Kreisliga Nord: Die Saison startet am Freitag
Kreisliga Nord: Die Saison startet am Freitag
Kreisliga Nord, 1. Spieltag
Freitag, 24.07.2026
18:00 Uhr: ASV Haidenaab – TSV Pleystein
Mit dem Duell zwischen dem ASV Haidenaab und Aufsteiger TSV Pleystein beginnt für beide Mannschaften die neue Kreisligasaison. Während die Gastgeber nach dem Zusammenschluss mit Kirchenpingarten in eine neue Ära starten, kehrt Pleystein nach 13 Jahren in die Kreisliga zurück und möchte sich diesmal dauerhaft etablieren.
Beim ASV Haidenaab stand die Vorbereitung ganz im Zeichen der Fusion. „Hinter uns liegt eine intensive Sommerpause. Neben dem Sportlichen mussten wir vor allem zwei Mannschaften zusammenführen“, sagt Trainer Michael Kaufmann. Zwar brauche dieser Prozess noch Zeit, dennoch sieht er sein Team auf einem guten Weg. „Wir haben in der Breite deutlich dazugewonnen und hoffen, früh den Sprung ins gesicherte Mittelfeld zu schaffen.“
Mit Pleystein erwartet Kaufmann einen unangenehmen Gegner. „Sie bringen die Aufstiegseuphorie mit und haben nichts zu verlieren. Das macht sie gefährlich.“ Besonders Offensivspieler Hartwig hebt der Haidenaaber Coach hervor.
Auch beim TSV Pleystein ist die Vorfreude auf die Rückkehr in die Kreisliga groß. „Ich freue mich riesig darauf“, sagt Trainer Alexander Schön. Die Vorbereitung sei zwar wechselhaft verlaufen, mit der Trainingsbeteiligung zeigte er sich jedoch zufrieden. Kurz vor dem Saisonstart muss der Aufsteiger allerdings einige Verletzungssorgen verkraften.
Dennoch reist Pleystein optimistisch nach Haidenaab. „Wir wissen, dass uns eine schwere Aufgabe gegen einen Top-Gegner erwartet. Aber wir wollen als Mannschaft dagegenhalten und etwas Zählbares mitnehmen.“ Das große Saisonziel formuliert Schön klar: „Nach den letzten drei Aufstiegen sind wir jeweils direkt wieder abgestiegen. Das wollen wir diesmal unbedingt verhindern.“
18:30 Uhr: SV TuS/DJK Grafenwöhr – FC Vorbach
Mit dem Duell zwischen dem SV TuS/DJK Grafenwöhr und dem FC Vorbach wird am Freitagabend die neue Kreisliga-Saison eröffnet. Die Gastgeber gehen nach einer gelungenen Vorbereitung mit viel Selbstvertrauen in die Partie, während die Gäste trotz einer durchwachsenen Vorbereitung auf einen erfolgreichen Start hoffen.
Grafenwöhrs Trainer Turan Bafra zeigt sich mit den vergangenen Wochen zufrieden. „Wir haben hart trainiert und unser Programm konsequent durchgezogen. Das Kurztrainingslager und die Testspiele haben uns weitergebracht.“ Der deutliche 9:0-Erfolg gegen den FC Freudenberg zum Abschluss sei zwar ein gelungener Abschluss gewesen, dürfe aber nicht überbewertet werden. „Gegen Vorbach wird es ein ganz anderes Spiel.“
Dennoch blickt Bafra optimistisch auf den Saisonauftakt. „Wir haben unser Spielsystem angepasst, die Neuzugänge gut integriert und die Abgänge kompensiert. Wir wollen wieder eine gute Rolle in der Kreisliga spielen, denken aber von Spiel zu Spiel. Unser Ziel ist es, die drei Punkte in Grafenwöhr zu behalten.“ Personell muss der Coach lediglich auf den verletzten Jenan Kesitovic verzichten, ansonsten steht ihm der komplette Kader zur Verfügung.
Beim FC Vorbach verlief die Vorbereitung hingegen nicht ganz reibungslos. „Sie war durchwachsen. Urlauber, Krankheiten und Verletzungen haben die Trainingsarbeit erschwert“, erklärt Trainer Manuel Lautner. Mit der Einstellung seiner Mannschaft ist er dennoch zufrieden: „Die Spieler, die da waren, haben alle hervorragend mitgezogen.“
Trotz der schwierigen Vorbereitung reist Vorbach selbstbewusst nach Grafenwöhr. „Wir wollen dort ganz sicher nicht nur Punktelieferant sein. Unser Ziel ist es, alles reinzuwerfen und etwas Zählbares mitzunehmen.“ Lautner weiß um die Qualität des Gegners, glaubt aber an die Chance seiner Mannschaft: „Uns ist bewusst, was auf uns zukommt. Gleichzeitig wissen wir aber auch, was wir können.“
18:30 Uhr: SpVgg Trabitz – SV Kulmain
Mit einem Derby unter Flutlicht startet die SpVgg Trabitz am Freitagabend in die neue Kreisliga-Saison. Vor heimischer Kulisse empfängt die Mannschaft vom neuen Trainer Daniel Liermann den SV Kulmain, der gleich zum Auftakt vor einer anspruchsvollen Aufgabe steht.
Bei der SpVgg Trabitz verlief die Vorbereitung aufgrund zahlreicher Neuzugänge, Urlauber und Verletzungen nicht ganz problemlos. Dennoch zieht Christian Recht ein positives Fazit: „Wir mussten viele neue Spieler integrieren, aber die Mannschaft ist enger zusammengerückt. Wir sind überzeugt, dass sich die Arbeit im Laufe der Saison auszahlen wird.“
Die Vorfreude auf das Derby ist groß. „Vor heimischem Publikum, unter Flutlicht und dann noch in einem Derby – auf solche Spiele freut sich jeder Fußballer“, sagt Recht. Trabitz möchte mit Leidenschaft und hoher Intensität starten: „Unser Ziel ist es, mit einer starken Mannschaftsleistung erfolgreich in die Saison zu gehen und die drei Punkte in Trabitz zu behalten.“ Bis auf Jonathan Bock steht der komplette Kader zur Verfügung.
Beim SV Kulmain verlief die Vorbereitung laut Trainer Oliver Drechsler zufriedenstellend. Zwar seien die Ergebnisse wechselhaft gewesen, mit der Trainingsbeteiligung zeigte er sich jedoch sehr zufrieden. „Über weite Strecken hatten wir mehr als 20 Spieler im Training. Die Mannschaft hat engagiert mitgezogen.“
Kurz vor dem Saisonstart musste Kulmain allerdings zwei Verletzungen verkraften. „Das ist natürlich ärgerlich, gerade mit unserem kleinen Kader“, erklärt Drechsler. Trotzdem will der Aufsteiger nicht kampflos nach Trabitz fahren. Den Gegner sieht er als eine der schwersten Aufgaben der Liga: „Trabitz gehört für mich zu den Top-Favoriten. Aber wenn wir geschlossen auftreten und kämpferisch dagegenhalten, ist eine Überraschung möglich. Wir wollen etwas Zählbares mitnehmen.“
Samstag, 25.07.2026
15:00 Uhr: FC Weiden-Ost II – TSV Erbendorf
Zum Start in die neue Kreisliga-Saison wartet auf den FC Weiden-Ost II gleich eine anspruchsvolle Aufgabe. Mit dem TSV Erbendorf gastiert eine Mannschaft, die von vielen als eines der stärksten Teams der Liga eingeschätzt wird. Beim FC Weiden-Ost II verlief die Vorbereitung aufgrund einiger Veränderungen im Kader wechselhaft. Besonders im Fokus stand dabei die Integration der eigenen U19-Spieler, die Schritt für Schritt an den Herrenbereich herangeführt werden sollen. „Die Entwicklung der Mannschaft stand für uns im Vordergrund“, erklärt das Trainerteam.
Den Gegner aus Erbendorf schätzt man beim FC Weiden-Ost hoch ein. „Der TSV ist meiner Meinung nach eines der Top-Teams der Liga. Sie verfügen über eine gute Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten, sind körperlich sehr robust und haben in der Offensive starke Individualisten,“ so FC-Trainer Tim Schlesinger. Entsprechend klar ist die Erwartung an den Saisonauftakt: „Wir müssen an unsere Bestleistung kommen, um ihnen Paroli bieten zu können. Wir werden gut vorbereitet in die Partie gehen und alles daransetzen, erfolgreich in die neue Saison zu starten.“
Auch beim TSV Erbendorf blickt man mit Zuversicht auf den Saisonbeginn. Die Vorbereitung verlief laut Trainer ordentlich, vor allem die Trainingsbeteiligung habe gestimmt. Auch die Testspiele hätten „mehr Licht als Schatten“ gezeigt. Allerdings muss der TSV zum Auftakt auf einige Spieler verzichten. Mit Kaufmann, Choffy und Kastner fallen weiterhin drei Akteure aus der Vorsaison langfristig aus. Zusätzlich kommen am ersten Spieltag einige Urlauber und beruflich verhinderte Spieler hinzu. „Dadurch können wir leider nicht komplett antreten“, so der Erbendorfer Trainer Roland Lang.
Trotz der personellen Einschränkungen erwartet der TSV ein ausgeglichenes Spiel. „Die zweite Mannschaft des FC Weiden-Ost hat bereits in der vergangenen Saison in der Kreisliga Süd eine gute Rolle gespielt. Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe.“ Damit treffen zum Saisonstart zwei ambitionierte Mannschaften aufeinander, die mit unterschiedlichen Voraussetzungen, aber dem gleichen Ziel in die neue Spielzeit gehen: möglichst erfolgreich in die Kreisliga-Runde zu starten.
17:00 Uhr: SC Eschenbach – SV Altenstadt/Wn.
Zum Start in die neue Kreisliga-Saison wartet auf den SC Eschenbach gleich eine interessante Aufgabe. Mit dem SV Altenstadt/WN. kommt ein Aufsteiger, der nach der Rückkehr in die Liga voller Selbstvertrauen und mit viel Euphorie antritt.
Die Vorbereitung des SC Eschenbach verlief laut Trainer Benjamin Scheidler insgesamt zufriedenstellend. „Die Mannschaft hat engagiert gearbeitet, gut mitgezogen und sich körperlich sowie spielerisch weiterentwickelt.“ Dabei standen weniger die Ergebnisse der Testspiele im Mittelpunkt, sondern vor allem die Entwicklung der Mannschaft. „Unser Hauptfokus lag darauf, die vielen jungen Spieler Schritt für Schritt zu integrieren, ihnen Spielpraxis und Vertrauen zu geben sowie als Team zusammenzuwachsen.“
Vor dem Saisonstart sieht Scheidler seine Mannschaft gut vorbereitet, weiß aber um die Schwere der Auftaktaufgabe. „Mit Altenstadt erwartet uns ein starker Aufsteiger, der mit viel Euphorie und Selbstvertrauen in die Liga startet. Wir müssen von Beginn an konzentriert und diszipliniert auftreten.“ Entscheidend sei, die eigenen Stärken auf den Platz zu bringen. „Wenn wir geschlossen auftreten, die nötige Intensität zeigen und unsere Qualitäten abrufen, bin ich zuversichtlich, dass wir gut in die Saison starten können.“
Auch beim SV Altenstadt/WN. herrscht vor dem ersten Spiel große Vorfreude. Trainer Marvin Häffner blickt äußerst positiv auf die Vorbereitung zurück. „Ich bin mit der Vorbereitung mehr als zufrieden. Die Trainingsbeteiligung, der Einsatz, der Kampf und die Leidenschaft waren von Anfang an da.“ Der Aufsteiger testete gegen unterschiedliche Gegner und sammelte dabei wichtige Erfahrungen. Unter anderem ging es gegen höherklassige Mannschaften wie die SpVgg Weiden II. Auch im Toto-Pokal sorgte Altenstadt erneut für positive Schlagzeilen und steht bereits in der dritten Runde. „Das spricht für die Jungs und ihre Arbeit“, betont Häffner.
Zum Abschluss absolvierte die Mannschaft noch ein Trainingslager in Innsbruck. „Die Stimmung ist super, die Jungs haben hervorragend mitgezogen und sind bereit für die neue Saison.“ Dennoch weiß auch Häffner, dass der Auftakt in Eschenbach eine anspruchsvolle Aufgabe wird. „Es wird eine schwierige Aufgabe auswärts am ersten Spieltag. Wir wollen im Training noch einmal genau ins Detail gehen und uns bestmöglich vorbereiten.“
Sonntag, 26.07.2026
15:00 Uhr: TSV Reuth – TSV Eslarn
Am Sonntag startet auch für den TSV Reuth und den TSV Eslarn die neue Kreisliga-Saison. Beide Mannschaften gehen mit Vorfreude und viel Motivation in die erste Partie, wissen aber um die Qualität des jeweiligen Gegners.
„Endlich geht es wieder los. Ich denke, jeder Spieler ist froh, dass jetzt wieder um Punkte gespielt wird“, sagt Reuths Trainer Martin Bächer vor dem Saisonauftakt. Die Vorbereitung habe ihren Zweck erfüllt, auch wenn bei einigen Spielern noch etwas Rückstand aufzuholen sei. „Es gibt noch den ein oder anderen mit Nachholbedarf, aber das wird sich in den kommenden Wochen sicherlich ausgleichen.“
Mit dem TSV Eslarn erwartet Bächer gleich einen anspruchsvollen Gegner. „Eslarn hat sich gut verstärkt und wird wieder ein richtiger Gradmesser für uns.“ Die Gastgeber wollen dabei an ihre Stärken anknüpfen und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugen.
Auch beim TSV Eslarn blickt Trainer Peter Rackl auf eine intensive Vorbereitung zurück. „Wir hatten viele schweißtreibende Einheiten. Ein Highlight war unser Trainingswochenende Mitte Juni, bei dem neben dem Sportlichen auch das Teambuilding im Mittelpunkt stand.“ Zudem lobt Rackl die Verantwortlichen für die verbesserten Rahmenbedingungen, unter anderem durch die erneuerten Kabinen am Sportgelände.
Zum Auftakt wartet mit Reuth eine schwierige Aufgabe. „Aus den letzten beiden Aufeinandertreffen wissen wir, dass es alles andere als leicht ist, in Reuth zu bestehen. Der TSV ist eine kompakte Mannschaft, die vor allem über das Teamgefüge kommt“, so Rackl. Trotzdem fährt Eslarn mit dem Ziel an, nicht mit leeren Händen zurückzukehren: „Wir wollen etwas Zählbares mitnehmen.“
Personell ist die Situation beim TSV Eslarn allerdings etwas angespannt. Hinter einigen Spielern stehen noch Fragezeichen. „Aufgrund angeschlagener Spieler ist die Entscheidung bei Rupp, Gall, Pregler und mir erst kurzfristig möglich“, erklärt Rackl.
Damit dürfen sich die Zuschauer auf einen spannenden Saisonauftakt freuen. Reuth möchte mit einem Heimsieg erfolgreich starten, während Eslarn trotz personeller Sorgen seine Qualität unter Beweis stellen und direkt die ersten Punkte einfahren will.
17:00: FC Tremmersdorf-Speinshart – FC Dießfurt
Mit großer Vorfreude startet der FC Tremmersdorf-Speinshart in seine mittlerweile zehnte Kreisligasaison in Folge. Für den Dorfverein ist diese Konstanz alles andere als selbstverständlich. In den vergangenen Jahren etablierte sich die Mannschaft regelmäßig im oberen Tabellenbereich und schnupperte mehrfach an den Aufstiegsplätzen.
Zum Saisonauftakt wartet mit dem FC Dießfurt gleich ein interessanter Gegner. Der Aufsteiger kommt mit viel Motivation in die Kreisliga und will direkt zeigen, dass er auf diesem Niveau bestehen kann. „Aus den vergangenen Duellen wissen wir, dass Dießfurt eine körperlich robuste, zweikampfstarke und kompakte Mannschaft stellt. Das wird gleich ein echter Gradmesser“, sagt Tremmersdorfs Florian Schnödt.
Die Vorbereitung verlief beim FC Tremmersdorf aufgrund einiger Verletzungen nicht ganz optimal. „Wir konnten nur selten mit dem kompletten Kader trainieren. Trotzdem freuen wir uns jetzt darauf, dass es endlich wieder um Punkte geht.“ Besonders groß ist die Vorfreude auf den Saisonstart vor heimischer Kulisse, der im Rahmen des Sommerfestes stattfindet. „Wir hoffen auf viele Zuschauer und eine tolle Atmosphäre mit unserer starken Fangemeinschaft.“
Auch beim FC Dießfurt blickt man mit Respekt auf die Auftaktaufgabe. Henry Schraml spricht von einer durchwachsenen Vorbereitung. Zwar sei die Trainingsbeteiligung gut gewesen, allerdings habe man die Testspiele aufgrund verschiedener Gründe immer wieder mit unterschiedlichen Aufstellungen bestreiten müssen.
Mit Tremmersdorf wartet laut Schraml direkt ein schwerer Prüfstein. „Die Hausherren gehören für mich zu den fünf besten Mannschaften der Kreisliga Nord.“ Trotzdem reist der Aufsteiger nicht ohne Hoffnung an. „Mit einem Punktgewinn wären wir sehr zufrieden. Dafür müssen wir aber wieder so auftreten wie in der vergangenen Kreisklassensaison.“
Damit treffen zum Saisonstart zwei Mannschaften mit unterschiedlichen Ausgangslagen aufeinander: Tremmersdorf möchte seine starke Kreisligabilanz bestätigen, während Aufsteiger Dießfurt mit Kampfgeist und Geschlossenheit die ersten Punkte im neuen Umfeld sammeln will.




