. Fertig ist das alkolholfreie Bier.

Kooperationspartner gefunden

Dass die Anlage nicht in der Brauerei fest installiert wurde, sondern einen mobilen Charakter bekam – dafür waren betriebswirtschaftliche Gründe ausschlaggebend. „Für uns alleine hätte sich diese Anschaffung kaum gelohnt“, erzählt er. Interessant wird es aber dann, wenn man sie an andere Brauereien ausleiht. Die ersten Kooperationspartner hat Winkler schon gewinnen können. Ein Modell, das in der Branche übrigens auf großes Interesse stößt. Erst vor Kurzem stellte es Maximilian Winkler Vertretern der bayerischen Privatbrauereien vor.

Stammtisch wählt Winklers Alkoholfreies Helles auf Platz eins

Nicht weniger als ein Dutzend Probeläufe waren notwendig, bis die Braumeister mit dem Ergebnis ihres Alkoholfreien zufrieden waren. Und sie haben, wie die ersten Verkaufszahlen belegen, damit wirklich den Geschmack der Kunden getroffen. Das neue Getränk hat auch schon seinen ultimativen Härtetest bestanden. Die 14 Mitglieder eines Stammtisches hatten einen Abend lang die unterschiedlichsten alkoholfreien Biere blind verkostet. Der eindeutige Sieger war: „Winkler Hell Alkoholfrei.“

Brauerei Winkler in Amberg: Brautradition seit über 400 Jahren

Alles begann als die „Weißbräugesellschaft“ am 7. Mai 1617 ein Grundstück in der Oberen Nabburger Gasse erwarb, um darauf das Brauhaus zu errichten, in dem auch heute noch die Biere der Brauerei Winkler gebraut werden. Das sogenannte „Weiße Brauhaus Amberg“ war wie eine moderne Aktiengesellschaft mit Teilhabern, Vorsitzenden, Aufsichtsrat und Kontrollgremien aufgebaut. Kurfürst Friedrich V.  (besser bekannt als Winterkönig) verlieh am 26. Oktober 1617 persönlich das Braurecht und begründete damit unsere lange Brautradition. Explizit war in der „Weissenbier undt Bräuordnung“ das Brauen von Weizenbier eingeschlossen.

Bereits Mitte des 17. Jahrhunderts hatte sich die Weißbräugesellschaft zur größten Braustätte Ambergs entwickelt. Die dort gebrauten Weizenbiere waren auch überregional beliebt: Jede Woche gingen unter anderem zwei „Bierzüge mit mehreren Fässern“ nach Nürnberg und an den Herzog von Württemberg und bald war mehr als die Hälfte der Amberger Hausbesitzer an der Gesellschaft beteiligt.

Umbenennung in „Bürgerbräu Amberg“

Erst als im 18. Jahrhundert wieder zunehmend (untergäriges) Braunbier statt des obergärigen „Weißen“ Bieres getrunken wurde wandelte sich langsam das Bild. Doch auch nach dem Ende des Kommunbraurechts 1807 wurde das Sudhaus noch genossenschaftlich von mehreren Brauereien und Wirten benutzt. Im 20. Jahrhundert schließlich erfolgte die Umbenennung in „Bürgerbräu Amberg“.

Seit 1913 im Besitz der Familie Winkler

Am 22. Januar 1913 kaufte der Bierbrauer Josef Winkler Geschäftsanteile am Kommunbrauhaus sowie die Gaststätte in der Unteren Nabburger Straße 34, in der sich auch heute noch der Winkler BräuWirt befindet.

Seit 2016 ist mit Maximilian Winkler die vierte Generation in der Familienbrauerei aktiv. Er hatte zuvor Brauwesen und Getränketechnologie in Weihenstephan studiert und durch mehrere Aufenthalte bei Brauereien im In- und Ausland Erfahrung sammeln können.

Heute stellt sich die Brauerei Winkler als modern eingerichtete Privatbrauerei dar, die sich ihrer Wurzeln und der „Alt Amberger Brautradition“ bewusst ist, aber vor allem mit Zuversicht in die Zukunft blickt. (Quelle: Homepage der Brauerei Winkler, www.brauerei-winkler.de)