Kreisliga Nord: Die Rückrunde beginnt mit einer ungewöhnlichen Spielabsage
Kreisliga Nord: Die Rückrunde beginnt mit einer ungewöhnlichen Spielabsage
Kreisliga Nord, 14. Spieltag
Sonntag, 25.10.2026
TSV Erbendorf – FC Weiden-Ost
Die Gastgeber stehen in der Tabelle auf einem sehr guten Platz und wollen diesen gegen den starken FC Weiden-Ost verteidigen. Da der TSV zu Hause noch ungeschlagen ist, darf man auch auf die drei Zähler hoffen. Trainer Roland Lang sagt: „Nach einer guten Vorrunde wollen wir jetzt in der Rückrunde anknüpfen. Zuletzt haben wir spielerisch das eine oder andere Mal nicht das gebracht, was wir eigentlich können, aber insgesamt, auch was das Verteidigen anbelangt, haben wir das gut gemacht. Wir wollen an die Heimspiele anknüpfen, die waren bis jetzt meistens sehr gut, und erfolgreich in die Rückrunde starten.“ Personell sehe es Stand heute recht ordentlich aus, einige Spieler seien allerdings erkältet. Man hoffe, dass sie bis Sonntag wieder fit sind.
Gästetrainer Tim Schlesinger zollt dem Gegner Respekt: „Erbendorf ist zu Hause noch ohne Punktverlust, das ist natürlich schon eine sehr starke Bilanz. Personell bleibt die Situation bei uns weiterhin äußerst angespannt. Stand jetzt haben wir für das Wochenende gerade einmal sieben Spieler, die zumindest ansatzweise fit sind.“ (Hinspiel 2:3)
SV Kulmain – SpVgg Trabitz
Nach Kulmain kommt die ambitionierte Mannschaft aus Trabitz, die den Aufstieg fest im Blick hat. Die Gastgeber wollen dagegenhalten und alles versuchen, um möglichst zu punkten. Florian Greger sagt: „Am kommenden Wochenende starten wir zu Hause gegen die SpVgg Trabitz in die Rückrunde. Mit dem Tabellenzweiten, der um den Aufstieg mitspielt, wartet eine anspruchsvolle Aufgabe auf uns. Wir können die Partie ohne großen Druck angehen und wollen mit dem Selbstvertrauen aus den vergangenen Spielen antreten. Wir wissen um die Qualität des Gegners, wollen uns aber auf unsere eigenen Stärken konzentrieren und schauen, was für uns möglich ist.“
Trabitz‘ Trainer Christian Recht zeigt sich mit der Hinrunde sehr zufrieden: „Die Mannschaft hat sich eine gute Ausgangsposition erarbeitet und liegt voll im Soll. Jetzt gilt es, unsere ungeschlagene Serie fortzusetzen, die Verfolger auf Abstand zu halten und den Druck auf den Tabellenführer weiter zu erhöhen. Dabei dürfen wir keinen Gegner unterschätzen, unabhängig von seiner Tabellenposition. Wir fahren mit viel Selbstvertrauen nach Kulmain und wollen den Erfolg aus dem Hinspiel wiederholen.“ Personell kann Trabitz bis auf den Langzeitverletzten René Wächter und ein bis zwei kleinere Fragezeichen nahezu aus dem Vollen schöpfen. (Hinspiel 0:3)
SV Altenstadt/WN – SC Eschenbach
Der Aufsteiger aus Altenstadt/WN hat eine sehr gute Vorrunde gespielt und vor allem in den Heimspielen gezeigt, was im Team steckt. Trainer Marvin Häffner sagt: „Am Sonntag geht die Rückrunde los, und wir spielen wieder zuhause in unserem Wohnzimmer. Eschenbach hat sich letzte Woche endlich belohnt und den ersten Sieg geholt. Sie haben in dieser Saison oft bewiesen, dass sie mit manchen Teams mithalten können, und werden jetzt alles daransetzen, von hinten das Feld aufzuräumen. Vor allem mit ihren erfahrenen Spielern sind sie definitiv nicht zu unterschätzen.“ Im Training wolle man analysieren, was in der ersten Halbzeit gegen Reuth nicht gut lief, und dann so auftreten wie in der zweiten Hälfte.
Eschenbachs Spielertrainer Benjamin Scheidler und der gesamte Verein waren am vergangenen Wochenende froh, endlich die ersten Punkte geholt zu haben. „Wir wollen jetzt nachlegen, wissen aber, dass uns eine unberechenbare Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern erwartet. Wir werden das Hauptaugenmerk wieder auf unsere Defensive legen und immer wieder mit Nadelstichen versuchen, Durchbrüche zu kreieren. Wenn wir die Intensität der Trainingswoche auf den Platz bringen, können wir auch in Altenstadt erfolgreich sein.“ (Hinspiel 3:2)
TSV Eslarn – TSV Reuth
Beide Mannschaften hatten sich die Vorrunde bestimmt anders vorgestellt. Besonders die Gastgeber sind durch ein Auf und Ab in den bisherigen 13 Partien gegangen. Spielertrainer Peter Rackl sagt: „Mit dem TSV Reuth erwartet uns zum Rückrundenauftakt ein Gegner, den wir auf keinen Fall unterschätzen werden. Die Tabellensituation täuscht ein wenig. Dennoch wollen wir unsere Heimstärke erneut unter Beweis stellen, von Beginn an selbstbewusst auftreten und die drei Punkte in Eslarn behalten.“
Reuths Spielertrainer Martin Bächer hat eine schwere Hinrunde hinter sich und musste mit vielen Rückschlägen kämpfen. Aktuell steht man auf einem Relegationsplatz und will natürlich nicht ohne Punkte aus der Grenzstadt abreisen. „Eslarn ist immer ein unangenehmes Pflaster. Wir müssen unbedingt den Kampf annehmen und konsequent verteidigen, dann kommt der Erfolg auch wieder zurück.“ (Hinspiel 3:2)
FC Dießfurt – FC Tremmersdorf-Speinshart
Der Aufsteiger aus Dießfurt ist nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Vorrunde ins Rollen gekommen und hat Punkte gesammelt. Ob es gegen den aktuell gut aufgelegten FC Tremmersdorf zum Punkten reicht, wird sich zeigen. Henry Schraml vom FCD sagt: „Nach der erwartbaren Niederlage gegen Trabitz trifft man im Heimspiel auf einen genauso schweren Gegner. Der FC Tremmersdorf gehört zu den vorderen Mannschaften der Kreisliga. In Trabitz hat Dießfurt nicht enttäuscht. Man hat in guter Ordnung gespielt und sehr gute Zweikampfstärke gezeigt. Das muss gegen Tremmersdorf auch vorhanden sein, dann ist man nicht ohne Chance. Das Hinspiel in Tremmersdorf bestimmte Dießfurt lange Zeit und verlor recht unglücklich. Das muss ein Ansporn sein, das wiedergutzumachen.“
Tremmersdorfs Trainer Robert Schäffler sagt: „Wir sind uns bewusst, wie schwer das Auswärtsspiel in Dießfurt wird. Dießfurt ist ein unangenehmer Gegner, der vor allem durch seine kämpferische Stärke überzeugt. Bereits im Hinspiel hat sich gezeigt, dass die Mannschaft auch spielerisch gut mithalten kann und ihren aktuellen Mittelfeldplatz in der Tabelle absolut verdient innehat.“ Personell gebe es noch einige Fragezeichen, da man aus dem Derby gegen Vorbach einige angeschlagene Spieler zu beklagen habe. (Hinspiel 3:5)
TSV Pleystein – ASV Haidenaab
Der Aufsteiger aus Pleystein ist nach einem guten Saisonstart, unter anderem mit dem Sieg in Haidenaab, etwas ins Straucheln gekommen und musste zuletzt gegen Schlusslicht Eschenbach die Punkte abgeben. Trainer Alexander Schön sagt: „Wir werden gegen Haidenaab zu Hause natürlich alles daransetzen, mal wieder drei Punkte zu holen. Das wäre für unseren Verein und die Mannschaft ganz wichtig, für die Moral und für alles. Haidenaab ist keine schlechte Mannschaft, das haben wir im Hinspiel gesehen: laufstark und kampffreudig. Wir werden gut vorbereitet und mit einer anderen Einstellung reingehen und die letzten zwei Spiele vergessen machen.“
Gästetrainer Michael Kaufmann, der nach längerer Krankheit wieder an der Seitenlinie stehen will, sagt: „Das Spiel in Kulmain ist abgehakt, der späte Ausgleich war gut für die Moral. Pleystein wird nach der Niederlage gegen Eschenbach maximal auf Wiedergutmachung aus sein. Die Niederlage im Hinspiel wurmt mich ehrlich gesagt immer noch, daher geht es auch für uns ein bisschen darum, das auszumerzen. Sie treten dort extrem robust und giftig auf. Wir müssen körperlich dagegenhalten und trotzdem eigene Akzente setzen. Für dieses Wochenende bin ich optimistisch, wieder dabei sein zu können.“ (Hinspiel 3:2)
FC Vorbach – SV TuS/DJK Grafenwöhr
Das Spiel musste abgesagt werden. Vorbachs Trainer Manuel Lautner erklärt: „Die Gemeinde hat das Sportgelände ab Samstag 22 Uhr gesperrt. Die alte Brücke nahe dem Sportplatz wird abgerissen und abtransportiert. Am Sonntag wird im Dreischichtbetrieb gearbeitet, um das Einsetzen der neuen Brücke vorzubereiten. Wir müssten alle durch die Baustelle laufen, während gearbeitet wird, und die Zufahrt für Krankenwagen ist nicht möglich. Da übernimmt die Gemeinde verständlicherweise nicht die Verantwortung und sperrt deshalb das ganze Gelände inklusive Sportheim.“




